Von Helden und Außenteams

So, das wird jetzt der letzte Eintrag zum Thema Aliens in Fantasy-Settings. Zu den Thesen 1 und 2 der Rezension von Borbarads Fluch vs Iron Gods geht’s hier und hier, da ist die Vorüberlegung zur These 3 und hier geht es zur These 3.

Mir spukt ja schon seit einem Jahrzehnt ein Abenteuer rund um unsere Gottheit Nokramur aus der Einsteigerspielhilfe im Kopf herum. Nokramur.

SEKTE DER JÜNGER NOKRAMURS

Schon seit Jahrhunderten existiert diese finstere Religionsgemeinschaft im Untergrund Kurotans. Sie dienen dem dunklen Gott Nokramur, dem Seelensammler und Herrn der Bestien. Dargestellt wird der Götze als behaartes, Klauen, Tentakeln und Hörner tragendes Mischwesen − halb Mensch halb Bestie. Es heißt Nokramur sammle Seelen, indem er skrupellosen Paktierern allerlei Wünsche erfüllt und dafür als Gegenleistung die Opferung unschuldiger Seelen verlangt. Genau wie ihr Gott lieben seine sterblichen Anhänger das skrupellose, zynische und sadistische Spiel mit den Leben Unschuldiger. Sie ergötzen sich sowohl am Leid ihrer Opfer als auch an der Kraft und Wildheit der blutrünstigsten Bestien, die im Dienste Nokramurs stehen. Hohepriester dieser Organisation ist der kurotanische Bestienmeister Gordor, der zusammen mit Al Balthtor die Entführung der Opfer beschlossen hat.

Ich habe auch in anderen Texten Fährten auf diesen alten Gott gelegt, der, aventurisch betrachtet, entweder ein Dämon aus dem Gefolge oder Asfaloth bzw Agrimoth persönlich sein könnten.

Der verbotene Kult des Nokramur

„Als Kuros zu der Stelle kam, an der er seinen Thron errichten wollte, da lebte da ein Gott, dem die Bestien des Landes, des Wassers und der Luft untertan waren und der die Menschen jagte, wie eine Katze eine Maus jagt. Da nahm Kuros seine Axt, ging hin und schlug dem Götzen Nokramur die Hörner ab, riss ihm seine Krallen aus, brach seine Zähne heraus und zerstückelte seinen Körper. So ist der Götze nicht mehr. Wer etwas anderes sagt, den töte so, wie sein Götze unter der Axt Kuros getötet wurde!“ Aus dem Kuros-Mythos

 Schon seit Jahrhunderten existiert dieser finstere, in kleine Zellen zersplitterte Kult im Untergrund Kurotans. Sie dienen dem dunklen Gott, dem Seelensammler und Herrn der Bestien. Die Darstellung des dunklen Gottes variiert von Zelle zu Zelle. Einige Zellen stellen ihn als menschliches Wesen mit einem Horn auf der Stirn und Pferdehufen statt Füßen dar. Gruppen, die hauptsächlich aus Xhul bestehen, stellen ihn oft als ihren Gott Janga-Rhumat, einem trollgroßen, in Ketten liegenden Löwen, dar. Die Bekannteste Darstellung des Götzen ist aber die eines behaarten, Klauen, Tentakel und Hörner tragenden Mischwesen – halb Mensch halb Bestie.

Es heißt Nokramur sammle Seelen, indem er skrupellosen Paktierern allerlei Wünsche erfüllt und dafür als Gegenleistung die Opferung unschuldiger Seelen verlangt. Genau wie ihr Gott lieben seine sterblichen Anhänger das skrupellose, zynische und sadistische Spiel mit den Leben Unschuldiger. Sie ergötzen sich sowohl am Leid ihrer Opfer, als auch an der Kraft und Wildheit der blutrünstigsten Bestien, die im Dienste Nokramurs stehen. Einige der Anhänger sollen gar meisterhafte Chimärologen sein.

Nach dem Tod des kurotanischen Bestienmeister Gordors und des alten Anführers Al Balthtor fehlt den Zellen eine Führung und Verbindung, so dass hinter den Kulissen ein blutiger Machtkampf um die Zukunft des Kultes ausgebrochen ist.

