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Corlys Themenwoche: Der Troll schreibt

Wird mal wieder Zeit, sich ein paar Gedanken zur aktuellen Themenwoche von Corly zu machen. Diesmal zum Thema „Schreiben“.

Schreibt ihr überhaupt und wenn ja, was schreibt ihr oder wenn nein, wieso schreibt ihr nicht?
Ja, ich schreibe, nicht nur Blogeinträge sondern auch Fantasy-Abenteuer. Von denen haben es ja auch schon ein paar raus aus der digitalen Welt hinein zwischen zwei Buchdeckel geschafft.

Warum schreibt ihr und wie seit ihr darauf gekommen?
Geistige Hygiene. So bekomm ich die ganzen Ideen raus aus meinem Kopf und hab wieder Platz zum Denken. Das kreative Momentum, die Voraussetzung zum Schreiben, habe ich wahrscheinlich in den Genen. Mein Großvater mütterlicherseits veröffentlichte seine Lebensgeschichte, mein Vater ist ein begnadeter Mundartdichter, Heimatforscher und G’schichtalschreiber. Von ihm hab ich wohl das meiste geerbt.

Hier ein kleiner Auszug aus seinem Werk:

Eigene Erfahrung
Im Internet kost heute alles kaffa,
brauchst nimma durch etliche Geschäfte laffa.
Und is da Krampf a no so groß,
Iim Internet wirst na a wieda los!

von L.H.F

und hier noch eine kleine Geschichte: Aber heit gehts zua.

Wie kommt ihr an die Namen aus euren Geschichte oder wo würdet ihr nach Namen gucken?
Ich gebe es zu, ich habe einen Packt mit dem Dämon Annag’Amma, ich bin im vierten Kreis der Verdammnis.

Beispiel: Hanna Kraut und Alrik Ruben sind wie Kraut und Rüben, also ziemlich runtergekommene Räuber. Frau Glückauf-Touro ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau (Glückauf = Segenswunsch der Bergleute, Touro = Stier, wie der Stier vor der Frankfurter Börse, der für steigende Kurse steht).  Der Pirat El Qursan verdankt seinen Namen dem arabischen Wort qarsan (قرصان) für Pirat.

Welche Erfahrungen habt ihr beim Schreiben gemacht? Schreibt ihr immer noch genauso wie früher oder hat sich da was verändert?
Schreiben ist ein verdammt langer, anstrengender Prozess. Für ein gutes Abenteuer sitzt du, von der Idee bis zur Ausarbeitung, schon mal ein Jahr vorm Computer. Schlimmer als das Schreiben ist dann das Lektorat, bei dem dann vieles, was du an Ideen hattest, der Kritik und dem Lektor zum Opfer fällt. Manchmal fehlt aber auch eine Perspektive (bei mir häufig Magie und Götterwirken), die dann so eingebaut werden müssen, dass sie das Abenteuer nicht sprengen. Positiv war der WOPC 2018. Hier war ich zum ersten mal gezwungen, mich kurz zu fassen, obwohl ich das ein paar Monate vorher ausgeschlossen habe. Da werde ich nächstes

Woher kommen eure die Ideen beim Schreiben?
Die Frage habe ich hier schon ausführlich an einem Beispiel beantwortet.

Macht ihr Notizen während des Schreibens? Wie sieht das aus?
Nein. Ich hab ja, wie oben erklärt, die Idee bereits im Kopf. Was ich aber schon mache ist eine Einteilung des Abenteuers in Kapitel, am der ich mich dann entlanghangle.

Wie viel Zeit nehmt ihr euch fürs Schreiben?
Da ich morgens recht zeitig aufstehe, habe ich etwa eine Stunde Zeit für Fantasy. Da schreibe ich entweder was für den Blog oder arbeite am Tal der Klagen, am Forenabenteuer oder an meinem neuen Projekt.

 

Corlys Themenwoche: Von Krönchen und Rollenspiel

Corly hat mal wieder eine Themenwoche am Start, die auch mich als Rollenspieler interessiert. Es geht um Prinzen und Prinzessinen, also einen Teil des Standartpersonals einer Rollenspielwelt. Welches Rollenspiel konnt schon ganz ohne Monarchie aus? Wo gibt es keine Prinzen aus Tir-Na-Noc oder einen Scheich aus einem entfernten Wüstenreich oder einen Kaiser eines mächtigen, militaristischen Landes? In der Fantasyliteratur oder der Kinderliteratur ist es nicht viel anders. Ich glaube, die Bücher, die ohne Feenprinzessin, Prinzen oder ähnlichem auskommen, kann man an einer Hand abzählen. Warum gibt es so wenig Demokratien in unserem Hobby? Die einzige Demokratie, die mir so auf die schnelle einfällt, ist die alte Republik in Star Wars, und die ist dabei, sang und klanglos unterzugehen.

