Archiv für den Monat Februar 2018

Corlys Themenwoche: Der Troll schreibt

Wird mal wieder Zeit, sich ein paar Gedanken zur aktuellen Themenwoche von Corly zu machen. Diesmal zum Thema „Schreiben“.

Schreibt ihr überhaupt und wenn ja, was schreibt ihr oder wenn nein, wieso schreibt ihr nicht?
Ja, ich schreibe, nicht nur Blogeinträge sondern auch Fantasy-Abenteuer. Von denen haben es ja auch schon ein paar raus aus der digitalen Welt hinein zwischen zwei Buchdeckel geschafft.

Warum schreibt ihr und wie seit ihr darauf gekommen?
Geistige Hygiene. So bekomm ich die ganzen Ideen raus aus meinem Kopf und hab wieder Platz zum Denken. Das kreative Momentum, die Voraussetzung zum Schreiben, habe ich wahrscheinlich in den Genen. Mein Großvater mütterlicherseits veröffentlichte seine Lebensgeschichte, mein Vater ist ein begnadeter Mundartdichter, Heimatforscher und G’schichtalschreiber. Von ihm hab ich wohl das meiste geerbt.

Hier ein kleiner Auszug aus seinem Werk:

Eigene Erfahrung
Im Internet kost heute alles kaffa,
brauchst nimma durch etliche Geschäfte laffa.
Und is da Krampf a no so groß,
Iim Internet wirst na a wieda los!

von L.H.F

und hier noch eine kleine Geschichte: Aber heit gehts zua.

Wie kommt ihr an die Namen aus euren Geschichte oder wo würdet ihr nach Namen gucken?
Ich gebe es zu, ich habe einen Packt mit dem Dämon Annag’Amma, ich bin im vierten Kreis der Verdammnis.

Beispiel: Hanna Kraut und Alrik Ruben sind wie Kraut und Rüben, also ziemlich runtergekommene Räuber. Frau Glückauf-Touro ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau (Glückauf = Segenswunsch der Bergleute, Touro = Stier, wie der Stier vor der Frankfurter Börse, der für steigende Kurse steht).  Der Pirat El Qursan verdankt seinen Namen dem arabischen Wort qarsan (قرصان) für Pirat.

Welche Erfahrungen habt ihr beim Schreiben gemacht? Schreibt ihr immer noch genauso wie früher oder hat sich da was verändert?
Schreiben ist ein verdammt langer, anstrengender Prozess. Für ein gutes Abenteuer sitzt du, von der Idee bis zur Ausarbeitung, schon mal ein Jahr vorm Computer. Schlimmer als das Schreiben ist dann das Lektorat, bei dem dann vieles, was du an Ideen hattest, der Kritik und dem Lektor zum Opfer fällt. Manchmal fehlt aber auch eine Perspektive (bei mir häufig Magie und Götterwirken), die dann so eingebaut werden müssen, dass sie das Abenteuer nicht sprengen. Positiv war der WOPC 2018. Hier war ich zum ersten mal gezwungen, mich kurz zu fassen, obwohl ich das ein paar Monate vorher ausgeschlossen habe. Da werde ich nächstes

Woher kommen eure die Ideen beim Schreiben?
Die Frage habe ich hier schon ausführlich an einem Beispiel beantwortet.

Macht ihr Notizen während des Schreibens? Wie sieht das aus?
Nein. Ich hab ja, wie oben erklärt, die Idee bereits im Kopf. Was ich aber schon mache ist eine Einteilung des Abenteuers in Kapitel, am der ich mich dann entlanghangle.

Wie viel Zeit nehmt ihr euch fürs Schreiben?
Da ich morgens recht zeitig aufstehe, habe ich etwa eine Stunde Zeit für Fantasy. Da schreibe ich entweder was für den Blog oder arbeite am Tal der Klagen, am Forenabenteuer oder an meinem neuen Projekt.