Meisterinfo aus dem Kurotan-Text

Janga-Rhumat

„…Ist euch schon mal aufgefallen, dass es in der gesamten Lath keine Löwen gibt, geschweige denn eine andere Raubkatze? Und das, obwohl die dort Janga-Rhumat, einen löwengestaltigen Gott verehren? Einen Gott, der ihren Legenden nach von einem fremden Kriegsgott besiegt und gefesselt wurde? Richtig interessant wird die Geschichte erst, wenn man weiß, dass es hier in Kurotan verbotene Kulte gibt, die Nokramur anbeten, einen vom Helden Kuros besiegten und gefesselten Dämon, der ebenso wie Janga-Rhumat Herr über alle Biester sein soll. Verrückt? Ich? Niemals… denn ich habe sie gesehen, die Priester aus Kurotan und die Schamanen der Xhul, die versuchen, die Fesseln ihrer Götter zu sprengen! Wehe uns, wenn es ihnen gelingen sollte!“

Gestammel eines Verrückten in Teruldan, neuzeitlich. Kurz darauf wurde die ausgeweidete Leiche des Mannes in einer alten Zisterne gefunden.

 

Ob und in wie weit die beiden Gottheiten tatsächlich identisch sind, bleibt dem Meister überlassen. Die Ähnlichkeit beider Gottheiten führt aber immer wieder dazu, dass Xhul sich den verdorbenen Kulten Nokramurs bereitwillig anschließen, versprechen sie sich doch von der Befreiung des gefangenen Gottes ein Ende der lebensfeindlichen Lath.

Meisterinfo aus dem Lath Text

Ursprünglich hatte ich ja Conan 2 im Kopf. Helden entdecken die Umtriebe des Kultes, schnetzeln sich durch Gegnerhorden und verhindern, dass der Gott in der dritten Sphäre Gestalt annimmt. Soweit, so Standard. Das einige außergewöhnliche wäre der Ort des Tempels auf einem fliegenden Fels in der Aschewüste gewesen.

Für das was jetzt folgt, werden mich meine Riesländer hassen, besonders Arantan, der seit wochen versucht, alle Ungereimtheiten aus den Text des Tals der Klagen zu bringen. Anscheinend neige ich beim Schreiben dazu, bekanntes und gesetztes schnell zu opfern, wenn sich die Neusetzung cooler anhört. Sorry Arantan, alter Kupferstecher!

Der Kataklysmus wurde nicht von einem fallenden Stern ausgelöst, sondern von einem Raumschiff, das damals auf Rakshazar gestürzt ist. Ein Teil des Schiffes, eine Rettungssektion, bruchlandete in der gerade entstehenden Aschewüste. Die Außerirdischen waren zu diesem Zeitpunkt entweder schon Tod oder im Kälteschlaf, nur ein Wesen, das sich Nokramur nannte, überlebte den Crash wach und bei vollem Bewusstsein. Nokramur war in seiner Welt ein Wissenschaftler und Genetiker, er nutzte die Zeit, die er auf Rettung wartete und schuf eine Reihe von Monstern, die das Schiff vierteiligen und unerwünschte Eindringlinge abwehren sollten. Einer dieser Eindringlinge war der Held Kuros, der es auch schaffte, den Außerirdischen in eine Stasiskammer zu treiben, einzufrieren und die Steuerkonsole zu entfernen. Die Konsole lag bis vor Kurzem im Kurostempel von Kurotan, wurde aber vom sich neu formierenden Kult des vergötterten Außerirdischen gestohlen und in die Aschewüste gebracht. Im Rahmen der diesjährigen Kurosqueste sollen die Helden die Konsole zurückbrngen und verhindern, dass Nokramur aus seinem Schlaf erwacht und die Welt erneut mit seinen abschäulichen Monstern Heimsucht. Ihnen stellen sich die Nokramur-Kultisten entgegen, welche aus Kurotanis, Xhul, Trogglingen und etlichen Mutanten bestehen, die natürlich ihren Gott gerne wecken wollen…

 

Welche Gestalt gebe ich jetzt Nokramur? Ich habe vor kurzem Prometheus gesehen und fand das Design des Raumanzuges des Konstrukteurs toll. Genauso sollte men Alien aussehen. Immer in einem Raumanzug. Grob humanoid. Mit blauen, fluoreszierendem Blut, das bei Kontakt hoch mutagen ist. Bin ich übrigens der einzige, der bei dem Raumanzug an Conan denken musste?

So, genug überlegt. Das Ausarbeiten überlasse ich euch, ich hab dafür leider keine Zeit. Gebt Bescheid, wenn ihr etwas habt, würde mich freuen, euer Werk hier rezensieren zu dürfen.

 

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