Archiv der Kategorie: Allgemein

EPIC! Trolle und Riesen als SC

Heute möchte ich mal einen besonderen Blick ins Tal der Klagen werfen und unseren rakshazarischen Oberriesen Tobias „Arantan“ Reimann hochleben lassen. Dieser Regelfuchs hat sich der Regeln für die Erschaffung von Troll_in und Riese_in angenommen und diese sowol für DSA4.1 als auch für DSA5 entworfen. Damit werden Trolle wohl zum ersten mal in deer DSA-Geschichte zu geeigneten Helden_innen-Chars. Jetzt müssen wir nur noch die entsprechenden Abenteur für die Kerlchen schreiben. Überlegungen dazu habe ich ja hier schon mal angestellt. Wer eines schreiben möchte: Geht auf orkenspalter.de, dort könnt ihr uns finden!

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Zehn Jahre Rakshazar: Ein Ende und ein Neuanfang beim Orkenspalter

Nur noch mal zur Erinnerung: Alle Barbaren und Rieslandfahrer treffen sich jetzt bei Orkenspalter! Es wird gebeten, die eigenen Äxte mitzubringen 😉

Der Riesländer, pardon: HeXXenjäger!

Das größte DSA-Fanprojekt blickt auf zehn ereignisreiche Jahre zurück. Eine unglaubliche Zeitspanne für ein ehrenamtliches Ansinnen in der Rollenspielgemeinde. Viele Engagierte kamen und gingen. Je älter die Beteiligten wurden, umso häufiger traten (teils sehr erfreuliche) berufliche oder familiäre Veränderungen ein, die eine regelmäßige Mitarbeit erschwerten. Nach der Glanzzeit der Jahre 2012 – 2014, in denen, dank Ulisses Spiele, zahlreiche Publikationen als Hardcoverbände veröffentlicht werden konnten, stand Rakshazar mehrfach fast vor dem Aus.

Zum Glück überstand das Projekt diese Dürreperiode, obgleich es im Folgenden etwas ruhiger um den wilden Kontinent im Osten wurde. Erst im laufenden Jubiläumsjahr wurden endlich wieder regelmäßig Abenteuer und Kurzgeschichten veröffentlicht. Auch die seit einiger Zeit angekündigte Fokusspielhilfe zum Tal der Klagen stand bereits kurz vor der Publikation.

Doch die Technik machte uns einen Strich durch die Rechnung: Denn leider ist es den wenigen Aktiven des Rakshazar-Projekts nicht länger möglich, die alte Forensoftware mit all ihren Tücken…

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Rezension: Die Dame vom See – Endlich ein guter Gerald-Saga-Band!

‍Erlich gesagt: ich war ein bisschen vom Gerald-Zyklus enttäuscht. Versteht mich bitte nicht falsch, der Zyklus ist an sich nicht übel, ABER…ich hätte, nach dem ich die Kurzgeschichtensammlungen und die Witcher-Spiele gesehen habe, mehr erwartet. Mehr Monster, mehr moralische Dilemma, mehr… Witcher.

Dann habe ich „Die Dame vom See“ gelesen und oh Boy, die reißt es wieder raus!

Da wäre zuerst der Teil mit Ciri in der Feenwelt. Da ich mich ja momentan selber etwas mit Feen beschäftige und eine tolle Rezension zum Beitrag Pathfinders zu diesem Thema gelesen hab, fand ich diesen Teil großartig! Der Frust Ciris, wenn sie wieder daran scheitert, diese Welt zu verlassen, der Erlkönig, der für den Weg mit einem Menschenweib Aufputschmittel braucht und immer noch keinen hochkriegt, die Intrigen im Hintergrund, den Elfen feindlich gesonnenen Einhörner (erfrischend, mal Einhörner zu sehen, die nicht gut auf Elfen zu sprechen sind. Normalerweise ist ja das ganze eine regenbogenfarbene Sauce),

Dann die Sprünge Ciris in Zeit und Raum. Ich klaue mir zitiere im nächsten Abenteuer die Idee, Krankheiten aus anderen Welten in die Welt der Helden_innen bei Dimensionssprüngen einzuschleppen. Die Idee mit dem Floh, der alten Ratte und dem letzten Wunsch einer verreckenden Katze war köstlich!

Der Krieg zwischen den Königreichen im Norden und Nilfgard… ich habe selten eine so gute Beschreibung von Krieg gelesen wie hier! Vor allem nutzt der Autor dabei, so wie in der Rahmenhandlung, seine Macht als omnipotenter Beobachter voll aus, der_die Leser_in erfährt um das Schicksal der Charaktäre, wobei ihm_ihr wol der Klos im Hals steckenbleiben wird.

Nur das Ende, das war für mich ein Stich ins Herz. Den Hexer so krepieren zu sehen, bei einem Pogrom in Riva… das tat weh. Aber wer mit dem Schwert lebt… Bevor ich es vergesse: Vorsicht, da waren Spoiler.

