Archiv für den Monat Mai 2018

Vampire pupsen… und dienen dem Namenlosen

Nach diesem Post hier hat sich FRAZ bei mir gemeldet. FRAZ ist ein alter Rakshazani, sein Steckenpferd ist Teruldan.

Und Vampire. FRAZ hat da eine richtig tolle Spielhilfe zum Thema „der Namenlose“ geschrieben. In DSA hat der Namenlose ja eine besondere Beziehung zu den Vampire. In dieser Spielhilfe wird diese nochmal herausgearbeitet. Mit den Lilithim gibt es hier den den von allen Göttern verfluchten Vampir, quasi der dunkle Paladin des namenlosen Gottes.

Exkurs: Jeder Vampirmytos hat seinen eigenen Enstehungsmytos. Drakula z.B. setzt auf das verfluchen Gottes im Angesicht des Todes der geliebten Frau, Wess Cravens erster Vampir war Judas Iskariot, Das Vampires-Universum setzt auf Kain als ersten Blutsauger. Das DSA-Universum nennt den Namenlosen als Vater aller Vampire, wobei sich eine kleine Gruppe treuer borongläubiger Vampire gegen den Herrn alles Bösen stellt.

Für mich war aber eine andere Schache ein weitaus größerer Schocker: FRAZ bezichtigt eine bekannte Persönlichkeit damit, insgeheim eine Legatin des Namenlosen zu sein. Ich will jetzt zwar nicht spoilern, aber AB MAST EINE HOSE!

Viel Spaß beim Lesen, bekehrt euch zum 13ten und… gebt den Vampiren keine Bauern mehr. von deren Blut müssen die die ganze zeit nur pupsen!

Geißel eines Gottes_Von der Selbstverstümmelung des Namenlosen

 

 

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Havena, Uh-na-na… wie findet der Troll Ulysses neue Strategie?

Nach zwei Liebhaberschmankerl (der Retro-Box und den Wegen der Vereinigungen) lässt Ulyssses nun ein Core-Produkt, die neue Havena-Box crowdfunden. Das hat auf Facebook ein wenig Staub aufgewirbelt. Ein Teil der Diskutanten fanden es blöd, dass so ein Core-Produkt finanziert werden soll, ein anderer Teil fand es wiederum verständlich, weil so genau der Zielmarkt erreicht wird, zielgerichtet geworben wird, Ulysses bis jetzt jedes Crowdfunding für die Backer zufriedenstellend angeschlossen und sich nicht, wie andere Verlage, übernommen haben.

Als Wirtschaftler kann ich die neue Strategie nur gutheißen. Ich hab gleich mal mitgemacht. Ich hab auch nichts dagegen, wenn das auf andere Bereiche von Aventurien, vor allem Tharun und Uthuria ausgeweitet wird.

 

Der Troll und der Datenschutz

Der Endgegner der deutschen Bloggerszene ist da! Naja, eigentlich ist er schon seit zwei Jahren da, aber ab heute wird es akut. Zeit, mal zu schauen, was der Troll so mit euren Daten macht…

Nix.

Ich (bzw. WordPress, da ich keinen eigenen Server laufen habe) speichere sie, wenn ihr mir einen Kommentar da lasst. Ich selber werte sie nicht über Google Analytics aus, ich selber gebe auch keine personenbezogene Daten weiter.

Die Datenschutzerklärung im Impressum ist auf dem neuesten Stand.

Hab ich Angst, dass jemand mich Abmahnt und ich eine Fantastrillon Euro zahlen muss?  Nicht mehr als vorher. Werde ich das bloggen sein lassen? Nope.

Endgegner, bring it on!

 

Update 27.05.2018: Ich hab wohl vergessen, den Fehlerteufel ordentlich abzubeschwören.

Kopfkino: Eine Stadt oder ein Dorf auf dem Rücken auf dem Riesen

So, wieder mal Kopfkino. Ich habe dieses Bild hier gefunden und schon geht das Kopfkino los. Eine Stadt auf dem Rücken eines toten, versteinerten, halb sekletierten Riesen, Ein Tempel oder ein kleiner Palast auf dem Schädel.