Was findet ihr so faszinierend an Prinzen/ Prinzessinnen oder was nicht?
Die mögliche Macht, die dahintersteht. Ein Wort, und die Prinzessin hetzt ihre Ritter auf dich oder Prinz Charming reitet mit seinen besten Freunden aus, um dich alten, armen Troll zu vertreiben. Was mich aber tierisch nervt sind die rosaroten Püpchenprinzessinen, die gerade en vouge zu schein seien (Mein Name ist Prinzessin Rosalie und mein Beruf ist… Prinzessin). Noch schlimmer aber ist die Rollenzuschreibung Prinzessin = jung, kindlich, gut, niedlich, Erlöserin vs. Königin = alt, rational, böse, verschrumpelt, Verderberin, die vor allem in Märchen stattfindet.Schön zu sehen, dass dieses Klischee zumindest in “Plötzlich Prinzessin” ansatzweise gebrochen wurde. Irgendwie scheinen die meisten zu vergessen, dass aus Prinzessinen irgendwann Königinnen werden und aus Prinzen (für die ein ähnliches Prinzip gilt, eben der Prinz Charming und der alte, senile oder bösartige, auf jeden Fall schwache, fett gewordene König) irgendwann Könige.Für mich sind die Zeiten des Wandels interessant. Eine Prinzessin, die mit guten Absichten an die Macht kommt, von der Realität eingeholt wird und der dann, wenn draußen schon die Rebellion fackelschwingend durch die Straßen zieht, ihr alter Hausdiener Machiavelli in die Hand drückt. So ähnlich wie in Fable III.

Welche Prinzen/ Prinzessinnen fallen euch spontan ein, die es wirklich gibt und welche mögt ihr?
Prinz Willi, der Herzog von Cambridge und sein Bruder Harry of Wales. Willy, wegen seiner familieren, freundlichen Art und seiner Frisur, die meiner tollen Trolltrolle ähnelt, Harry, weil er als ewiger Prinz ohne reale Chance auf den Thron erst mal die Sau rausgelassen hat, dann zum Vorzeigesoldaten wurde und jetzt die Arbeit seines Bruders durch einen gesitteten Lebenswandel und seinen Humor unterstützt. Ich find die sympathisch.

Prinz Poldi von Bayern. Hey, wer hat schon ein so tolles Königshaus wie die Wittelsbacher mit schillernden Gestalten (Wickerl II), volkstümlichen Herrschern (der Millibauer) und erfolgreichen Rennfahrer (eben Poldi mit 120 Siegen und einem 4. Platz in Le Mans)?

 

Welche Prinzen/ Prinzessinnen kennt ihr aus Büchern [Legenden und Filmen] und welche mögt ihr?
Prinzessin Fantaghirò. Die Prinzessin war die Heldin meiner Jugend. Mutig nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand, streitet für das Gute und die Liebe _ definitiv kein Püppchen.

Xena, die Kriegerprinzessin.Wir (8 Mann) haben unsere DSA-Sessions am Sonntag Nachmittag unterbrochen, nur um Xena zu schauen.

Prinzessin Khutulun, die echte Kriegerprinzessin. Ohne sie wäre Xena,Turandot oder in DSA die Kapitänin der “Tiegerhai”, die nur denjenigen heiraten will, der sie im Kampf besiegt. Dank Marco Polo wissen wir im Westen erst von dieser starken, tollen Ringerin.

Prinzessin Insomnia, die wohl schlaflosen Prinzessin aller Zeiten.

Guckt ihr Sendungen, wenn die Hochzeiten von Prinzen/ Prinzessinnen übertragen werden?
Guilty Plessure.

Habt ihr Prinzen/ Prinzessinnen in eurer Nähe?
Ja,Die Kinder von Gloria von Turn und Taxis. Prinz Albert ist seit 2001 Fürst und Oberhaupt des Hauses.

Was ist euer Fazit zu Prinzen/ Prinzessinnen?
Rollenspiel ohne Prinz und Prinzessin? Kaum vorstellbar.Und auch bei Bürgern einer Demokratie gibt es eine gewisse Faszination für Fürsten- und Königshäuser und deren Kinder und Kegel.Die Frage ist, warum uns Demokratie nicht so fasziniert? Weil es zu abstrakt ist? Weil sie als selbstverständlich angesehen wird, solange sie funktioniert (Wenn sie in Rollenspielen, Büchern, Filmen usw. Auftaucht, dann meistens als etwas, das kurz vor dem Fall steht oder durch Korruption und “Altpateien” geknechtet wird). Weil Wahlen etwas sind, was alle paar Jahre Aktivität von uns verlangt und sie nicht erklären kann, wo denn bitteschön der Vorteil für uns liegt?

Wenn wir an Prinzen und Prinzessinnen denken, haben wir, wahrscheinlich durch die Märchen, die wir seit Kindertagen hören, positive Bilder im Kopf. Wir vergessen dabei die vielen reellen schlechten Prinzen und Prinzessinnen, die die Welt geplagt haben.

