Karneval der Rollenspielblogs: Fluggeräte und Piloten

Ich wollte mal an dieser Stelle einen zwischenbericht senden, was so aus der Idee vom Luftmagier, der einen verlassenen Flugplatz wiedereröffnet, geworden. Ich will das ganze für Myranor ausarbeiten, weil es da eben einen verlassenen Flugplatz gib. Leider bin ich noch nicht so weit, wie ich sein wollte, dar Real-Life spielt mal wieder nicht mit. Trotzdem. Auftraggeberin und Antagonist stehen schon mal:

Schon seit ihrer Kindheit ist ihre Exzellenz, Adepta major Astralis ter Quoran von Vögeln, Insekten und Luftschiffen, eigentlich von allem, was irgendwie fliegen kann, begeistert. Vor allem die arkanomechanischen Fluggeräte haben es ihr angetan. Von der Decke ihres Zimmers in der Cammer von Trivina hängen die Modelle berühmter Luftschiffe, die sie selbst gebastelt hat. Vor vier Jahren hat sie von einer Bekannten, einer Zenturio ihres Hauses, Aufzeichnungen aus dem Jahr xxxx erhalten. Darin wird von einem großen Flugfeld in Lærvik auf Utland berichtet, von dem aus vor xxxx Jahren jagt auf die Piraten Kyrbluthavens gemacht wurde. Bei ihren Nachforschungen fand Adepta Astralis heraus, dass der Flughafen mittlerweile verfallen ist und dort nun die Insektokopter der einst glorreichen Piratenjäger vor sich hingammeln. Erst vor kurzem konnte sie ihren alten Lehrmeister bequatschen, ihr Geld, Schiff, Mannschaft und Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, um die am wenigsten beschädigten Fluggeräte zu bergen (so der eigentliche Auftrag, immerhin ist so eine Insektokopter gut 1000 Aureal wert). Ihr eigentliches Ziel, dass sie hinter dem Rücken ihrer Kammer verfolgt, ist es aber, die Fluggeräte zu renovieren und den Flugplatz zu wiedereröffnen. […]

Heidrir Einrirsson, der Seekönig von Kyrbluthaven, ist, gelinde gesagt, entsetzt, das jemand den alten Flugplatz wiedereröffnen will. Skalden haben ihn davon informiert, Skalden sangen auch Lieder von tapferen Kapitänen, die von Insektokoptern gejagt wurde, deren Schiffe versenkt wurden oder durch Beschuss ihr Leben ließen. Für Heidrir Einrirsson ist klar: Die aktivitäten auf dem Flugplatz kommen einer Kriegserklärung gleich. Schon sammelt er eine Kriegsflotte um sich, um im Frühling einen Kriegszug gegen den Flugplatz zu führen. Vorher schickt er aber einen Boten los, der dem Flugplatz (und der Stadt Lærvik) ordentlich den Krieg erklärt. Da es schon Spätherbst und das Meer nur noch kurz befahrbar ist, weiß er, dass die Stadt auch keine Verstärkung durch den Horas erhalten wird, zumindest keine Verstärkung, die rechtzeitig ankommen wird.

Als Finale habe ich mir einen Luft/Seekampf vorgestellt, bei dem dei Helden mit wieder flott gemachen Insektokoptern auf Piratenjagt gehen. EPIC halt 🙂

5 Gedanken zu „Karneval der Rollenspielblogs: Fluggeräte und Piloten

  1. Reißklaue

    Dieses Plot-Skelett gefällt mir außerordentlich gut, sogar die Motivation der Adepta kann ich sehr gut nachvollziehen (an ihrer Stelle würde ich es exakt genau so machen). Außerdem erinnert mich der Flughafen ein wenig ans AMARC (wobei das aus gutem Grund in einer Wüste liegt).

    Ein Punkt verursacht jedoch ein leichtes Störgefühl bei mir: Du schreibst, dass die Insektopter dort vor sich hingammeln, so wie das ja auch bei der Kriegsflotte vor Balan Cantara der Fall ist. Aber wo ich mir das bei (sehr personalintensiven) Schiffen noch gut vorstellen kann, so sehr habe ich doch Zweifel daran, dass niemand die Fluggeräte vorher mitgenommen hat, seien es die imperialen Truppen bei ihrem Rückzug oder irgendwelches Gesindel (Heldengruppen, Banditen etc.), denn selbst der einfachste Insektopter ist doch schon ein großer Vorteil (gegenüber keinem).

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    1. rolandhofmeister1 Autor

      Tja, das ist tatsächlich auch ein Punkt, bei dem es bei mir im Logikgebälk kracht. Das ist aber tatsächlich offizielle Setzung: „[…] Vor gut vierhundert Jahren diente die Stadt den Dorokraten als Basis für die Bekämpfung utländischer Piraten und aus dieser Zeit stammen ein verfallener Shinxirtempel im dorinthischem Stil und die Reste eines Flugplatzes, auf dem noch immer die längst unbrauchbaren Überreste einiger aufgegebener Insektokopter stehen.“ Quelle: Unter dem Sternenpfeiler S. 166.

      Die Idee mit den Banditen finde ich übrigens gut. Ich glaub, ich werd Hjaldinger Luft-Wikinger-Piraten als erste Feindbegegnung einsetzen, die einen Insektokoter wieder flott gemacht haben 😉

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      1. Reißklaue

        Vielen Dank für Deine Antwort. Wenn das so in UdS gesetzt ist, dann kann man das ja auch problemlos so nutzen. Wobei ich dann aber der Meinung bin, dass aus den zwei Dutzend verbliebenen vor sich hin gammelnden „Ersatzteilspendern“ bestenfalls noch zwei oder drei (höchstens) flugfähige Dinger gebaut werden können. In Star Wars hätte ich zu denen gesagt: Uglys (also Sternenjäger, die aus Teilen von verschiedensten abgeschossenen oder abgestürzten Jägern zusammengesetzt sind, so das ganz wilde Kombinationen rauskommen – die meistens nur die Schwächen beider Modelle miteinander vereinen, aber von den Stärken kaum was übrig bleibt… aber auch da gilt analog: Ein wackliger Ugly-Insektopter mag gegen jedes reguläre Modell ganz schnell ins Hintertreffen geraten, aber er ist noch immer ein deutlicher Vorteil gegen jemanden, der gar keinen Insektopter hat). 🙂

        Zu den Hjaldingern: Ich hatte eher an „einheimische“ Aufständische gedacht, aber so eine Bande Luftpiraten hat auch was. Wobei ich auch fast gerne den Eisengeier in Myranor sehen würde, kommandiert von einem Phennek (aus der MeMy 52) – selbst Schuld, dass Du mir neulich den Talespin-Floh ins Ohr gesetzt hast. 😉

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