Karneval der Rollenspielblogs: Bücher – Der natürliche Lebensraum dieser possierlichen Dinge

Wie kann man das Thema „Buch“ behandeln, ohne über den Aufbewahrungsort von Büchern zu reden. Wo werden also Bücher in Fantasy-Welten aufbewahrt, wo kann ein entsprechend gebildeter Held sie finden?

1) Im Tempel.  Egal ob Travia-Tempel in DSA oder eine alte Abtei in Callgirl of Cutullu, in allen Sakralbauten finden sich irgendwo Bücher. Messbücher, Gesangbücher, Evangelare/Heilige Bücher, religiöse Sekundärliteratur (Heiligengeschichen, Predigtleitfäden…) und Chroniken. Wer weiß, vielleicht hatte der grade verblichene, alte Pfarrer sein Wissen über die Teufel der Hölle, vor denen er in seinen Predigen gewarnt hat, ja aus einer Ausgabe des Necronomicon, das in der Bibliothek des Pfarrhauses liegt…

2) Bibliotheken. Von der öffentlichen Stadtbibliothek über die private Büchersammlung eines Herrschers, Bibliotheken sind so was wie der natürliche Lebensraum von Büchern. Leider ist nicht überall der Zutritt gestattet oder einfach. Zum Glück gibt’s in Aventurier die Hesinde Tempel mit ihren teils öffentlichen Bibliotheken. Die größte ihrer Art steht in Kuslik.

3) Bei Zauberern. Zauberer ohne Bücher? Geht nicht, gibt’s nicht. Egal ob im Magiertum oder der Akademie, irgendwo liegen mit Sicherheit ein paar Folianten herum, manche Akademien haben gar Giftschränke für gefährliche, aber sehr interessante und seltene Bücher, wie man in den drei Quellbüchern für DSA über die Magierakademien nachlesen kann.

Eine Variante der Magierbibliothek hab ich in „Der Scharlatan“ entdeckt und mein Bruder für seinen Magier in Den G7 genutzt: Die Bibliothek auf Rädern. In DSA2 war es noch so, dass man eine seiner Stufe entsprechenden Anzahl von Zauberbüchern mitführen musste, um seine ZFP steigern zu dürfen. Wohin also mit 12 schweren Folianten auf Abenteuerfhart im Borland? Zusammen mit der Alchemistenküche in den Wohnwagen! Zum schlafen findet sich darin sicher auch ein trockenes Plätzchen und der Herr Krieger passt auf, dass nichts passiert, während man einen bestimmten Zauberer nachschlägt.

4) Ruinen. Ruinen waren einmal Tempel, Bibliotheken oder Magierverstecke. Wenn noch Bücher darin zu finden sind, sondern sie alt, voll geheimen Wissen und oft leider in einem katastrophalen Zustand. Ich denke hier an  dieses Abenteuer, bei dem die Helden zwar alte Bücher fanden, diese aber zu Staub zerfielen.

5) Kanzleien. Egal ob Gerichte, Steuerbehörden oder Verwaltungen, auChristian hier gibt es Bücher. Meist langweilige Gesetzbücher, manchmal auch interessante Akten zu z.B. Hexenprozessen. Warum musste die fünfzehnjährige Dorothee Elisabeth Tretschlaff  auf dem Schafott Sterben und was hat das mit der Missernte anno Domini zu  tun?

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2 Gedanken zu „Karneval der Rollenspielblogs: Bücher – Der natürliche Lebensraum dieser possierlichen Dinge

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