Corlys Themenwoche: Märchen – Ein Blick ins Bücherregal

Meine Lieblingsbloggerin Corly hat mal wieder eine Themenwoche zu  Märchen am Start. Zeit, sich mal wieder damit zu beschäftigen…

Welche Märchen kennt ihr?

Natürlich viele von den Grim-Brüdern (vor allem die bekannten Märchen), die von Wilhelm Hauff, H.C. Anderson. Die interessantere Frage ist, vor allem, wenn ich auf die letzte Frage schiele, wann denn ein Märchen ein Märchen ist.

Märchen (Diminutiv zu mittelhochdeutschmære = „Kunde, Bericht, Nachricht“) sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung (Oralität) und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt.

Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Allerdings ist die Abgrenzung vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen unscharf, beide Gattungen sind eng verwandt. […]

Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen phantastischer Elemente in Form von sprechenden und wie Menschen handelnden Tieren, von Zaubereien mit Hilfe von Hexen oder Zauberern, von Riesen und Zwergen, Geistern und Fabeltieren (Einhorn, Drache usw.); gleichzeitig tragen viele Märchen sozialrealistische oder sozialutopische Züge und sagen viel über die gesellschaftlichen Bedingungen, z. B. über Herrschaft und Knechtschaft, Armut und Hunger oder auch Familienstrukturen zur Zeit ihrer Entstehung, Umformung oder schriftlichen Fixierung aus.[..]

Quelle: Wikipedia

Demnach wäre der Grüffelo auch ein Märchen. Ein gereimtes, neues Märchen.

Welche Bücher über Märchen kennt ihr?
Hauffs Märchen-Almanach auf das Jahr 1826
Von meinem Bruder habe ich zum Geburtstag die Geschichten aus 1001 Nacht bekommen.
Ein Verwandter meiner Frau hat sich die grimmschen Märchen vorgenommen.
Ein Märchenbuch gehört imho in jedes Haus, vor allem, wenn man Kinder hat.

Wieso faszinieren euch Märchen so?
Weil es schöne, kurzweilige Geschichten sind, die man locker memorieren und dann adaptieren kann. Für einen Rollenspieler sind sie zugleich ein Quell an Inspiration, aus dem tolle Abenteuer oder gar Abenteuersysteme entstehen können.

Sind Märchen eigentlich für Kinder geeignet?
Ja. Nein. Kommt immer auf das Märchen an. Ich glaube, wir Erwachsenen lesen in bestimmte Märchen mehr oder andere Sachen rein als Kinder.

Was haltet ihr von den ganzen Märchenadaptionen?
Super. Alte Geschichten, neu erzählt, finde ich toll. Wenn ich z.B. das Märchen “Dornröschen” erzähle, dann kommt in meiner Version der Prinz auf dem Motorrad an und hat einen Heckenschere dabei. Blasphemie, höre ich? 1886 wurde das Auto erfunden, 1885 das Motorrad und die Computertechnologie ist nicht mal 100 Jahre alt. Vielleicht rettet der Prinz Dornröschen in einer zukünftigen Version per Drone?
Die Neufassung der Salzprinzessin fand ich gelungen.

Wie glaubt ihr kamen die Menschen von damals auf die Idee für diese Märchen? (Manche sind ja schon uralt)
Volksmärchen haben etwas bäuerliches, behagliches, Wenn man bedenkt, wie lange lange Winterabende ohne Strom und nur mit Kerzen und Kienspan sein können… Zudem werden in den Geschichten archetypische Lebenssituationen verhandelt, Moralvorstellungen weitergegeben, der Gesellschaft den Spiegel vorgehalten… Das Märchen stammte, imho, aus den Hütte der Armen, der Handwerker und Bauern. Erst die Aufklärung hat die Geschichten zwischen Buchdeckel gepresst und dem Bürgertum zugänglich gemacht.

Corlys Themenwoche: Märchen – Der Troll erzählt

Corly hatte wieder eine Interessante Themenwoche in ihrem Blog. Es ging zum zweiten Mal um das Thema Märchen. Da Rollenspiel nichts anderes als interaktive Märchen sind, hier meine Gedanken dazu.

Lieblingsmärchen?

Mein Lieblingsmärchen ist überraschenderweise kein Märchen der Großen Zwei (die Grimms) sondern stammte aus der Feder von Wilhelm Hauff:

Die Geschichte von Kalif Storch

Was mir an der Geschichte gefällt? So ziemlich alles. Das orientalische Setting (ich bin ja auch ein Fan von Mays Orientzyklus), das fantastische Element (Zauberer und Verwandlungspulfer), die Verwünschung (Werde zum Tier, aber wenn Du lachst, vergiss das Zauberwort für die Rückverwandlung!) und das Ende der Geschichte.

 

Was fasziniert euch eigentlich so an Märchen?

