Rollenspielerfrühstück: Nazi-Kühe aus Hitlers Laboren bedrohen die Menschheit!

Sie sind groß, sie sind bösartig und aggressiv und eine Erfindung der Nazi: Hitlers Monster-Stiere! Lest hier exclusiv alles über die Nazi-Stiere, die ursprünglich in Deutschland ausgewildert werden sollten. Vielleicht lebt ein solches Monster auch in Deiner Nähen?

Frühstück: Tasse Kaffee, drei Roßwürste

Harfenklänge: Zu Asche, zu Staub

So, das sollte für ordentliche Klickzahlen hier sorgen 🙂 . Die Geschichte, um die es hier geht, ist tatsächlich nicht weniger abstrus als meine reißerische Headline und stand u.a. auch schon auf Spiegel.de. Hermann Göring, der alte, fette, drogensüchtige Obernazi, war ja begeisterter Jäger. Ein Tier, von dem Cäsar schrieb, dass sich die Germanen große Mühe machten, es in Fallgruben zu fangen und deren Hörner demjenigen, der diese vorweisen könne, große Ehre einbrächten, konnte Göring aber nicht jagen, weil es 300 Jahre zuvor in Europa ausgerottet wurde: das Ur.

Die Gebrüder Heck machten sich daran, Görings Wunsch nach einer Wiederauferstehung der Auerochsen wahr werden zu lassen und züchteten aus, ihrer Meinung nach besonders urigen, wilden Hausrinderrassen das Heckrind… eine herbe Enttäuschung. Während das Original eine Widerristhöhe von 1,65 -1,85 Metern hatte, kamen die Heckrinder grade mal auf 1,40 bzw 1,30 Metern (M/W). Auch die Hörner waren nicht wie beim Orginal, sonder oft weniger gebogen, zu lang und zu dünn. Aggesiv waren die Tiere, ja… aber eine lohnende Beute für den stolzen, arischen Jägersmann… wohl eher nicht. Heute gibt es noch etwa 2.000 bis 3.000 Exemplare dieser Art, meist werden sie in Zoos als „echte Auerochsen“ präsentiert, und um dann irgendwo auf einer Infotafel zu erwähnen, dass dies Rekonstruktionsversuche des echten Ur sind. Wenn ihr also das nächste mal in einen Zoo geht, denkt dran: Die Kühe, die ihr da seht, die haben die Nazis gezüchtet!


So, und jetzt zum Rollenspielteil. An alle, die heute zum ersten mal auf meinen Blog gelandet sind: Ihr seit auf einem Fantasy-Rollenspiel-Blog. Hier geht es um das Hobby Rollenspiel in all seinen Facetten.

Wie also baue ich die Heckrinder ins Rollenspiel ein? In Rollenspielen, die in den 20gern spielen, dürfte das kein Problem sein. Vor allem im Bereich Pulp (Hollow Earth Expedition) kann ich mir Nazis mit Superstieren gut vorstellen. Ein verrückter Wissenschaftler, der Riesenurviecher züchtet, die auf feindliche Stellungen getrieben werden können oder im Hinterland des Feindes ausgesetzt, Dörfer terrorisieren sollen…

Vielleicht muss ein Pakt mit der schwarzen Ziege mit den tausend Jungen eingegangen werden, um die Auerochsen wiederauferstehen zu lassen?

Und heute? Mit der Gentechnik steht den Forschern eine bessere Möglichkeit zur Verfügung, ausgestorbene Wesen zurückzubringen… und es wird bereits daran gearbeitet. Was, wenn das Original viel gefährlicher war als gedacht und die Wissenschaft hier eine Katastrophe auslöst, die die Menschheit bedroht?

Wie sieht es mit Fantasy aus? Ein Ras-Ragh-Kult aus Almada ist drauf und dran, einen Superstier zu züchten, besser und mächtiger als das Original. Nicht nur Aikar Brazoragh ist an dem Tier interessiert, auch andere Kulte wollen die wilde Kuh stehlen und als Opfer darbringen oder als Waffe einsetzen. Können die Helden_innen den Wahnsinn stoppen?


Manchmal ist die Realität so absurd, da kommt kein DM drauf!

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