Karneval der Rollenspielblogs: Ruinen – Urban Exploration, der Dungeoncrawl in RealLife

An alle Urban Explorer_innen, die per Zufall auf dieser Seite gelandet sind: Haidiho, ihr seid hier auf einem Fantasy-Rollenspielblog. Schaut euch um, nehmt ruhig was mit und hinterlasst viele Kommentare.

 

An meine üblichen Verdächtigen: Seit ein paar Jahrzehnten gibt es die Möglichkeit, das, was wir in unseren Köpfen oder am PC erleben, auch im RealLife mitzumachen. Urban Exploration nennt sich die ganze Sache. Ganz ehrlich, ich kann die Urbexer verstehen, die ihre Expeditionen nach deren Credo (Nimm nichts mit außer Bilder und hinterlasse nichts außer Fußspuren) durchführen. So ein verfallenes Gemäuer, etwa eine alte Stahlgießerei, außer Dienst gestellte Gasometer, oder gar komplette Geisterstädte wie Bodie oder Tschernobyl, das üb schon einen gewissen Reiz aus. Vergänglichkeit durchweht die Räume, Fragen nach dem eigenen Ende und danach, was von einem bleibt, wenn „[der] Wind darüber fährt, ist er dahin, und seine Stätte […]nicht mehr von ihm [weiß]“ (Psalm 103,Vers 16).

Andererseits bin ich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, wenn die Expedition schief läuft, weil jemand durch einen morschen Fußboden kracht oder Gott Vulkan geopfert wird. Und da wäre noch der rechtliche Aspekt

 

Wie kann ich jetzt eine Urban Exploration fürs Rollenspiel nutzen?

Als Rahmenhandlung für Abenteuer, die im Horror-Genre spielen, naheliegemderweise. Aber auch für Detektiv-Settings, Cyberpunk-, Steampunk-, Gaslight-Settngs wäre so ein altes, verlassenes Gemäuer von höchstem Interesse.

Hier mal auf die Schnelle ein Paar Ideen…

Urban Exploration (1W20)
1-3 Die Urbexer_innen folgen einer Fußspur im Staub. Die Spur endet plötzlich mitten ni einem Raum.
4-6 Eine alte Pupe wird gefunden. Die Urbexer_innen können glockenhelles Kinderlachen hören, obwohl sie allein im Raum sind.
7-9 Die Eurbexer_innen stoßen auf die mumifizierte Leiche eines_einer Sandler_in, die mumifizierte Leiche seines Hundes liegt direkt daneben. Es sieht so aus, als würde der Hund darauf warten, dass sein Herrchen bzw. Frauchen aufwacht.
10-12 Die Urbexer werden Zeuge, wie die örtliche Mafia ein paar korrupte Polizisten_innen besticht und ihnen Anweisungen gibt, einen_eine Zeugen_in verschwinden zu lassen.
13-15 Eine Bombe geht hoch.
16-18 Drogen! Zentnerweise Drogen! Ob Harald Weiß es gutfindet, wenn man sein Meth-Labor findet?
19-20 Von wegen nur Grafitti! Die Urbexer_innen stoßen auf einen Raum voll mit Runen, seltsamen Symbolen und uralten Beschwörungsformeln. Die Farbe (so sie denn nur Farbe ist) ist noch frisch. Immer wieder taucht der Name Saint Toad auf.

 

 

 

Exitors Note: Ich scheine es momentan mit Tabellen zu haben…

 

Apropos Urbexer_innen…. Liebe Urbexer_innen, könnt Ihr uns Rollenspieler von eurem schrägsten, mysteriösesten, ängstigsten Erlebnis auf euren Expeditionen erzählen? Danke!

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