Märchen sind Abenteuergeschichten, Moralpredigten, Schwänke und Kulturgut in einem. Richtig dargeboten beflügeln Sie den Geist von Kindern und Erwachsenen, richtig aktualisiert vermitteln Sie durchaus auch heute noch Moralbotschaften (Nimm keine Drogen, vor allem nicht aus Langeweile (Kalif Storch)! Lass keine Fremden ins Haus (Der Wolf und die Sieben Geißlein. Eigentlich die Paradegeschichte gegen den Enkeltrick)! Sei gütig, fleißig und hilfsbereit, dann wirst Du dafür entlohnt (Frau Holle)!).

Welche Märchenwelt magst du am liebsten?

Was meinst Du mit Märchenwelt? Jedes Märchen ist in seiner eigenen Welt mit seinen eigenen Regeln, ein paar Regeln gelten zudem für alle Welten. Darf ich die Frage auf Fantasy-Welten ausweiten? Dann die Welt des Schwarzen Auges. Hier bin ich seit mehr als 20 Jahren daheim.

Welche Märchen mögt ihr dagegen nicht?

Märchen mit fragwürdiger Moral. Nein… mit antiquierter Moral. Beispiel gefällig? Der fliegende Koffer, ein orientalisches Märchen von H.C. Anderson. Schon klar, die Moral ist, dass man brav, fleißig und nicht übermütig Leben soll, aber mir gefällt nicht, wie – Entschuldigung – strunzdoof und religiös analphabetisch hier die Türken dargestellt werden.

Das ganze macht eigentlich ein riesen Fass auf: Political Correctness. Und ich höre euch schon Heulen: „Jey! Last uns alle Märchen gendern und alle N-Wörter löschen! Und der arme missverstandene Wolf! Und Allerleirau! Ein Inzestmärchen zwischen Vater und Tochter! Trigger!“ und „Muss das sein? Das sind 200 Jahre alte Märchen, die muss man im Kontext der Zeit lesen. Und habt ihr nicht schon genug bekommen? Bei Pipi Langstrumpf heißt es jetzt Südseekönig statt Negerkönig. Irgendwann muss doch genug sein mit all der PC“.

Egal was ich jetzt schreibe, ich werde mich nun in die Nesseln setzten und einen, im schlimmsten Fall sogar zwei Shitstorms ernten. Aber, was solls…

  1. Der Mensch lernt durch eigene Erfahrung (da klappt das sehr gut) und durch Geschichten (Märchen, Sagen, Religion, Vorlesungen des Profs an der Uni. Da tritt ein Lerneffekt durch häufiges wiederholen ein).
  2. Will man progressive (im Sinne von aufgeschlossen, umweltbewusst, freundlich, hilfsbereit, empathisch) Menschen, bracht man progressive Erfahrungen, die diese erleben oder progressive Geschichten, die diese erzählt bekommen.
  3. Einige Märchen haben durchaus eine fragwürdige Moral, die nicht mehr so recht in unsere Zeit passen will. Es schadet nicht, die Märchen neu zu erzählen und die fragwürdigen Stellen anzupassen. Bevor jetzt der Aufschrei kommt… mit Geschichten wurde das schon immer gemacht und das sind keine religiöse Texte (und selbst da gibt’s immer wieder Neuübersetzungen, die gravierend vom Gewohnten Abweichen, siehe Bibelneuübersetzung)
  4. Es gibt immer Ausnahmen zu Punkt 3. Ich denke da an die ganze Südstaaten-Mississippi-Literatur (Tom Sawyer, Huck Finn, How To Kill A Mockingbird…). Die spielen in einer ganz bestimmten, rassistischen Zeit in den USA. Wenn ich dort bestimmte negative Begriffe lösche, geht meiner Meinung nach die Intention der Geschichte (z.B. zu zeigen, dass es Freundschaft trotz unterschiedlicher Hautfarbe geben kann) flöten. Bevor jemand fragt: Ja, mir ist bewusst, dass es einen scharfen Streit auch um den Rassismus von Carl May gab, und seine Einstellung gegenüber Türken, Chinesen und bestimmten Indianerstämmen ist heute mehr als befremdlich und sind mir auch schon sauer aufgestoßen.
  5. Ich habe keine Ahnung, wie das Problem zu lösen ist. Ich denke, der beste Ansatz ist es, diese Fragen in einem breiten Diskurs zu verhandeln, ohne die andere Seite als spinnerte Gutmenschen oder Rassisten zu verunglimpfen. Wenn man sich, wie beim erwähnten Südseekönig auf eine gute Alternative einigen kann, toll. Wenn nicht, ist vielleicht eine kommentierte Ausgabe mit entsprechenden Fußnoten, die erklären, warum der Autor gerade diese oder jene Meinung vertritt, ein gangbarer Weg.


Von welchem Autor lest ihr Märchen am liebsten?

Von allen. Ich habe keinen Liebligsautor.

Welche Märchen guckt ihr zu Weihnachten?