 

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Rezension: Von schlaflosen Prinzessinen und amerikanischen Killern

Ich hab mal wieder zwei Bücher verschlungen. Doch irgendwie waren die nicht die leichte Kost, die ich erwartet hatte, sondern ich musste ganz schön mit ihnen kämpfen. Doch der Reihe nach…

Das erste Buch ist Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr von Walter Moers bzw. von Hildegunst von Mythenmetz, seinem Alter Ego. Heike Lindhold hat auf den Teilzeithelden eine tolle Rezension darüber geschrieben, die mich auch dazu gebracht hat, das Buch zu kaufen, obwohl ich bereits eine Negativ-Kritik im Radio gehört hatte.

Von der Träumenden Bücher war ich ja begeistert. Die Arbeit mit und an der Sprache hat mich damals fasziniert. Nun, das findet sich hier zwar auch, aber das magische Momentum wollte bei mir nicht so recht zünden. Ich fand die ersten 55 Seiten, in denen die schlaflose Prinzessin Dylia die 777 ihres Turms rauf und runterläuft, etwas zu lang. Der Nachtmahr ist ein schön vielschichtiger Charakter, dessen Vernichtung (besser: Bannung) tut am Ende nicht nur der Prinzessin Leid, sondern auch mir als Leser. Die durch das Gehirn selber… ja, die hat ihre spannenden Momente, aber auch lange, sehr philosophische Diskurse über die Natur von Gedanken, Ideen, Wünschen und Träumen.

Das Artwork stammte von  Lydia Rode, deren Krankheit, CFS, Moers wohl sehr inspiriert hat. Es unterscheidet sich stark vom Artwork der anderen Zamonien-Romane, passt aber super zur handelnden Hauptperson, die selbst ein Listen und Lexika-Fan ist.

Was nehme ich mit von diesem Roman? Den Nachtmahr! Der muss in mein Mosterhandbuch.

 

Eine andere Art schwere Kost war der dritte Krimi um den Berliner Ermittler Gereon Rath, Goldstein. Die Kriminalfälle (in diesem Buch wird zeitgleich an einem KaDeWe-Einbruch, einem Mord an einem SA-Gruppenführer, an dem Verschwinden zweier Unterweltgrößen, an einem Mord durch einen Polizisten und an dem Mord an selbigen gearbeitet. Nebenbei weilt auch noch ein jüdisch-amerkianischer Mafiakiller in der Stadt) sind top und hängen alle zusammen. Am Ende kommen die Ermittler einer Verschwörung gegen den Rechtsstaat auf die Schliche.

Was mir hier schwer im Magen lag war der Ton in der Gesellschaft, der so im Hintergrund anklingt. Der Roman spielt 1931, also nur noch zwei Jahre bis zur Machtübernahme durch Hitler, und das merkt man gewaltig. Waren im ersten Teil noch die Kommunisten diejenigen, die gröhlend, randalierend und mordend durch Berlin zogen, sind es nun die Schläger der SA, die z.B. einen alten Juden auflauern, aus der U-Bahn treiben und zusammenschlagen. Nazis tauchen hier offener, provokativer und einschüchternder auf als in allen vorherigen Teilen. Das Schlimme sind aber die Passanten, die sich wegducken, wegsehen und nicht eingreifen. Dadurch werden die Nazis zu einer so lauten Minderheit, dass diese am Ende des Buches ein beliebtes jüdisches Lokal stürmen und kurz und kleinschlagen können. Kaum hatte ich das Buch zur Seite gelegt, musste ich von realen Pöbeleien der AfD erfahren. Unschön. Vor allem, wenn man während des Lesens des Buches einen Ausflug nach Flossenbürg macht.

Die KZ-Gedenkstätte will ich hier lobend erwähnen, die haben ein geniales pädagogisches Konzept, das ich nur schnell mal umreißen will. Man ist nämlich mittlerweile weg gegangen von der Präsentation des Leides der Insassen in möglichst drastischen Bildern, wie ich sie in meine Jugend in Dachau genießen durfte, weg auch vom brutalen Realismus einer Schindlers Liste, hin zu einem Aufbau eines liberalen, offenen, demokratischem Verständnis von Staat, Recht und Menschenrechten, die eigentlich für Flüchtlingsklassen konzipiert wurden, die ich aber ohne weiteres aber für jede Klasse empfehlen kann. Anhand von fünf Themenfeldern wird in der Diskussion mit den Teilnehmern erst ein gemeinsamer Staat gegründet. Bei den meisten Flüchtlingsklassen stößt vor allem das Thema Homosexualität auf und wird kontrovers diskutiert. Danach geht man ins Museum und anhand von Biografien der Opfer wird  erarbeitet, wie denn die Nazis mit Personen umgingen, die ihrem Weltbild nicht entsprachen.

