Pilgrimage to Marktl- Ein Spielbericht von Norbert Hofmeister

Hallo. Der Troll hat mir ein bischen Platz gemacht, damit ich hier einen kleinen Spielbericht zum Pilgrimage-to-Marktl-Turnier abliefern kann.

Eins vorweg: Ich bin weder ein guter Schreiberling noch ein Turnierspieler. Infinity spiele ich auch erst seit einem Jahr. Trozdem habe ich mich über Tabletopturniere.de für dieses Turnier angemeldet, weil ich erstens mal gegen jemand anderen außer Telli von den Gäubodenstrategen spielen, zweitens meine Liste testen wollte und zu guter letzt weil es nicht so weit weg war.

 

Die Missionen

Antennen erobern, Nachschub und Antennenfeld waren alles Missionen die man nur gewinnt in dem man mit Spezialisten Missionsziele einnimmt oder Versorgungskisten hält.

 

Die Liste USAriadna „MUL&Freunde“

Meine Liste bestand aus zwei Kampfgruppen die jeweils eine spezielle Aufgabe nachgingen. Kampfgruppe 1 war mit seinen Gunt-Kampfteam, den MULs und zwei Foxtrot Spezialisten für Verteidigung und strategische Raketenangriffe konzipiert während Kampfgruppe 2 den Angriffsblock bildete. Der Vorteil dieser Liste bestand daraus dass sie Verluste dank ihrer Masse besser ausgleichen kann – was sie auch muss da sie über keine wirklich starken Modelle verfügt. Gerade deswegen ist sie besonders anfällig gegen schwere Einheiten des Gegners und der Tatsache dass ich nur wenige Modelle mit größerem Schadenspotential besitze.

Hie ist die Liste im Infinity Army.

 

Die Spiele

Spiel 1, Tisch Nr.2: USAriadna vs. Nomads

2 Flammenwerfer-Grunts landeten beim Gegner

Ein Flammenwerfer stellte sich seinem Überfallkommando entgegen. Nach seiner Aktivierung und einer Ladung Blei ins Überfallkommando (mit einem ausgeschalteten Modell) ließ ich ihn als ARB-Einheit gegen den impulsiven Befehls des Überfallkommandos und der zwei leichten Infanteristen in Sicht und 20cm stehen.

Im Gegnerischen Zug landete eine weitere Ladung Blei in ihnen und zwang meinen Gegner mit dem Überfallkommando auszuweichen statt in den Nahkampf mit meinem Grunt zu gehen. Mit ihrer irregulären Aktion ging das sie in den Nahkampf über bei dem sie meinen Grunt tötete während dieser ihnen mit seinem Flammenwerfer heimleuchtete und das Überfallkommando bis auf ihre Anführerin zu verbrennen.

Der zweite Flammenwerfer landete zwischen zwei CrazyKoala’s einen Total-Reaction-Bot und mehreren Infanteristen. Er hatte keine Überlebenschance, war aber bei seiner einzigen Aufgabe, den TR-Bot auszuschalten welcher zwei der drei Missionsziele in Blick hatte, erfolgreich.

Ein Foxtrot Artilleriebeobachter markierte den gegnerischen Taskmaster für mehrere Lenkratenen meines MULs was der Taskmaster und anderer nahe stehender Infanterist nicht überlebten.

Tisch 4: Neben Tisch 7 der vieleicht schönste Tisch auf dem Turnier.

Das restliche Spiel verlief relativ ruhig weiter. In den folgenden Runden konnte ich zwei der drei Antennen erobern, aber da ich weder mein geheimes Missionsziel erreichen konnte, noch den Gegner von der Eroberung der dritten Antenne abhielt ging das Spiel „nur“ 6:3 für mich aus was in zwei Turnierpunkten resultierte.

 

Spiel 2, Tisch Nr.4: USAriadna vs. Nomads

Nach einer sehr guten Aufstellung des Gegners bei dem seine beiden Total-Reaction-Bots alle drei Missionsziele abdeckten blieben mir nicht viele Optionen da ich in meiner Liste keine über Rauchgranaten verfüge.

Zwei Foxtrot Artilleriebeobachter gingen bei Versuchen einen der beiden Tota-lReaction-Bots zu markieren, damit ich ihn aus sicherer Stellung mit Lenkraten bombardieren kann, zu Boden.