Die, die gerade kommen. Mal sehen… die ARD hat zwei neue Filme gedreht...im Kika kommen auch welche…

Fazit zum Thema Märchen?

Märchen sind ein toller Fundus für Fantasy-Abenteuer. Ich selbst habe das mir verhasste Märchen vom fliegenden Koffer mal als Aufhänger für ein DSA-Abenteuer genommen. Ein Maraskani aus Fasa “entführt” mit einen fliegenden Koffer seine Liebste, eine Bonjarentochter. Die Helden_innen müssen sie zurückholen. Nun, das Abenteuer war eher was für den Papierkorb, aber hier habe ich mich mit Verwünschungen auseinandergesetzt, die ja oft Teil von Märchen sind.

RPG-Blog-O-Quest #26: Wettbewerbe, Aktionen & Blogtouren

Zu den allseits Bekannten Regeln stellt Würfelheld diesen Monat eine Blog-O-Queste zum Thema Blog-O-Queste. Na, dann will ich mal da mittmachen…

 

1. An welchen Blogaktionen, Wettbewerben, usw. hast du bereits teiltgenommen bzw nimmst teil (bei Wiederkehr)?

Ich mach regelmäßig bei Blog-O-Questen mit und versuche, jeden Monat zum Karneval zumindest einen Post abzusetzen. Ich beobachte den Follow Friday und habe da selbst schon dreimal mitgemacht. Zu Corlys Thema der Woche hatte ich auch schon zweimal was zu melden.

2. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen?

Überraschend gut. Anfangs hätte ich ja nicht geglaubt, dass mir so was gefallen würde, mittlerweilen macht mir das richtig Spaß. Den Ruinen-Karneval fand ich super und letztes Jahr den Loot-A-Day. Sowas hätte ich gern wieder! Den RPG-A-Day im August fand ich, vermutlich wegen der Fragen, sinnfrei.

3. Findest du das es genügend Aktionen gibt oder kann es davon nie genug geben?

Ich entdecke immer wieder was, wo es mir in den Fingern juckt, da mitzumachen, z.B. den Rival-a-Day, der Alternativeranstaltung zum RPG-A-Day. Ob mir überall etwas gutes einfällt und ich genügend Zeit habe, das ist eine andere Frage…

4. Würdest du gerne selber eine Aktion ausrichten und wenn „ja“ was schwebt dir vor?

Nein. Ich bin lieber „Mitläufer“ als Organisator.

5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?

Schlussposts, wenn die Aktion abgeschlossen ist. Damit bin isch schon zufrieden.

Karneval der Rollenspielblogs und Corlys Themenwoche 69: Der Troll und das ewige Leben.

Ich bin drüben bei Corlys Blog auf ein interessantes Thema gestoßen, dass wunderbar auch in unseren diesmonatigen Karneval passt: Das ewige Leben. Immerhin versprechen ja Religionen im Allgemeinen (bis auf die Ausnahme des Buddhismus) eben jenes ihren Anhängern. Zeit also, sich hier einmal damit auseinanderzusetzen.

Was haltet ihr vom ewigen Leben?

Boah, gute Frage. Als Christ freue ich mich auf ein ewiges Leben bei Gott, wobei ich gerne noch 50, 60 Jahre in diesem irdischen Jammertal leben möchte. Anders gesagt: mir gefällt das sterbliche Leben samt seinen Genüssen einfach viel zu gut.

Als Rollenspieler, Bayer, Gamer und Leseratte weiß ich, dass ewiges Leben meist einen Haken hat. Ewiges Leben bedeutet eben nicht zwangsläufig ewige Jugend und ewige Schönheit. Ewiges Leben bedeutet auch, dass man jeden, den man irgendwann liebt, zu Grabe tragen muss. Ewiges Leben bedeutet, dass man Königreiche erschafft und dabei zusehen muss, wie sie wieder vor die Hunde gehen. Ewiges Leben bedeutet, dass man zu einem Zeitpunkt wirklich alles, was es auf dieser Welt gibt, gesehen und getan hat. Es bedeutet das Ende allen Genusses, weil der Genuss endlos ist. Endloses Leben wäre unter diesem Gesichtspunkt eine endlose Strafe.

Welche Bücher, Filme, Serien kennt ihr zum Thema ewiges Leben?

Ahh, jetzt wird so richtig interessant!

Bücher:

Dead Man River (Vampire), Chroniken der Unsterblichen (da steht es ja fast schon im Namen, ebenfalls Vampire), Das Bildnis des Dorian Grey (ein Bild sichert hier ewiges Leben)

Filme:

So ziemlich jeden Vampirfilm der je gedreht wurde, vor allem Interview mit einem Vampir und  Dracula, Skelleton Key und Seelen (obwohl der eine Horror und der andere Sci-Fi ist, behandeln beide doch das gleiche Grundthema: Unsterblichkeit durch eine wandernde Seele (bzw. körperwechselnden Außerirdischen. Hmmm, dann müsste Stargate noch dazu), Das Bildnis des Dorian Grey (again)

Serien

Highlander!