Was nehme ich aus diesem Krimi mit? Neben einem schlechten Grundgefühl, das mir noch lange Kopfzerbrechen bereiten wird, dutzende Anregungen für Rollenspiel in den beginnenden 30gern, also in der Zeit kurz vor z.B. Achtung! Cthulhu. Oder für Gangstergeschichten aus CoC: Chicago, die angepasst und transferiert, in Berlin besser zünden als in Chicago. Achja, hier noch ein Hörtipp: Ladet euch die Folge „Hitlers Hellseher“ runter und hört sie euch in Ruhe an. Creepy, verstörend, esoterisch… Toll!

Von Menschen, Echsenwesen und Aliens – Gedanken zur neuen These 3

Was braucht ein gutes Fantasy-Abenteuer mit Aliens?

  1. Eine Idee. Ich hab ja hier schon mal ein paar Filme gesammelt, in denen Aliens auf der Erde landen. Es gibt bestimmt noch zig mehr Filme, aber diese hier sollten für einen ersten Überblick reichen. Es fällt auf, das es grob drei Hauptrichtungen gibt, hinter denen sich zukünftige Abenteuerideen verbergen. Da hätten wir die Filme, in denen Die Aliens landen und den Planet erobern wollen (bedenkt man das Sprichwortes „Never bring a knive to a gunfight“ würden solche Abenteuer wahrscheinlich schlecht für unsere zweihänderwedelnden Krieger ausgehen), Filme, in denen ein Erstkontakt hergestellt wird (schön und gut, aber was dann? Bekommen die Helden dann das Laserschwert oder den Photonenblaster inkl. Unterweisung, wie das Ding funktioniert? Wollen die Helden gar mitfliegen? Wenn ja, wie geht es dann weiter? Für meinen Geschmack sind das zu viele Fragen, für Fans von Sandboxen und Feenwelten (der Alien-Heimatplanet ist halt eine hochtechnisierte Feenwelt) aber sicher eine tolle Spielwiese) und zu guter Letzt Filme über Außerirdische, die bei uns eine astreine Bruchlandung hingelegt haben. Letztere Filme/Idee bietet sich an. Man hat einen Dungeon (ich liebe Dungeons, hier in Form eines Raumschiffes), ein Ziel (erkunde den Dungeon, finde/zerstöre/bringe zurück McGuffin, Loot (Waffen, die nach dem Crash nicht zwingend funktionieren müssen und wenn, dann nur mit begrenzter Munition) und Gegner (entweder aggressive oder völlig vergängliche Außerirdische, die sich gegen aggressive irdische Lebensformen verteidigen…).
  2. Einen Plan des Raumschiffs.
  3. Eine Beschreibung des Raumschiffs aus Sicht der Helden und Vorschläge, wie man mit der Fremdartigkeit des Dungeons und des zu findenden Loots spielt. Darüber habe ich hier schon was geschrieben, ich würde mich da auch nah an der „Flame of Creation“ halten.
  4. Aliens. Und hier wird es wieder kompliziert. Die Aliens in Borbarads Fluch wirken leicht… altbacken? fantasielos? gewöhnlich? Die Aliens aus der Iron Gods Kompagnie wirken auch nicht so viel besser. Und wenn ich mir Außerirdische aus Filmen anschaue, muss ich gestehen, dass außer den Xenomorphs in Alien, den Predatoren in Predator und den Außerirdischen in Distrikt 9 keine wirklich kreativen Außerirdischen gibt. Gut, unser aller lieblings-Horror-SciFi-Autor H.P. Lovecraft hatte auch Außerirdisches Leben in seinen Geschichten, er hatte aber den Vorteil, diese nicht genau beschreiben zu müssen. Ich kann schon als Autor beschreiben, welche Gefühle der Anblick eines Außerirdischen bei einem menschlichen Helden auslöst, aber spätestens wenns darum geht, das lange, spitze Stück Eisen in dessen Hand irgendwo in das fremde Ding zu stecken, brauche ich Trefferzonen, Kampfwerte oder zumindest eine grobe Beschreibung des Aussehens. Habe ich dann diese Hürde genommen, stellt mir das Genre ein Bein. Beispiel DAS-Universum: Wenn ich meine Aliens zu Reptiloienen mache, wie unterscheiden sie sich dann zum Echsenmenschen aus Selem? Ein löwengestaltiger Außerirdischer wie in Wing Commander? Wo ist da der Unterschied zum Leonier? Space-Frogs? Sind das dann nicht Krakonier? Was unterscheidet eigendlich einen Golem von einem Roboter oder eine magisch erschaffene Chimäre von einem Xenomorph? Ich fürchte, hier muss ich mir noch ein paar Gedanken mehr machen…
  5. Das Abenteuer selber. Ein passender Einstieg, einen Hauptteil (in unserem Fall das erkunden des Dungeons. Toll fand ich bei „Flames of Creation“ dass es die Möglichkeit gab, den Dungeon in mehreren Anläufen zu erkunden und sich im Dorf neu auszurüsten) und ein Finale, bei dem nicht nur der fiese Obermotz (muss nicht zwingend ein Alien sein) besiegt wird sondern den Helden (Achtung! Die Helden, nicht die Spieler. Die wissen wahrscheinlich schon längst, wie der Hase läuft“) eröffnet wird, dass sie sich in einem außerirdischen Fahrzeug befinden.
  6. Anhänge voll mit Monstern, Aliens und Laserkanonen.