Dieser Option beraubt ging ich noch gegen einen Gegnerischen Taskmaster vor und ließ die Runde auf sich beruhen.

In der gegnerischen Runde kam mir ein Spielfehler meines Gegenspielers entgegen. Er aktivierte seine Total-Reaction-Bots um gegen meinen Sniper-Link anzutreten… dies gab mir die Möglichkeit mit mehreren Modellen darauf zu reagieren und beide Total-Reaction-Bots einen nach dem anderen auszuschalten.

Runde Zwei war ein Abnutzungswettkampf zwischen unseren Armeen bei dem ich am Ende meine Einheiten besser in Position für die letzte Runde bringen konnte als mein Gegenspieler.

In Runde drei konnte ich dann mit Hilfe meiner überlebenden Foxtrots zwei Missionskisten sichern um ein formidables 7:0 zu sichern was mir drei Turnierpunkte einbrachte.

Tisch 4: Ich habe den Tisch gehasst, da man durch die ganzen Gitter durchfeuern konnte. es gab also keine Möglichkeit, Einheiten zu verstecken. 😦

Spiel 3, Tisch Nr1: USAriadna vs. Tohaa

2 Flammenwerfergrunts landeten beim Gegner was kombiniert mit dem ersten Zug mir die Möglichkeit zum Alphaschlag einbrachte.

Der erste Grunt hatte einen Tohaa-Sniper zum Ziel der auf seiner hervorragenden Position viel vom Spielfeld abdeckte. Leider wurde er von einem zweiten, verdeckt aufgestellten Sniper niedergeschossen und konnte somit nur den Symbiomate der Ziels ausschalten.

Der zweite Grunt musste sich nun um den TO-Sniper kümmern statt auf sein eigenes Ziel, einen Tohaa mit Raketenwerfer, zu feuern. Dies schaffte er nach mehreren Befehlen und ARBs des anderen Snipers auch, ging aber zu Boden als er seinen Flammenwerfer auf sein ursprüngliches Ziel ansetzte.

Da mir der überlebende Tohaa-Sniper zu viel vom Feld absperrte unternahm ich ein riskantes Manöver. Ich opferte einen einen meiner Sniper-Grunts um freie Schüsse auf den Tohaa-Sniper zu bekommen. Leider schlug dieses Manöver fehl da der Tohaa alle seine Rüstungswürfe bestand. Mein zweiter Sniper-Grunt ging nach meinem Fehler, es erneut zu versuchen, ebenfalls zu Boden.

Optionen beraubt brachte ich meine Einheiten in bessere Positionen, soweit möglich, und wartete den gegnerischen Zug ab.

Selbiger war vernichtend. Er schaltete mir mit seinen Langreichweitenwaffen meine wenigen Kampfmodelle aus und konnte anschließend ohne großen wiederstand die Missionsziele sichern.

Tisch 1

Ich schaffte es zwar noch einen Moralischen Sieg zu erringen in dem ich mit meinem MUL eines seiner Kampfteams zu vernichten aber sonst hatte ich keine große Chance gegen ihn und wurde Ende Runde drei vom Feld gefegt.

 

Das Fazit

Ich bin mit meiner Liste sehr zufrieden. Die größte Überraschung war die Duchschlagskraft der Katyuska MRL. Ich hatte mit  viel geringeren Auswirkungen der Raketen gerechnet, am Ende war das meine Einheit mit den meisten Kills. Mein Problem war die Mangelnde Standkraft und die Mangelnde „Rambo“-Fähigkeit meiner Modelle, aber daran Arbeite ich grade.

Gewonnen hat übrigens Thomas Hantschel vor Laurentz Wilming, mein Gegner von Spiel 3, Sebastian Schaller, wurde Ditter, ich selbst Fünfter.

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2 Gedanken zu „Pilgrimage to Marktl- Ein Spielbericht von Norbert Hofmeister

  1. Blindside

    Hey, ich bin zufällig über diesen Bericht gestolpert, gefällt mir sehr gut!
    Bei folgenden Berichten könntest du evtl noch die Aufstellungszone einzeichnen, damit der Leser deine Perspektive besser teilen kann.:)

    Gefällt mir

    Antwort

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