Da fällt mir ein, dass Snorri, der isländische Skalde, der die Edda aufgeschrieben hat, über die Entstehung der Zwerge schrieb, dass sie aus Maden aus dem Fleisch Ymirs entstanden. Schmeißen wir die traditionellen Zwerge über Bord und lassen wir die Zwerge tatsächlich Maden sein, die sich durch den Riesen fressen.

Dolinen, die plötzlich auf dem bewachsenen Rücken auftuen. Stein, das tatsächlich fleisch ist und blutet, wenn man es zermalt. Erz als Knochen. Rubine.

Ich glaube, ich werde mich mal ransetzen und was schreiben. Vieleicht für Beutelschneider.

Rezension: Märzgefallene – Gerion Raths fünfter Fall

Was für eine Achterbahn! Vom Mord an einem Bettler, Identitätstausch, der Flucht einer irren  Mörderin, einer Hochzeit, dem Reichstagsbrand 1933 und der wachsenden Unterwanderung des Staates durch die Nazis bis zu einem vergrabenen, aber verschwundenen Goldschatz ist alles dabei.

Die Stimmung des Romans, den ich als Hörbuch genossen habe (mit der wundervollen, angenehmen Stimme von David Nathan), ist ungewohnt düster, düsterer als bei Goldstein, die mir seinerzeit zugesetzt hat. Die Politik spielt in diesem Roman eine große Rolle, bis hinein ins Privatleben von Rath. Wegen des Reichstagsbrandes wird Rath zu der Politischen Polizei versetzt und darf erstmal Kommunisten am Wählen hindern, der Mordfall, den er gerade bearbeitete, bleibt dabei auf der Strecke und kommt erst wieder in Gang, als Ragt mit dem Budda beim Nazi-Polizeipräsidenten auftauchen und was von einem Mörder-Izze schwafeln. Rath Intimfeind, Böhm, verliert Amt und Würden, weil er auf einer SPD-Wahlveranstaltung war.  Charlys  Mutter ruiniert die Hochzeitsfeier im kleinen Kreis, weil sie eine Hittlerrede im Radio anhören möchte und den Österreicher anhimmelt, Charly selbst kündigt bei der WKP, weil sie mit der Ausrichtung nicht mehr klar kommt. Rath Freundschaft mit Graf geht in die Brüche, als er entdeckt, dass sein Kumpel nicht nur schwul ist, sondern auch mit einem SA-Mann vögelt.

Der Kriminalfall selber taucht da nur am Rande auf. Es geht um im WW I vergrabenen Gold, einem tot geglaubten, jüdischen Hauptmann, dem seine Männer eine explosive Todesfalle stellten und (Achtung, Spoiler) um den Templer, den Fuchs und den Raben, quasi die deutsche Variante des Antanztricks.

Das Hörbuch ist mit 20 Stunden lang und hat einen kleinen Hänger nach dem 2/3 des Romans, wenn der Mörder tot in der Spree schwimmt, nimmt aber wieder  dann wieder Schwung auf, als Gerion bewusst wird, was denn da für ein Spiel gespielt wird. Beim Finale hab ich an Indiana Jones denken müssen.

Wo ist nun der Mehrwert für Rollenspieler? Wiedereinmal in der Beschriebenen Stimmung. Völker Kutscher gelingt es einmal mehr, ein Land bzw. eine Stadt zu beschreiben, die auf den Abgrund zuläuft. Das wunderbar glitzernde Babylon der 20ger ist gestorben, der braune Sumpf beginnt zu blubbern. Insgesamt eine tolle Vorlage für Noir-Rollenspiele und chtulide Abenteuer.

#7lines: Die Antworten

Vor kurzem wurde ich ja in der #7lines-Challange nominiert und habe selbst zwei weitere Schreiberlinge aufgefordert, sieben Zeilen aus ihren aktuellen Schreibprojekten zu posten.

J.D. Weyer von d6idears hat bereits am 7. Mai geantwortet und interesannte Einblicke in seinen Schreibprozess gegeben.

Mein Papa, Ludwig Hofmeister, hat heute einen Jägerschwank aus seinem Leben gepostet. Af guad Deitsch, do hom borische Jaga Preiß gfoppt.

 

Viel Spaß beim lesen!