 

Soweit ich das so sehe, dürften die Punkte 1, 3, 5 und 6 kein Problem sein. Punkt zwei läuft auf einen mehrere Stockwerke umfassenden, großen Dungeon hinaus, also eher ein kleines Problem. Punkt 3 4 aber… habt ihr da Ideen?

Update 28.02.2017

Karneval der Rollenspielblogs Februar 2018 – Re: Monster [Mai 2013]

Und da sind sie wieder, die Schneemänner_frauen. Als Monster wären die durchaus auch was für meine Axt des Kuros.

 

 

Sneeuwpuppen

Sneeuwpuppen werden gern von Kindern gebaut. Als kleiner Spaß, im kalten, bornländischen Winter. Harmlos. Es sei denn, jemand drückt den Sneuuwpuppen ein der Ifirn geweihten Talisman, etwa eine Schneeflocke in einer Phiole, oder ein aus schwarzem Eis geformtes Herz in faustgroße in den Schneeleib. Dann erwacht die Sneeuwpuppen zum Leben und beschutzt ihren Erwecker vor Gefahren.

 

Größe: 1,5 Schritt

Gewicht: etwa 50 Stein

MU 12 KL 10 (t) IN 12  CH 12 FF 12 GE 12 KO 12 KK 12 (k)

LeP AsP 15 oder  INI 12+1W6

AW 6  SK 3   ZK 3   GS 6

RS/BE 0/0

Aktionen: 1

Waffenlos: AT 11 PA 6 TP 1W6+1 RW kurz

Sonderfertigkeiten: keine

Vorteile / Nachteile: Empfindlich gegen Feuer

Talente: Einschüchtern 1, Klettern 1, Körperbeherrschung 1, Kraftakt 1, Selbstbeherrschung 1, Sinnesschärfe 1, Verbergen 2, Willenskraft 1, Schleichen 5

Zauber: Abkühlung, Eiskalter Blick, Rutschiger Boden Manifesto 10 ( Schneeball, 1W TP )

Anzahl: unterschiedlich, je nach Ort

Größenkategorie: mittel

Typus: Elementar humanoid

Beute: geweihter Talisman oder Herz aus schwarzem Eis

Kampfverhalten: Sneeuwpuppen schleichen sich in der Gruppe an und greifen dann gemeinsam das Opfer an

Flucht: Sneeuwpuppen fliehen nicht.

