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Karneval der Rollenspielerblogs Juni 2018: First Contact oder vom Einsteige(r)abenteuer

Die letzten beiden Monate standen ja im Zeichen der Neuen in unserem geliebten Hobby (nebenbei… Hallo Ihr Neuen!). Daran lässt sich doch prima anknüpfen:

First Contact oder vom Einsteige(r)abenteuer

Hinter dem Thema steckt mehr, als es auf den ersten Blick scheint zum einen haben wir

Einsteigeabenteuer
Welches Abenteuer war bei euch der Einstieg ins Rollenspiel? Was hat euch angefixt und würdet ihr es heute gerne nochmal spielen? Bei mir war es Der schwarze Turm. Dieses lineare, einfache Abenteuer war mein erstes DSA-Abenteuer als Spieler und als Meister. Ich nehme es auch immer wieder gern her, um Neulinge in DSA einzuführen. Der Schwarze Turm ist ein klarer fall für die Retro-DSA-Welle.

Einsteigerabenteuer
Das ist mal eine Frage für die ganzen Spielleiter_innen da draußen: Welche Abenteuer haltet ihr für Einsteiger geeignet? Was muss ein Abenteuer mitbringen, dass es ein gutes Einsteigerabenteuer ist? Was ist da euer persönliches Highlight? Meins ist ja die Höhle des Seeogers. Ich finde das Abeteuer deshalb so super, weil es zwar immer noch den pädagogischen Ton der 80ger und 90ger atmet, aber beim Finale absolute Freiheit lässt.

Einstiegsabenteuer
Irgendwann wird das Bornland zu klein, alle Arbeit für wahre Helden_innen ist erledigt, das Reich gerettet, alle Drachenarten auf die Rote Liste geschupst. Und dann? Weiter nach Rakshazar oder lieber gen Weiden? Auch das erste Abenteuer in der neuen Region ist ein Einstieg, aber es muss eine andere Qualität als ein Einsteigerabenteuer. Hier muss nicht erklärt werden, wie denn eine Atacke funktioniert oder wie eine Sammelprobe funktioniert. Kennt ihr gute Einstiegsabenteuer? Was ist euer liebstes?

Hinter First Contact steckt noch eine weitere Dimension, die auch mit einem Einstieg zu tun hat, nämlich der erste Kontakt mit fremden Wesen und Kulturen. Wann hattet ihr den Erstkontakt mit Orks, Aiens oder Echsenmenschen und wie? Waren die fremden Wesen nur Schwertfutter? Hab es friedlichen Kontakt oder gar ein gewisses Staunen (Was? Hier gibt es Fischwesen-Mensch-Hybriden? Das war der Höhepunkt meines Uthuria-Ausflugs)? Gab es auch Abenteuer, die diesen ersten Kontakt total verkackt haben und wenn ja, warum?

Ich seht, diesen Monat wird wohl viel über Abenteuer geredet werden und ich erwarte ein paar interessante Rezensionen und Erfahrungsberichte. Natürlich freue ich mich auch über Einsteige(r)abenteuer bzw. Einstiegsabenteuer, die ihr in euren Schubladen liegen habt und gern veröffentlichen dürft.

Und damit sich die Kommentarspalte gleich ordentlich füllt, hier eine kontroverse These: Fate ist Scheiße, weil für die einzelnen, ziemlich guten, Settings (Bergungskreuter Möve, Masters of Umdaar, Die Geheime Welt der Katzen) nur Einsteigerabenteuer und ein paar Settings nichts weiterführendes gibt. Da ist nach dem Einstieg schon Schluss. Warum sollte ich das dann überhaupt spielen?

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Masters of Umdaar – Sie-Ra und Er-Mann lassen grüßen

Nachdem ich über Eagle Eye so hergezogen bin, einmal ein positiver Bericht zu einem Fate-Setting. Ich finde, dass Masters of Umdaar eine durchweg gelungene Setting-Beschreibung ist.

Aber von Vorn. Das Setting wird ja als SciFi-Fantasy Setting im Stile von John Carter of Mars, Flash Gordon, He-Man, She-Ra und Thundercats angepriesen. Flash Gordon, He-Man, She-Ra und Thundercats? Das sind die Serien meiner Jugend! Die hab ich noch auf einem Röhrenfernseher über Antenne auf Tele5 geschaut (incl. Schneegriesel auf dem Bildschirm)! Man, bin ich alt! Nur… ich würde nicht soweit gehen, und das ganze Scifi nennen. Es ist Fantasy, nur halt mit ein paar „moderneren“ Elementen.

So, dann schaun wir mal, was uns so geboten wird:

  1. Ein zufallsbestimmtes Fate-Würfel-System, mit dem man eine Vielzahl von Charakteren erschaffen kann, wie Roboter, Mutanten,Cimären usw. Das finde ich genial. So einen Generator kann ich gut für meinen Rakshazar/Alien-Mix brauchen. Auch wenn viele Tiere, mit denen die Chimären gebildet werden, irdische Vorbilder Haben, der Mix machts.
  2. Charakterklassen, die auf Turbo-Fate basieren, mit einer Vielzahl von Optionen. finde ich in Ordnung. Ich muss mich aber, um das besser bewerten zu können, in die Regeln einarbeiten. Hab ich schon mal gesagt, dass ich kein Regelfuchs bin und mich in Regelwerken meist nr der Fluff interessiert?
  3. Neue Regeln für Cliffhanger mit Regeln, die den Einsatz verschiedener Lösungen fördern. Ich entfinde das als ein großes Plus des Systems. Weg von „Der Dieb öffnet das schloss und entschärft die Falle“ zu „Ihr sitzt alle in der Scheiße, was machst DU um da wieder rauszukommen?“
  4. Eine Vielzahl von Werkzeugen: darunter ein Monstergenerator, Richtlinien für Fallen und Beispielartefakte. Ganz nützlich
  5. Das Beispielabenteuer: Die Sternenklingen von Su’ul. Oh neee, jetzt muss ich schon wieder auf Eagle Eyes rumtrampeln, obwohl ich die Idee hinter dem Settingband gut finde. Aber ein gut ausgearbeitetes, vollständiges Beispielabenteuer hat mir dort gefehlt, hier habe ich es.

Alles in allem bin ich mit dem Settingband sehr zufieden. Das war diesesmal ein Kauf, der sich gelohnt hat.

Genau das hätte ich gern im Settingband gehabt!

Eagle Eyes – In den Schatten Roms habe ich ja hier schon besprochen, recht negativ, muss ich zugeben. Zur Ehrenrettung muss ich aber zugeben, das der Fate-RPG-Blog in letzter Zeit viele tolle Beiträge gepostet hat. Die Inhalte hätte ich aber gern im Settingband gesehen und nicht im Blog. Bleibt für mich die Frage: Hat man den Settingband evtl. zu früh veröffentlicht und versucht nun, fehlende Tiefe per Blogeinträge nachzuliefern?

Wie auch immer, die Beiträge werten das Setting auf.

 

Update 20.04.2017; Mir war nicht bewust, dass Eagel Eyes aufgrund von Lizenzvereinbarungen nicht vom Orginal abweichen durfte und deswegen auch nicht um die Infos aus dem Blog erweitert werden konnte.  Der Satz ist damit hinfällig. Siehe Kommentare.