 

Theaterstücke:

Als Baier ein Muss: Brandner Kasper und das ewige Leben (zwei Mal ganz toll verfilmt, einmal mit dem genialen Gustl Bayerhammer als Petrus, einmal mit Bully als Boandlkrammer. Für mich gehört es zu Fronleichnam dazu, einen der beiden Filme zu sehen)

 

Wie seht ihr ewiges Leben aus kirchlicher Sicht?

Ich zitiere hier man den Katechismus:

ARTIKEL 12

„ICH GLAUBE DAS EWIGE LEBEN

1020 Der Christ, der sein Sterben mit dem Sterben Jesu vereint, versteht den Tod als ein Kommen zu Jesus und als Eintritt in das ewige Leben. Wenn die Kirche über den sterbenden Christen zum letzten Mal im Namen Christi die Lossprechungsworte gesprochen, ihn zum letzten Mal mit einer stärkenden Salbung besiegelt und ihm in der Wegzehrung Christus als Nahrung für die Reise gespendet hat, sagt sie zu ihm mit sanfter Bestimmtheit:

Mache dich auf den Weg, Bruder (Schwester) in Christus, im Namen Gottes, des allmächtigen Vaters, der dich erschaffen hat; im Namen Jesu Christi, des Sohnes des lebendigen Gottes, der für dich gelitten hat; im Namen des Heiligen Geistes, der über dich ausgegossen worden ist. Heute noch sei dir im Frieden deine Stätte bereitet, deine Wohnung bei Gott im heiligen Zion, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit dem heiligen Josef und mit allen Engeln und Heiligen Gottes … Kehre heim zu deinem Schöpfer, der dich aus dem Staub der Erde gebildet hat. Wenn du aus diesem Leben scheidest, eile Maria dir entgegen mit allen Engeln und Heiligen … Deinen Erlöser sollst du sehen von Angesicht zu Angesicht . . .„ (Sterbegebet, „Commendatio animæ“).

Der Himmel

1023 Die in der Gnade und Freundschaft Gottes sterben und völlig geläutert sind, leben für immer mit Christus. Sie sind für immer Gott ähnlich, denn sie sehen ihn, „wie er ist“ (1 Joh 3,2), von Angesicht zu Angesicht [Vgl. 1 Kor 13,12; Offb 22,4].

„Wir definieren kraft Apostolischer Autorität, daß nach allgemeiner Anordnung Gottes die Seelen aller Heiligen … und anderer Gläubigen, die nach der von ihnen empfangenen heiligen Taufe Christi verstorben sind, in denen es nichts zu reinigen gab, als sie dahinschieden, … oder wenn es in ebendiesen damals etwas zu reinigen gab oder geben wird, wenn sie nach ihrem Tod gereinigt wurden, auch vor der Wiederannahme ihrer Leiber und dem allgemeinen Gericht nach dem Aufstieg unseres Erlösers und Herrn Jesus Christus in den Himmel, das Himmelreich und das himmlische Paradies mit Christus in der Gemeinschaft der heiligen Engel versammelt waren, sind und sein werden, und nach dem Leiden und Tod des Herrn Jesus Christus das göttliche Wesen in einer unmittelbaren Schau und auch von Angesicht zu Angesicht geschaut haben und schauen – ohne Vermittlung eines Geschöpfes“ (Benedikt XII.: DS 1000) [Vgl. LG 49].

1024 Dieses vollkommene Leben mit der allerheiligsten Dreifaltigkeit, diese Lebens- und Liebesgemeinschaft mit ihr, mit der Jungfrau Maria, den Engeln und allen Seligen wird „der Himmelgenannt. Der Himmel ist das letzte Ziel und die Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte des Menschen, der Zustand höchsten, endgültigen Glücks.

1027 Dieses Mysterium der seligen Gemeinschaft mit Gott und all denen, die in Christus sind, geht über jedes Verständnis und jede Vorstellung hinaus. Die Schrift spricht zu uns davon in Bildern, wie Leben, Licht, Frieden, festliches Hochzeitsmahl, Wein des Reiches, Haus des Vaters, himmlisches Jerusalem und Paradies: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist; das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (1 Kor 2,9).

1029 In der Herrlichkeit des Himmels erfüllen die Seligen weiterhin mit Freude den Willen Gottes. Sie tun dies auch in bezug auf die anderen Menschen und die gesamte Schöpfung, indem sie mit Christus herrschen; mit ihm werden sie „herrschen in alle Ewigkeit“ (Offb 22,5) [Vgl. Mt 25,21.23].

VI Die Hoffnung auf den neuen Himmel und die neue Erde

1042 Am Ende der Zeiten wird das Reich Gottes vollendet sein. Nach dem allgemeinen Gericht werden die Gerechten, an Leib und Seele verherrlicht, für immer mit Christus herrschen, und auch das Weltall wird erneuert werden.

