Karneval der Rollenspielblogs: Kopfkino und Tagträume – Ein Blick in den Vorführraum

Mal sehen, was ich bisher alles unter dem Aspekt Kopfkino gemacht habe…

Ich habe letztes Jahr auf das Modern Male Witch Project verlinkt. Mir gefallen diese modernem Hexer ziemlich gut. Androgyn, mystisch, sexy, modern. Tolle Kombination und ein Garant für Kopfkino. Ich finde mich auf jeden Fall in diesem Hexer wieder:

Wie? Nichts okkultes in diesem Bild entdeckt? Schaut mal auf den Schreibtisch neben dem Handy oder hinten an die Wand beim Fenster oder in den Papierkorb oder auf den Zaubertrank am Fenster… Das ist auch etwas, was ich im Harry-Potter-Universum schmerzlich Vermisse: Mindestens die Hälfte der Zauberer und Hexen sind ja Halbblüter. Bis zum 11. Lebensjahr haben die ja ganz normal in der Welt der Muggels gelebt und hatten Kontakt mit Smartphone, Internet und ab 2001 mit Wikipedia. Dass da noch keiner auf die Idee gekommen ist, sein Muggelgeschwisterchen um ein Zauberbuchwiki zu bitten? Oder ein Notebook mit persönlichen Notizen mit sich herumschleppt? Funktioniert elektronische Technik in Hogwarts nicht und wen ja, warum? Keine Steckdosen? Dan zaubere ich mir halt welche! Kein WLan? Dan zauber ich mir eines! Wie würde sich Hogwarts verändern, wenn die (digitale) Technik Einzug hielte?

 

Mein nächstes Kopfkino war das Bild eines korsischen Klappmessers. Der Spruch darauf – mögen alle deine Wunden tödlich sein – der war es, der bei mir eine Assoziationskette ausgelöst hat.

 

Kopfkino kann zu einem Produkt führen. Dankbare Quelle ist hierfür dungeoninspiration. Dort stieß ich im August letzten Jahres auf dieses Bild

das mich dann zu diesem One Sheld inspirierte: Die Ruine von Yal Qadhifa

Ein anderes Bild, diesmal von Meanwhile back in the Dungeon, inspirierte mich für das Beutelschneider-Settin Yimrheim. Das  und  God of War IV und die nordische Mythologie. Das Setting ist soweit fertig und ich werde es diesen Monat noch veröffentlichen.

Grundsätzlich ist Kopfkino (vor allem visuelles Kopfkino) schuld an so ziemlich jeden Abenteuer, das ich bisher geschrieben habe.

  • Die Augen der Lath =>  Dedective Dee und Asterix erobert Rom
  • Tore im Eis => auch ein Bild auf MbitD
  • Ingerims Fluch => Dino-Riders
  • Die Axt des Kuros => Attak on Titan, Futurama (Parasites Lost)
  • Gefangen in den Nebelauen => die Odyssee, Sindbad-Verfilmungen mit Harryhausen
  • König der Huren => Mulin Rouge (der Film und vor allem der Titelsong), das Antanzen, Geld werfen auf Tänzerinnen

Noch habe ich diesen visuellen Input nicht in ein Abenteuer umgesetzt, aber ich könnte mir da eine Namenlosen-Priesterin vorstellen… bösartig, verschlagen, sexy (auf eine kinky Art und Weise).

Natürlich höre ich auch gerne Musik. Momentan sind Heilung mein Favorit. Die Waldhexe in Yimrheim entstand aus einem Kopfkino, das ich nach dem Song Fylgija Ear hatte.

Ich finde die Band gerade so richtig genial. Also so richtig genial. Pagan-Folk vom Feinsten!

So, das war ein kleiner Einblick in den Vorführraum meines Gehirns. Ich hoffe, die Führung hat gefallen 🙂

 

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