Archiv für den Monat Februar 2017

Horizon – Zero Dawn

Als Familienvater, Ehemann und Lehrer hat man alles, nur keine Zeit zum Selberzocken. Also sehe ich mir abends mal ein LetsPlay an. Zurzeit feiere ich grade Gronkh ab, der Horizon – Zero Dawn zockt. Vom Gameplay erinnert das Spiel stark an Far Cry Primal, das ich schon damals toll fand. Bei Horizon finde ich zudem das postapokalyptische Setting toll. Ich freue mich schon auf viel mehr alte Ruinen, die es zu erkunden gilt…

Mal sehen, wie sich die Geschichte entwickelt und was man für Rakshazar übernehmen kann. Ich denke, das sich das für mein Riesland gleich in zweierlei Hinsicht lohnen könnte: zu einem haben wir mit den Zissmen ebenfalls Dungeons einer untergegangenen Hochkultur, zum anderen sitze isch ja grade an der Fantasy vs Aliens Geschichte, da bietet sich so alte, moderne Dungeons an. Das mit der Augmented-Reality-Device in Horizon finde ich eine sehr gute Idee, beliebte Features wie Gegner markieren, Zusatzinfos beziehen usw. sinnvoll ins Spiel einzubauen. So ein Device wäre auch für eine Außerirdischen-Kampagne interessant…

Rezension „Am Stillen Ozean“ und eine Abenteueridee für Myranor (Horasiat Mayenios)

So, es ist soweit, mein erster Karl-May-Verriss. Am Stillen Ozean ist bis jetzt das schwächste, was ich von Karl May gelesen habe.

Versteht mich nicht falsch, die Geschichten sind nicht schlecht. Sie können aber nicht mit den Geschichten aus Kapitän Kaiman mithalten, und dort fand ich nur die Hauptgeschichte richtig gut. Im Stillen Ozean gibt es drei Hauptgeschichten, die es wert sind, gelesen zu werden: Der Kiang-Lu, Der Girl-Robber und An der Tigerbrücke. Die beiden anderen kann man getrost überspringen, die sind IMHO nicht so besonders.

Warum die Geschichten nicht so toll sind? Es fehlt irgendwie an der Liebe und dem Detailgrad der Orient-Geschichten, die Side Kicks sind nicht so liebevoll beschrieben wie Hadschi. Es wirkt, als hätte Herr May nicht gerade viele Bücher über China und dem Pazifik in seiner Bibliothek gehabt, Chinesen tauchen, wie damals üblich, nur als Taugenichtse und Bösewichter auf.

 

Trotzdem: Der Kiang-Lu eignet sich, mit einigen Änderungen, gut für ein Abenteuer in meinem Liebligshorasiat Mayenios. Genauer, für den Dregomyr-Kanal und die Stadt Sidor Dregomyria.

Die Helden werden vom SiminiaPrätor angeheuert, um Flusspiraten auf dem Kanal den Gar auszumachen. Die Piraten verstecken sich in den Ruinen von Sidor Dregomyria, vor allem tarnen sie sich als normale Schauerleute im Hafen. Der Anführer der Piraten ist der Magistral der Stadt, also quasi die Nummer 2 von Sidor Dregomyria. Erkennungszeichen ist eine Seeschlangen-Halskette aus Arkanium, das grünbläulich leuchtet, sobald das geheime Zauberwort gesprochen wird. So können die Piraten auch Schiffe erkennen und verschonen, auf denen einer der ihren mitfährt. Der „Lung-keu-siang“ aus Der Kiang-Lu würde hier zu einem Balkon an er halb eingestürzten Fassade eines Hauses in der Stadt werden, der nur über eine Leiter erreicht werden kann. Da die Stadt verlassen ist, als verflucht gilt und nachts von bluthungrigen Geistern heimgesucht wird, können hier Gefangene nicht mit einer zufällig vorbeikommenden Patrolie rechnen, die sie befreit. Die Helden müssen also die Piraten hochgehen lassen, den Magistraten überführen und eine Gefangene aus einer geisterverseuchten Stadt retten… also wirklich genug Arbeit für mutige Leonir und scharfsinnige Optimaten (am besten aus dem Hause Onachos).

Von Menschen, Echsenwesen und Aliens – Gedanken zur neuen These 3

Was braucht ein gutes Fantasy-Abenteuer mit Aliens?