Sphärenkunde (Sphärenwesen):

#QS 1: Sneeuwpuppen sind Elementarwesen oder niedere Dämonen.

#QS 2: Sneeuwpuppensind weder intelligent, noch stellen sie eine größere Bedrohung dar.

#QS 3+: Zur Erstellung einer Sneeuwpuppe braucht man entweder einen der Ifirn geweihten Talisman oder ein, dem Nagrach geweihten, Herz aus schwarzem Eis.

Des Trolls Monsterhandbuch und Karneval der Rollensielblogns [Re: Monster vom Mai 2013]: Einhorn oder Pony am Stiel

Eine Fantasykreatur, die momentan Hochkonjunktur zu haben scheint, ist das Einhorn. Wir alle wissen, wie wir uns Einhörner vorzustellen haben: Pferde, die ein langes, magisches Horn auf der Stirn tragen, als Alicorn gar geflügelt sind. Einhörner haben ja schon seit den 80gern eine gewisse Präsenz im Fantasy-Genre, aber momentan… Einhornbratwurst, Einhornkotze, Einhorst-und-Pegatussi-Hörspiele….Woher verdammt nochmal kommen die Biester?

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Der Troll macht mit: 1W100 RBE

Also, wenn alle den 1W100 RBE von Gelbe Zeichen machen, will ich nicht nachstehen.

 

65: Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sehe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?
Das hängt eher von meiner Rolle ab, die ich spiele, als von meiner Gesinnung. Die letzten Chars, die ich so gespielt habe, waren eher zwielichtige Gestalten (ein Bethaner Bewegungsmagier, der wegen seinen langen Fingern kurz vor der Prüfung rausflog, ein zwergischer Phexgeweihter, ein novadischer Händler), die würden das so machen, die Chars, die ich davor gespielt habe (ein mittelreichischer Krieger, ein Thorwaler) eher nicht, die waren gruppenorientiert.

 

90: Pizza, Burger, Hot Dog oder lieber Braten, Quisch oder Gemüseauflauf? Und im Spiel? Was essen die Abenteurer oder gibts Standardrationen?
Kommt darauf an. Wenn das Essen zentraler Bestandteil der Szene ist, wird es näher spezifiziert, sonst aber meist vernachlässigt. Es gibt dann meistens Eintopf, Braten oder Wild. In “Die Augen der Lath” und “Der König der Huren” spielt essen eine gewisse Rolle. Beim ersteren geht es darum, die Helden_innen zu mästen, um mehr Geld herauszuholen (die Helden_innen werden mit Silber aufgewogen), beim letzteren darum, das Geld aus der Tasche der Kunden zu ziehen. Eng mit der Frage nach dem Essen  ist übrigens die Frage nach dem Getränk verbunden. Im real life bitte Limo, im Spiel natürlich Bier und Schnappes.

 

20:Wenn du eine gute Idee hast, entweder als Spielleiter oder als Spieler und die anderen Spieler gehen in eine ganz andere Richtung, versuchst du indirekt die Gruppe auf deinen Weg zu ziehen oder nimmst du es hin? Und wenn es öfter passiert?
Die Frage ist wohl der Hintergrund für das hier. Ist mir bisher eher selten passiert.Nur einmal… vor 24 Jahren… wir hatten gerade eine Piratenkampagne am laufen,als sich die beiden dominanten Spieler am Tisch in die selbe Bardame unserer Disse verguckt haben. Im Spiel hat dann der eine eine Dorome geentert und zu seinem neuen Flaggschiff gemacht, während der andere das alte Schiff behalten durfte. Danach wollten sie getrennt auf die Jagd nach al’anfanischen Schiffen gehen und hätten das Abenteuer gesprengt. Schweren Herzens hab ich durch eine Deus Ex Seeschlange ein Schiff versenkt. Heute würde ich es anders lösen.

 

71:Welche Welt eines Buches/Films/einer Serie würdest du gerne als Rollenspielsetting umgesetzt sehen und mit welchem Regelsystem würdest du es gerne spielen?
Fate sei Dank sind so ziemlich alle meine Wünsche gut abgedeckt.