„Die Kirche … wird erst in der himmlischen Herrlichkeit vollendet werden wenn zusammen mit dem Menschengeschlecht auch die gesamte Welt, die mit dem Menschen innigst verbunden ist und durch ihn auf ihr Ziel zugeht, vollkommen in Christus erneuert werden wird“ (LG 48).

1043 Die Schrift bezeichnet diese geheimnisvolle Erneuerung, die Menschheit und die Welt umgestalten wird, als „neuen Himmel und neue Erde“ (2 Petr 3,13) [Vgl. Offb 21,1]. Der Ratschluß Gottes, „das All in Christus wieder unter ein Haupt zu fassen, alles, was im Himmel und auf Erden ist“ (Eph 1,10), wird sich dann endgültig verwirklichen.

1044 Wenn Gott „alles neumacht (Offb 21,5), im himmlischen Jerusalem, wird er seine Wohnung unter den Menschen haben. „Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen“ (Offb 21,4) [Vgl. Offb 21,27].

1045 Für den Menschen wird in dieser Vollendung voll und ganz die Einheit des Menschengeschlechtes hergestellt sein, die von Gott seit der Welterschaffung gewollt wurde und deren „Sakramentgleichsam die pilgernde Kirche war (LG 1). Die mit Christus Vereinten werden die Gemeinschaft der Erlösten bilden, „die heilige Stadt“ (Offb 21,2) Gottes, „die Frau des Lammes“ (Offb 21,9). Diese wird nicht mehr unter der Sünde, den Unreinheiten [Vgl. Offb 21,27.], der Eigenliebe, die irdische Gemeinschaft der Menschen zerstören oder verwunden, zu leiden haben. Die beseligende Schau, in der sich Gott den Auserwählten unerschöpflich öffnet, wird die nie versiegende Quelle von Glück, Frieden und Gemeinschaft sein.

1051 In seiner unsterblichen Seele erhält jeder Mensch gleich nach dem Tod durch Christus den Richter der Lebenden und der Toten in einem besonderen Gericht feine ewige Vergeltung.

1052 Wir glauben daß die Seelen aller die in der Gnade Christi sterben das Volk Gottes bilden nach dem Tod der am Tag der Auftrstehung da die Seelen mit ihren Leibern wieder vereinigt werden endgültig besiegt wird“ (SPF 28).

1053 Wir glauben daß die große Schar derer die mit Jesus und Maria im Paradies vereinigt sind die himmlische Kirche bildet Dort schauen sie in ewiger Glückseligkeit Gott so wie er ist Dort sind sie auch verschieden dem Grad und der Art nach Teilhaber jener göttlichen Herrschaft die der verherrlichte Christus ausübt zusammen mit den heiligen Engeln. Sie legen für uns Fürsprache ein und helfen uns in unserer Schwachheit durch ihre brüderliche Sorge (SPF 29).

1056 Dem Beispiel Christi folgend macht die Kirche die Gläubigen auf die „traurige, beklagenswerte Wirklichkeit des ewigen Todes“ (DCG 69) aufmerksam, die man auch „Höllenennt.

1057 Die schlimmste Qual der Hölle besteht im ewigen Getrenntsein von Gott Einzig in Gott kann ja der Mensch das Leben und das Gluck finden. Dafür ist er geschaffen und das ist seine Sehnsucht.

1059 Die hochheilige Römische Kirche glaubt fest und behauptet fest daß am Tage des Gerichtes alle Menschen mit ihren Leibern vor dem Richterstuhl Christi erscheinen werden um über ihre Taten Rechenschaft abzulegen (DS 859) [Vgl. DS 1549]

1060 Am Ende der Zeiten wird das Reich Gottes zu seiner Vollendung gelangen Dann werden die Gerechten an Leib und Seele verherrlicht für immer mit Christus herrschen und auch das materielle Universum wird umgestaltet weiden Gott wird dann im ewigen Leben alles in allen sein (1 Kor 15 28).

Quelle: Vatikan

 

Wenn ewiges Leben möglich wäre würdet ihr es wollen?

Ewiges Leben im Diesseits? Verlockend. Zumindest die ersten 100 Jahre. Danach, glaube ich, wäre es die Hölle auf Erden. Also: All good things must end, but give me atleast 100 jears.

Wie stellt ihr euch das ewige Leben vor?

Irdisch? Horror. Nach 150 Jahren hat man alle seine direkten Angehörigen begraben. Mit Pech ist die ganze Familie ausgestorben. Freunde? Trifft man auf dem Friedhof wieder. Politik? Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende. Eine Generation vorher waren die Vereinigungskriege… und nun… Krieg gegen den Terror, Krieg gegen Nordkorea?

Religiös? Da hab ich ehrlich gesagt Probleme, mir die körperliche Auferstehung von den Toten und das Ewige Leben auf einer neuen Erde vorzustellen. Ich glaube eher an ein Aufgehen in Gott. Ewige Glückseligkeit in der direkten Gottesschau. Puh, echt schwer, das zu beschreiben.