  1. Eine Idee. Ich hab ja hier schon mal ein paar Filme gesammelt, in denen Aliens auf der Erde landen. Es gibt bestimmt noch zig mehr Filme, aber diese hier sollten für einen ersten Überblick reichen. Es fällt auf, das es grob drei Hauptrichtungen gibt, hinter denen sich zukünftige Abenteuerideen verbergen. Da hätten wir die Filme, in denen Die Aliens landen und den Planet erobern wollen (bedenkt man das Sprichwortes „Never bring a knive to a gunfight“ würden solche Abenteuer wahrscheinlich schlecht für unsere zweihänderwedelnden Krieger ausgehen), Filme, in denen ein Erstkontakt hergestellt wird (schön und gut, aber was dann? Bekommen die Helden dann das Laserschwert oder den Photonenblaster inkl. Unterweisung, wie das Ding funktioniert? Wollen die Helden gar mitfliegen? Wenn ja, wie geht es dann weiter? Für meinen Geschmack sind das zu viele Fragen, für Fans von Sandboxen und Feenwelten (der Alien-Heimatplanet ist halt eine hochtechnisierte Feenwelt) aber sicher eine tolle Spielwiese) und zu guter Letzt Filme über Außerirdische, die bei uns eine astreine Bruchlandung hingelegt haben. Letztere Filme/Idee bietet sich an. Man hat einen Dungeon (ich liebe Dungeons, hier in Form eines Raumschiffes), ein Ziel (erkunde den Dungeon, finde/zerstöre/bringe zurück McGuffin, Loot (Waffen, die nach dem Crash nicht zwingend funktionieren müssen und wenn, dann nur mit begrenzter Munition) und Gegner (entweder aggressive oder völlig vergängliche Außerirdische, die sich gegen aggressive irdische Lebensformen verteidigen…).
  2. Einen Plan des Raumschiffs.
  3. Eine Beschreibung des Raumschiffs aus Sicht der Helden und Vorschläge, wie man mit der Fremdartigkeit des Dungeons und des zu findenden Loots spielt. Darüber habe ich hier schon was geschrieben, ich würde mich da auch nah an der „Flame of Creation“ halten.
  4. Aliens. Und hier wird es wieder kompliziert. Die Aliens in Borbarads Fluch wirken leicht… altbacken? fantasielos? gewöhnlich? Die Aliens aus der Iron Gods Kompagnie wirken auch nicht so viel besser. Und wenn ich mir Außerirdische aus Filmen anschaue, muss ich gestehen, dass außer den Xenomorphs in Alien, den Predatoren in Predator und den Außerirdischen in Distrikt 9 keine wirklich kreativen Außerirdischen gibt. Gut, unser aller lieblings-Horror-SciFi-Autor H.P. Lovecraft hatte auch Außerirdisches Leben in seinen Geschichten, er hatte aber den Vorteil, diese nicht genau beschreiben zu müssen. Ich kann schon als Autor beschreiben, welche Gefühle der Anblick eines Außerirdischen bei einem menschlichen Helden auslöst, aber spätestens wenns darum geht, das lange, spitze Stück Eisen in dessen Hand irgendwo in das fremde Ding zu stecken, brauche ich Trefferzonen, Kampfwerte oder zumindest eine grobe Beschreibung des Aussehens. Habe ich dann diese Hürde genommen, stellt mir das Genre ein Bein. Beispiel DAS-Universum: Wenn ich meine Aliens zu Reptiloienen mache, wie unterscheiden sie sich dann zum Echsenmenschen aus Selem? Ein löwengestaltiger Außerirdischer wie in Wing Commander? Wo ist da der Unterschied zum Leonier? Space-Frogs? Sind das dann nicht Krakonier? Was unterscheidet eigendlich einen Golem von einem Roboter oder eine magisch erschaffene Chimäre von einem Xenomorph? Ich fürchte, hier muss ich mir noch ein paar Gedanken mehr machen…
  5. Das Abenteuer selber. Ein passender Einstieg, einen Hauptteil (in unserem Fall das erkunden des Dungeons. Toll fand ich bei „Flames of Creation“ dass es die Möglichkeit gab, den Dungeon in mehreren Anläufen zu erkunden und sich im Dorf neu auszurüsten) und ein Finale, bei dem nicht nur der fiese Obermotz (muss nicht zwingend ein Alien sein) besiegt wird sondern den Helden (Achtung! Die Helden, nicht die Spieler. Die wissen wahrscheinlich schon längst, wie der Hase läuft“) eröffnet wird, dass sie sich in einem außerirdischen Fahrzeug befinden.
  6. Anhänge voll mit Monstern, Aliens und Laserkanonen.

 

Soweit ich das so sehe, dürften die Punkte 1, 3, 5 und 6 kein Problem sein. Punkt zwei läuft auf einen mehrere Stockwerke umfassenden, großen Dungeon hinaus, also eher ein kleines Problem. Punkt 3 4 aber… habt ihr da Ideen?

Update 28.02.2017

Jetzt entdeckt: 2000 Jahre altes Rollenspielzubehör!

Ich liebe ja die Seite von Museum of Artefacts, die sind eine ware Fundgrube für mögliche Fundstücke in alten, verfallenen Dungeons. So wie dieser 2000 Jahre alte, ägyptische W20 hier. Wo wir grad bei Rollenspielzubehör sind:

Blog-O-Quest 17

.) Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum?
Ich kauf mir eigendlich nur noch Regelbücher und Abenteuer als PDF. Letztes Zubehör… ich gleub, das war ein W20

2.) Hast Du schonmal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt?
Weil ich ja gerne mit Battlemaps gespielt  und Tokens (das waren Minifuziwürfel für ein so magnetisches Reisespiel) verwendet habe, bastelte ich vor Jahren ein Hexfed auf einer durchsichtigen Folie, um die dann auf meine Geländekarten legen konnte.

3.) Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien?
Nope.

4.) Hast Du Battlemap-Erfahrungen?
Jup. Mir war schon recht früh die Diskussion leid, ob jetzt der Ork den Magier ganz hinten angreifen kann oder nicht. Hatte da auch Hausregeln dazu.

5.) Was hälst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern, Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.?
Helden, wenn man eine Battlemap nutzt. Es ist im Grunde egal, ob Token, Miniaturen oder was auch immer. Hauptsache, es hilft beim visualisiern des Kampfes.

Karl May: Verschwörungstheoretiker oder Illuminati?

Leute, ich bin da auf was ganz großes gestoßen, dass ich euch dringend mitteilen muss, bevor mich die Bamberger erwischen. Carl Friedrich May wusste um zahlreiche Verschwörungen. Entweder war er ein begnadeter Verschwörungstheoretiker, der den Illuminaten auf der Spur war oder, viel schlimmer, er war selbst Mitglied dieser aus Bayern stammenden Geheimorganisation. In zahlreichen Büchern hat er Hinweise Hinterlassen, die nur Eingeweihte richtig zu deuten wissen. Hier sind meine Beweise…

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