Fazit: Das Buch ist der beste Teil der ganzen Reihe. Ich habs genossen und kanns nur weiterempfehlen!

Neues aus dem Tal der Klagen

 Herr Troll… warum dauert die Fokusspielhilfe zum Tal der Klagen so lange?

Weil das Teil riesig geworden und immer noch nicht ganz fertig ist. Wir sind jetzt auf gut 400 Seiten Word-Dokument angekommen, da ist dann alles Drin, was man für das Spiel im Tal brauchen kann und

AUCH EINE EPIC! ERWEITERUNG für das Spiel mit Trollen und Riesen.

Allerdings fehlen dann immer noch das Bestiarum, Herbarum und eine Reisetabelle sowie ein paar Details, Lektorat und Bilder Bilder, Bilder.

Mein Basistext ist da zu was ganz Tollem gewachsen. Mich freuen vor allem die EPIC! Regeln, von denen ich hier bald mehr schreiben werde. Auch der Abenteuer-Teil ist riesig. 100 Seiten Abenteuer… das schaft so schnell keine andere DSA-Publikation 🙂

Also kurz zusammengefasst: Da kommt was riesiges auf euch zu. Geht schon mal die Axt schärfen, die werdet ihr brauchen…Hrhrhr! *grunz*

 

Von blauen Gnomen und Inspirationen für Rakshazar Die Schlümpfe Heft 4/2017

Als Vater kommt mir ab und an auch Literatur (in diesem Fall ein Comic-Magazin) für Kinder in die Finger, die Ideen aufgreift, wie wir sie auch in unserer Riesland-Ausarbeitung vorfinden oder gar schon mal diskutiert haben (ja, wir haben schon mal an Schlümpfe in Rakshazar gedacht, ja, die Ausarbeitung war schon fortgeschritten, bevor der Alkohol nachgelassen hat und wir das dann verworfen).

In diesem Fall hat es mir die erste Geschichte aus dem Heft angetan: „Die wilden Nachbarn„.

Die Schlümpfe entdecken, dass sich auf der anderen Seite des Schlumpfflusses wild aussehende, haarige Kerlchen niedergelassen haben. Es kommt zum mäßig erfolgreichen Erstkontakt, Bälle, Stöcke und Erdklumpen fliegen hin und her, man liefert sich eine Musikschlacht (Schlumpfblaskapelle vs Drum-Gruppe der Wildlinge) und ignoriert sich erst man ein paar Tage. Die haarigen Nachbarn nutzen die Zeit, errichten aus Stroh primitive Hütten, holen den Rest des Stammes und entdecken, dass die Schöumpfbeerenlätter lecker schmecken. Sie stellen den Schlüpfen ein Ultimatum: Schlupfbeerblätter sonst Dorf kaputt. Die kleinen Blauen lehnen die Forderung ab, es kommt zum Krieg (ich glaub, das war das erste Mal, dass ich die Schlümpfe kämpfen gesehen habe). Die wilden entführen Baby. Dann passiert etwas, was mich als Erwachsener ein bischen verstört hat: Die Schlümpfe setzen C-Waffen ein. Ein Kriegsverbrechen in einem Kinder-Heft!!! Die Schlümpfe schießen ein Pulver per Raketen über den Fluss, das Stechmücken anlockt. Die Wilden ziehen sich zurück, der Anführer reagiert sogar allergisch auf die Mückenstichen. Das Baby wird von einem Kommando zurückgeholt, den haarigen Fremden ein Heilmittel überlassen. Diese ziehen daraufhin als „Freunde und gute Nachbarn“ wieder den Fluss hinauf in die Berge.

 

Hey Leute, ich weiß ja nicht, wie ihr das so seht, aber für mich ist das der Plot zu einem astreiner Rakshazar-Abenteuer.

Ersetze die Schlümpfe mit einem friedlichen Ork-/Legiten-/Vaesten-/Wasweisich-Dorf und die Haarigen mit Nedermannen, lass die Helden_innen als Dorfbewohner oder durchreisende Gäste oder gar schon als Söldner als Seiten der Dorfbewohner kämpfen. Ob ich das Kriegsverbrechen durch die Dorfbewohner durchführen lasse, das müsste ich mir überlegen. Vielleicht bekommen ja die Spieler_innen an dieser Stelle Skrupel, zumindest hoffe ich das.

In diesem Sinne: Schlumpfhausen liegt gleich links von Kurotan !Rakshazar - das barbarische Riesland!

Vikings Staffel 2: Intrigen, Verrat und ein Blutaar

Ich hatte gerade etwas Zeit und habe mir die zweite Staffel von Vikings reingezogen. Mri hat die Staffel 1 schon gut gefallen, Staffel zwei toppt aber die Sache noch. Das ganze Intrigenspiel, der Verrat, die Kriege unter den Vikingern… ich fands toll.

