Karneval der Rollenspielblogs: Am Hof und in den Vorstandszimmern

In Rakshazar gibt es tatsächlich so was wie einen global Player, einen Megakonzern. Aber nicht nur das, sondern sie sind auch politischer Arm Amhas und deren Spionagenetzwerk. Ladys und Echsenwesen, Bühne frei für die…

Die Omneratius-Bruderschaft

Weniger Person als vielmehr eine gut geölte Maschinerie ist die Omneratius-Bruderschaft, der verlängerte Arm des Reiches der Amhasim. Früher war die Bruderschaft nicht mehr als ein gefährlicher Bund von Sklavenjägern, die in den Armenvierteln Trümmerfeld und Lumpenrott auf die Jagd nach armen, aber starken Opfern ging, die dann, mit der nächsten Karawane, nach Amhas gebracht wurden, wo sie in Bergwerken und Galeeren verschwanden. Zwar macht der Sklavenhandel auch heute noch mehr als die Hälfte des Umsatzes der Bruderschaft aus, doch mittlerweile verdient man auch gutes Gold mit dem Verleihen von Söldnerarmeen und dem Handel mit Luxusgütern wie etwa Seide aus dem fernen Osten, Mammuton aus dem hohen Norden und Kometenasche aus der nahen Aschewüste.

Das wichtigste Geschäft der Bruderschaft ist aber die Diplomatie. Würdenträger in Teruldan, Kurotan und Yal-Mordai werden bestochen, Allianzen geschmiedet, Handelswege erschlossen und die Macht der Republik von Amhas gemehrt. Wenn es nicht anders geht, nutzt man dabei auch die berüchtigten schwarzen Reiter, die die Sklavensöldner der Bruderschaft verstärken. Vor etwa fünf Jahren war man aber dann doch zu frech, als man versuchte, den obersten Kurospriester zu ermorden und einen Amhashim in den Kult einzuschleusen. Das Ergebnis war eine vom König ausgerufene Kopfjagd auf die Amhashim Kurotans, bei der dreiviertel der Mitglieder der Omneratius-Bruderschaft Kurotans das Leben ließen oder fliehen mussten. Seither baut die Bruderschaft ihren Stützpunkt in Kurotan vorsichtig wieder aus und sinnt auf Rache.

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In der mittlerweile 10 Jahre alten Einstiegsspielhilfe gibt es im Abenteuer „Blutiger Tribut“ auf S. 50 der Stützpunkt der Bruderschaft vorgestellt. Die Karte stammt, wie alle Bilder in der tollen Einsteigerspielhilfe, aus der Feder von Hannes Radke.

Im Rollenspiel sind die die idealen Schurken im Hintergrund, die rassistischen Arschlöcher, die die Amhasim als überlegende Kultur sehen und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, um ihre Ziele zu verfolgen. Es gibt keinen Geschäftszweig, sei er auch noch so illegal, in der die Bruderschaft nicht mitmischt und keinen Ort in Rakshazar, der nicht in den Fokus der Bruderschaft geraten kann. Eine Hydra, deren Köpfe ständig nachwachsen, die aber, zumindest teilweise, besiegt werden kann, wie Kurotan bewies.

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  1. Pingback: Dnalor stellt eine schurkische Bruderschaft vor – Nuntiovolo.de

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