Archiv der Kategorie: Tabletop und Brettspiele

RPG-Blog-O-Quest #20 – RollenBrettspiel

Spiele im Kopf organisiert die diesmonatige Blog-O-Quest. Nun, ich gebe meine Quest hier ab und hoffe auf die Questbelohnung.

1 Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?

Ja, vor Kurzem, bei den Gäubodenstrategen: Rebell Assault. Für mich hat sich das wie ein Rollenspiel angefühlt und ich war sofort in der Story/Welt. Und das obwohl ich eher ein Trekky bin.

 2 Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?

Nope, bisher noch nicht.

3 Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?

Ich bin mit Rollenspielen in Boxen groß geworden und finde das System immer noch sexy. Wenn ein Rollenspielsystem mit einer Einsteigerbox anfängt, Bodenpläne, Marker, Miniaturen usw ins Spiel einzuführen, müssen die Nachfolgeprodukte (vulgo Erweiterungen/Regelboxen) damit weitermachen. Wenn ich aber Miniaturen in die Box gebe, brauche ich gute Regeln, die den Kampf auch auf Miniaturenlevel abbilden (Bewegungsregen, Sichtregeln usw.), die mit den Rollenspielregeln Harmonisieren. DAS ist wahrscheinlich die Krux am ganzen…

4 Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?

Nope. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich weder Armalion noch Schicksalspfade je gespielt habe. Noch.

5 Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen– und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?

Hat ein normales PnP-Abenteuer einen wiederspielwert? Wenn ichs mit den gleichen Leuten spiele, eher nicht. Kauf ich mir trotzdem ein solches Abenteuer? Ja. Warum? Weils halt Spaß macht!

Die Blog-O-Quest

  • An jedem Monatsersten stellen Würfelheld oder Greifenklaue, und inzwischen die deutsche Bloggerschaft in abwechselnder Reihenfolgen fünf Fragen/Lückentexte, welche auf Blogs, in Podcasts, Vlogs oder Foren beantwortet/ausgefüllt werden können.
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um das sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung Eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. erfreuen die Macher sehr. Oder man verarbredet hier eine eigene Queste.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten, ist herzlich willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in den Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)
  • Alle Beiträge werden parallel in diesem Forumsthread gesammelt.

 

Achja: zu guter letzt hätte ich hier einen Kicksatrtern, den ich zu unterstützen gutheiße. RUDE GIRLS!

Sag mir, wie hältst Du es mit Tabletops und Boardgames?

Mein Besuch bei den Gäubodenstategen hat mich ins Grübeln gebracht. Wie stehts mit meiner Prägung mit dieser Art von Spielen? Nun, ich bin ein Kind der 80ger und 90ger. Das heißt, ich wuchs mit StarQuest, das ich gern als Spielleiter gezockt habe und mit der Claymore-Saga, das der Bruder eines Freundes besaß, auf. Danach bin ich aud DSA gestoßen und seitdem hatte ich kaum mehr mit Tabletops und dieser Art von Brettspielen zu tun.

Erst durch Bastian und meinen Bruder kamen die wieder auf mein Radar. Star Wars – Imperial Assault hab ich am Do. genossen. Für das Spiel könnte ich mich erwärmen (Wortspiel!). Ins Spiel kommt man relativ schnell und wenn man da zusammen eine Kapagnie zockt, macht das sicher einen Heidenspaß. Ich hab da mit Loku Kanoloa, einem Mon Calamari-Scharfschützen und Aufklärer. Das mit dem Aufklärungsmarkern fand ich toll. Hier konnte isch als Noob meinen Mitspielern unter die Arme greifen. Trotzdem: Pen-and-Paper Rollenspiele sind mir lieber. Vor allem welche, bei denen ich selber das Spiel leite…

Zu Gast bei den Gäubodenstrategen

Gestern habe ich gleich drei Fliegen mit einer Klappe erschlagen können. Zum einen habe ich mich mit einen meiner ältesten Freunde getroffen, Bastian Hlawatsch. Ich kenn den Vogel schon seit gut einem viertel Jahrhundert (ohje, bin ich alt geworden!). Bis letztes Jahr war er der Chef von Weltenschatz, musste aber den Laden im Herbst dichtmachen. Drei Wasserrohrbrüche und vier Umzüge waren dann doch zuviel…

Zum anderen war ich bei den Gäubodenstrategen, einem Verein rund um das Thema Tabletop und Brettspiele. Sie treffen sich Do. ab 18:00 Uhr im Gasthaus Fellermeier in meiner Heimat Hankofen. Für eine geringe Tischgebür von 2,00 € können auch Nichtmitglieder mitspielen. Wenn ihr also zufällig in der Gegend seit, geht hin, grüßt mir Bastian recht schön und mit Glück könnt ihr dort auch einen Troll sehen, der grade „Star Wars: Imperial Assault“ spielt, genauer: die „Rückkehr zur Echo-Basis“. Um es kurz zu machen… wir haben gefailt… hard.

War ein schöner Abend, ich werds bald wiederholen.