Worum gehts? Im Grunde darum, wer denn die Oberhand unter den Wikingern hat. Jarl Ragnar Lodbrok,der Jarl Borg oder König Horik. Alle anderen Figuren der Geschichte, etwa Lagertha,, Rollo, KönigEgbert uvm. betrügen oder werden von einem der drei Herrscher betrogen. Höhepunkte der Staffel sind der Blutaar an Jarl Borg und der Kampf Ragnar vs Horik. Auch die Glaubenskrise des Mönchs Athelstan, der zwischen Christentum und Odinsverehrung hin und herschwankt, gehören für mich zu den Höhepunkten.

Die Staffel  hat mich inspiriert, mein Versprechen beim Riesländer einzulösen und eine Geschichte für die sieben Kreuzer, dem Pulb-Magazin für Dere, zu schreiben.

 

Das Gathiadda-Syndrom

Haldingrad. Der zivilisierte Teil. Naja, eher der greade noch zivilisiete Teil. Dabei hatte Mortischa noch Glück. Eigendlich war sie ja seber Schuld daran. Was musste sie diesen Senator auch öffentlich, an ihrem Mentor und dem gesamten Haus vorbei, im Senat bezichtigen, ein diener der Dyrakal zusein. Alles nur auf Basis von ein paar lückenhaften Stammbäumen, ein paar Dokumenten aus zweifelhafter Quelle und einen beschworenen Totengeist, der dann vor dem Senat die gegneteilige Aussage machte. Sie hatte Glück, dass man sie hierher verbannte, auf eine einsame „Forschungsdomäne“ der Onachos (in Wirklichkeit war dies eher ein Gefängniss) am Rande der bekannten Welt. Die letzte Nachricht, die sie von ihrem Mentor erhielt, war beunruhigend gewesen. Kurz nach ihrer Abreise schrieb er einen Brief, der von Enttäuschung nur so triefte und zusätzlich die Nachricht erhielt, dass ein Anschlag auf ihr altes Zimmer stattgefunden hatte. Ein Feuerdämun verüstete das Zimmer, die neue Bewohnerin, die erst an jenem Abend eingezogen war, verbrannte bis zur unkenntlichkeit.

Nun saß sie auf Ahnenehr. einer Domäne nahe Lærvik. Die Domäne war ein kleines Fischerdorf, etwa 20 Familien lebten hier, fast alles Hialdinger. Nur ihr Diener war der einzige Nichtmensch. Ein räudiger alter Katzenmensch, zänkisch, verbiestert, eher Gefängnisswärter als Diener. Der Ort lag, sofern man das von diesen rauen Küsten sagen konnte, recht malerisch an einer steilen Klippe. Die Häuser waren auf schmalen Vorstprüngen an der Klippe gebaut, eine Steinerne Treppe führte vom Hafen, in dem ein altes Drachenboot lag, über die Terassen , auf denen die Häuser gebaut waren, hinauf zu ihrem Gefängnis, dem Dom von Ahnenehr. Hier sollte sie, eingesperrt in den stickigen Fluren und meist fensterlosen Zimmern, ihre Strafe ableisten und Ordnung in die hiesige Bibliothek bringen. Wobei der Begriff Bibliothek blanker Hohn war. Hier lagerten uralte Schullektüren des Hauses, zerschlissene Programmhefte der Theater in Trivina, alte Manuskripte nie veroffentlichter Bücher, Schundromane, Liebesbriefe und vieles mehr, was irgendwann mal auf Papier gebannt wurde, weil sein Autor es für aufschreibenswert hielt, aber von seinen Zeitgenossen als verschwendung von Zeit und Papier angesehen wurde. Wir Onachos werfen ja nichts weg, dachte Mortischa, als sie einen Packen über 200 Jahre alter Eienkaufslisten sortierte.

Gerade las sie eine Einkaufsliste, die ein Feinschmecker ihreres Hauses vor fast 500 Jahren in Balan Cantara geschrieben hatte. Amaunir auf Tharpurische Art. Einen  mittelschweren Amaunir,Maronen, Olivenöl, Tropenfrüchte, Mayenos-Feuerpulver ,Tharpurische Feuerschoten… sie fagte sich, wie ihr Diener bzw. Wächter schmecken würde. Bestimmt zäh und ungenießbar. Da fiehl ihr auf, dass es hell geworden war in dem kleinen Arbeitszimmer. Licht fiehl durch eines der wenigen Fester im Dom. Das Licht wäre nicht ungewöhnich, immerhin liegt das Fenster im Osten, wenn nicht gerade die magische, sich selbst umderhende und dabei laut mit einer geisterhaften Grabesstimme rufende, Sanduhr gerade Mitternacht angezeigt hätte. Schnell schob Mortischa einen Stul zum schmalen Fenster und kletterte hinauf, um besser ins Dorf sehen zu können. Was sie sah, ließ ihren Atem stocken.

Haldinger-Piraten….

To be Continued