Karneval der Rollenspieleblogs: Western in anderen Genres – Horror im Western, Western im Horror, geht das?

Irgendwo hab ich diesen Monat gelesen, dass ein Horrorsetting mit Western-Elementen schwer umzusetzen wäre. Leider weiß ich nicht mehr, wo… Bitte Melde Dich, ich möchte Dir die Ehre zuteilwerden lassen, die Dir gebührt.

Ich denke, das stimmt so nicht. Nur das Beispiel, Vampiere in einer Westernstadt passt nicht. Für mich ist der Western der romantisierte Unterschied zwischen Stadt ( und seis ein noch so kleines Kaff), das Ordnung, Gesetzt, Regeln, Sicherheit und Vortschritt repräsentiert und der Wildnis, die für Freiheit, Weite, Natur und Gefahr steht. Vampire sind eine Inkarnation der Gefahr, also Teil der Wildnis. Drakula als Schlossbesitzer und Autorität (Graf) funktioniert im Western nicht. Der Vampir als Untoter Pueblo-Indianer, der eine Stadt bedroht, das geht schon eher.

Zombies sind die amerikanischen Monster schlechthin, auch wenn sie eigentlich aus der Karibik bzw. Afrika stammen. Richtig groß wurden diese Untoten aber erst im Land of the Free, spätestens mit Night of the Living Dead von 1968. Dass die aber gut in ein Western-Settig passen, kann man in Deadlands und im Computerspiel Red Dead Redemption: Undead Nightmare selbst erspielen.

Ich persönlich warte ja auf ein Werwolf-Revival. Für Western-Horror-Crosover würde ich ja eher auf die Variante Wendigo zurückgreifen. Eine Abenteueridee hätte ich auch schon: Ich würde einfach mal so den Plot von „Der 13te Krieger“ klauen.

Die Helden_innen kommen nach in eine Kleine Stadt in Idowa. Der Sheriff sucht gerade ein paar mutige Männer_Frauen, die raus zur Miller-Farm reiten und nach dem Rechten sehen. Vor einer Stunde ist nämlich  John (4 Jahre), der jüngste Millerspross, schreiend und blutverschmeirt in die Stadt gerannt. Von den Millers hat man schon seit einer Woche nichts mehr gehört. Die Farm liegt 12 Meilen außerhalb der Stadt. Kommen die Helden_innen dort an, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens… und überall diese riesigen Fußspuren… wie von einem Bären, der ständiig auf den Hinterbeinen läuft.

Wer hat die Millers wirklich ermordet? Ein wahnsinniger, entsprungener Mörder, wie der Sheriff vermutet? Die Siox, wie der rasistische Saloonbesiter behauptet, der schon einen Lynchmob organisiert? Oder ein uraltes Übel wie der alte Häuptling Stiller Fels behauptet?

So, schön und gut, daber das ist Horror im Western. Wir wollten doch Western in anderen Settings! Kein Problem. Nachdem wir nun den Grundstock für das Abenteuer haben, können wir das ganze in andere Settings Transformieren. Zum Beispiel Shadowrun. Oder lass es ein Werwolf bleiben und setz das Abenteuer nach Gashok oder in die Hardoper Ebene. Vieleicht hatt ja ein Konzern / Magier /Erzschurke den Werwolf/Wendigo gezeilt hier ausgesezt und auf die Millers gehetzt, um in Ruhe eine Resource ausbeuten zu können oder von seinem geheimen Drogenlabor abzilenken. Vieleicht ist auch ein Expreiment des Militärs gründlich schief gelaufen und die rettende Kavalarie im Finale ist eine weit größere Gefahr als das Monster…

 

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