Bücher, Bücher, Bücher

Es wird, passend zum Karneval, mal wieder Zeit für einen Blick ins Bücherregal.

Zuerst zwei Bücher, die sich um Bücher drehen und auch fürs Rollenspiel interessant sein sollten: „Der Name der Rose“ und „Der Friedhof in Prag„, beide vom 2016 verstorbenen Umberto Eco. Zum ersteren Buch muss man, glaube ich, nicht mehr viel sagen. Zwei Mönche klären in einem Kloster eine Serie von Giftmorden auf, die sich um ein Buch drehen, dass offiziell gar nicht existiert, nichts desto Trotz aber irgendwo versteckt ist. Nebenbei geht’s um theologische Überlegungen. Ein Klassiker. Wer in z.B. Aventurien einen Praios-Geweiten spielen will, der sollte das Buch gelesen haben. Der Friedhof ist da schon eine andere Klasse. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Zwei Personen, der Fälscher Simon Simonini und der Abbé Dalla Piccola treten über ein Tagebuch miteinander in Kommunikation und erzählen die Fälschungsgeschichte der „Protokolle von Zion“. Ganz, ganz großes Kino. Ich finde es, trotz seiner antisemitischen Töne (die hier notwendig sind, hier scheibt ein antisemitischer Simonini von seiner Geschichte),viel besser als den Namen der Rose,

Dann ein Update. Mit der „Reise in Den Philippinen“ bin ich fertig. Übersprungen habe ich die von Rorschachhamster gepriesenen Tabellen im Anhang, das war mir dann momentan zu trocken, da komme ich später darauf zurück. Viel interessanter fand ich den eigentlichen Text, die Beschreibung von Land und Leuten und der Kolonialregierung der Insel.

Seit Vorgestern lese ich „Imperium“ von Robert Harris. Das ist der Typ, der das von mir gefeierte „Konklave“ geschrieben hat. In dem Buch geht es um die Lebensgeschichte von Cicero, erzählt von einem Schreibsklaven. Ich hab zwar erst die ersten beiden Kapitel durch, aber das Buch fesselt mich jetzt schon. Alle Myranor und Al’Anfa Fans aufgepasst, das Buch ist ein Pflichtkauf.

Jetzt noch ein paar Aussichten: Ich möchte gern „Reise in das innere Amerika“ von Maximilian Prinz zu Wied lesen, das Buch, das auch Karl May als Inspiration für seine Indianergeschichten diente. Auch mit der Gerald-Saga will ich weitermachen. Das wär dann was für Ostern rum. Für den Sommer hätte ich dann gern eine Lektüre zu See. Vielleicht einen Klassiker (20.000 Meilen unter dem Meer)? Oder was Modernes? Ich glaub, ich könnte „Der Schwarm“ wieder lesen, der ha mir damals außerordentlich gefallen und den müsste ich nicht erst kaufen…

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