Forschung auf ewiges Leben? Was meint ihr dazu?

Ja, nützlich. Da wird zum Zelltod geforscht, was man für den Kampf gegen Krebs brachen kann, zur biologischen Uhr, zu Genen und Krankheiten… der Traum von der Unsterblichkeit ist, ähnlich dem Traum vom All, ein Pfad, an dessen Rand allerlei nützliche Kräuter wachsen.

 

Und nun zur Brücke mit dem Rollenspielkarneval

Religionen versprechen Unsterblichkeit oder Ewiges Leben (ich bin der Meinung, dass man hier ein bisschen schärfer Differenzierung, als das Corly getan hat. Unsterblichkeit heißt, dass man keines natürlichen Todes sterben kann, Ewiges Leben erlangt man durch die Hilfe eines Gottes (vorzugsweise des richtigen Gottes) nach dem Tod als Dankeschön für die Mitgliedschaft im Verein und ein gutes (heiliges) Leben)

Die Helden_innen sind Teil einer Religion. Ihr geistiges Oberhaupt hat ein Ritual gefunden, mit dem man unsterblich wird. Die Helden_innen müssen eine Queste durchführen um die Paraphelia für das Ritual zu besorgen. Dafür wird ihnen eine Teilnahme am Ritual angeboten. Erst im letzten Moment erkennen sie, dass das Ritual sie in Vampire verwandeln wird…

Die Helden_innen sind Teil einer Religion, die ihren Schäfchen Ablässe verkauft, um schneller und vor allem Sündenfrei ins Ewige Leben zu kommen. Die Helden_innen können entweder auf seiten der Religion stehen und den Handel unterstützen (und davon profitieren, immerhin ist da eine „Vermittlergebühr“ drin) oder gegen die Schergen der Religion ins Feld gehen (jaaaa, das Lutherszenario). Was ist, wenn die Gottheit der Religion sich plötzlich manifestiert und das Geschäft stören will? Kann man einen Gott töten?

Die Helden_innen werden in eine entlegene Region des Reiches geschickt, um für die Kirche Nachforschungen zu betreiben. Angeblich sollen dort Verstorbene aus ihren Gräbern auferstanden sein und wie in ihrem früheren Leben unter den Menschen wandeln. Eine Zombie-Apokalypse oder der Beginn des Himmelreichs auf Erden?

Ein paar Gedanken zu Fantasy

Ich greife mal die abgelaufene Themenwoche von Corlys Leseblog auf: Fantasy. Eine Steilvorlage für einen Fantasyblogger. Na, dann wollen wir mal

Mögt ihr Fantasy oder nicht und wieso mögt ihr es?

Hmmm, schwere Frage, schwerer als sie auf den ersten Blick scheint. Ich mag Fantasy, aber nicht jede. DSA finde ich super, mit dieser Welt bin ich groß geworden und habe sie lieben gelernt. Die Welt der Orks-Reihe hat mich nicht so geflascht. Das Setting von Iron God: Genial. Myranor: Super! Eagle Eyes: Mäh. Cthulhu: kommt drauf an (ich hab da schon soviel schlechte Fiktion gelesen…). Cyberpunk: erstaunlicherweise gar nicht. Obwohl ich Informatiker bin (oder gerade deshalb…)

Welche Fantasybücher/Fantasyserien/Fantasyfilme sind eure Lieblinge, welche mögt ihr nicht so?

Bücher: Die Stadt der träumenden Bücher, American Gods

Fantasyserien: GoT

Fantasyfilme: Conan der Barbar, HdR und Fluch der Karibik 

Welche Fantasywesen sind eure Lieblinge oder wieso könnt ihr nichts mit ihnen anfangen? Welche Fantasywelten mögt ihr und welche nicht so und wieso?

Einhörner. Mit Einhörnern kann ich momentan nichts anfangen, weil ich als Vater von zwei Mädchen gerade von Einhörnern geflutet werde. Mögen… ich fand die Bücnerlinge super! Goblins (in DSA) haben potential. Und der Puck der Norddeutschen Sagen, der der nur verkauft werden kann und bei dem man zur Hölle fährt, wenn man ihn nicht vor seinem Tod losgeworden ist.

Was haltet ihr von den ganzen Fantasyuntergenre?

Sinnvoll, auch wenn ich den Überblick verloren habe. Ich suche eher nach interessanten Settings als nach Schubladen.

Wie beeinflusst Fantasy euer Leben?

Ich spiele seit 25 Jahren DSA. Ich bin beim Raksahzar-Projekt (den neuen Riesland-Fahrern auf orkenspalter.de) seit Anfang an dabei. Ich schreibe Abenteuer, Regionalbeschreibungen und seit neuesten Kurzgeschichten. Ich blogge. Fantasy hat also mein Leben gewaltig beeinflusst.