Werkstattbericht: Tötet den Drachen! – Die Karte des Schicksals

Mal wieder was aus meiner Werkstatt, diesmal der Plan des Schicksals für Tötet den Drachen.Oben links ist Kurotan zu sehen. das Bild soll die Trutzburg und den Schwarzen Platz zeigen. Hier ein Bildchen aus unseren Anfangstagen, das den Platz zeigt:

https://i2.wp.com/rakshazar.de/wiki/images/Kurotan-Stadt.jpg

Kurotan und der Schwarze Platz aus der Feder von Hannes Radke, zu finden in der Einsteigerspielhilfe auf S. 13

Die Sonnensymbole neben Kurotan, Teruldan (unten links, zu erkennen an der Pyramide im Hintergrund) und Chemchemi (oben rechts) sollen Entfernungsamgaben sein. Um von Kurotan nach Ruwan Sha, der Oase des Drachen, zu kommen, bracht man 4 Tage. Unten links leuchtet der Nordstern, sprich, die Karte ist nicht genordet. In der Mitte der Karte erhebt sich die Oase Ruwan Sha, von Osten aus gesehen. Die Beschreibung der Oase steht auch schon:

Die Oase Ruwan Sha, der Hort des Drachen

Dominiert wird die Oase zum einen von einem See, der etwa 500 Schritt im Durchmesser und eine Wassertiefe von etwa 7 Schritt (1). Die Uferregion des Sees ist dicht mit Schilf bewachsen (2). Daran schließt sich ein Baumstreifen, der etwa 150 Schritt breit ist (2). Dort wachsen Datteln, Akazien, Aprikosen und Granatapfel. Südosten des Baumstreifens wachsen auf einem Streifen von weiteren 200 Schritt Breite und 600 Schritt Länge Kakteen (3). An der Nordseite wächst etwas Hirse (4). Etwas Außerhalb der Oase stand, bis der Drache es niederbrannte, das Dorf der Xhul, die die Oase bewohnten (5). Die zweite Landmarke Ruwan Shas ist der Tafelberg (6), der sich im Osten des Sees erhebt. Der Berg erhebt sich wie ein riesiger, steinerner Baumstumpf, 400 Schritt in die Höhe. Der Tafelberg besteht aus Kalk und Sandstein, an seiner Flanke windet sich ein schmaler, etwa ein Schritt breiter Weg hoch. Oben befindet sich das Nest des Drachen (7). Dort liegen einige halb abgenagte Knochen rum, natürlich auch die drei Eier des Drachen (8) und der Hort des Drachen (2W20*100 TE an Gold, Bronzeschmuck und Edelsteinen).

Ich wollte keine normale Draufsicht auf die Region, und das hat mehrere Gründe. Zum einen lese ich gerade „Verrückt nach Karten: Geniale Geschichten von fantastischen Ländern. Wie Leidenschaft für Kartographie Leser & Autoren, Geschichte & Geographie, Anatomie & Philosophie, Realität & Fantasie verbindet!“ (Rezension kommt später, Affinity Link), zum anderen habe ich ein Video gesehen, in dem es darum ging, das Karten erst seit kurzem zur strategischen Planung von z.B. Schlachten genutzt werden und früher viel mehr auf Erfahrung und Gefühl (und einheimische Pfadfinder) gesetzt wurde.

Das ist natürlich nur ein erster Entwurf der Karte und ich hoffe, jemand mit Talent nimmt sich dieser ggS (ganz grobe Skitze) an. Cool fände ich, wenn die Karte (oder am besten das ganze Abenteuer) mal auf eine Ziegenhaut gedruckt wird. Das wär mal was tolles haptisches :). Vielleicht wär das mal was für den Gratisrollenspieltag, als Gimmik für die ersten, die sich dafür anmelden. Allerdings… die Produktionskosten wären riesig, allein die Haut würde etwa 40,00 €/Stück kosten, Rinderhaut ist dann nochmals teurer. Kunstleder wäre billiger, ist aber aus Plastik und daher nicht gerade umweltfreundlich. Und wie erkläre ich meiner Bücherei, dass das Ziegenfell, dass ich ihnen schenken will, in Wirklichkeit ein Abenteuerbuch ist? Kriegen Ziegenfelle ISB-Nummern? Cool wärs schon, doch leider warscheinlich nicht machbar 😦

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