Kunstwesen – eine kleine Betrachtung im Rahmen des Karneval der Rollenspielblogs

Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Geschichten (und Rollenspiele sind nichts anderes als kooperativ erzählte Geschichten), die von künstlichen Wesen erzählt werden.

 

Das Kunstwesen und die Frage nach dem, was den Menschen ausmacht

Diese Geschichten handeln von einem künstlichen Wesen, das ein Bewusstsein hat, sich über seine Künstlichkeit im Klaren ist und diese Künstlichkeit überwinden will, um „Mensch“ zu werden (was auch immer dies im Kontext der jeweiligen Erzählung bedeuten mag).

Beispiele gefällig? Pinocchio, Data, Andrew (der 200 Jahre Mann), Frankensteins Monster…

Unter umgekehrten Vorzeichen fallen auch Robocob, Street Samurais und die 6 Millionen Dollar Familie in diese Kategorie, hier geht’s in der Geschichte aber eher darum, dass ein Mensch um seinen Rest Menschlichkeit kämpft, bevor er von der Maschine verschlungen wird.

Das Kunstwesen als selbst erschaffener Nemesis, der den Untergang bringt

Hier ist das Kunstwesen nichts weiter als ein von Menschen (oder Aliens) geschaffenes Experiment, das sich gegen den Erschaffer wendet. Auf gut deutsch: ein Klassiker im Rollenspiel.

Beispiele: Frankensteins Monster, Prometheus – Dunkle Zeichen, Terminator

 

R2S2 und C2PO zählen meiner Meinung nach nicht zu den Kunstwesen. Obwohl Roboter und Hauptfiguren des Films, werden diese Kunstwesen von den anderen Protagonisten als gleichwertig betrachtet und sind eigentlich nur für den Zuschauer exotische Elemente eines SiFi-Samurai-Films.

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