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Tötet den Drachen! Drachenjagd in der Wüste Lath

Und hier ist es, das neueste Rakshazar-Abenteuer! Tötet den Drachen Savage Rakshazar

Troll: „Moment, Meister! Du hast uns ein DSA5 abenteuer versprochen, Das ist kein DSA-Rakshazar!“

Ja, mein lieber Troll, das hat seine Gründe. Ich hab die Savage World Abenteurer Edition gebackt, zudem haben wir vom Team Rashazar ja auch ne Wilde Rakshazar Edition rausgebracht. Ich hatte einfach mal Lust, ein fertiges Abenteuer für ein anderes System umzumodeln. Aber keine Sorge, die DSA-Version kommt bald, vorraussichtlich in der Memoria Myrana 57,

Memoria Myrana 53 ist draußen!

Die MM53 ist draußen, und zwei meiner Abenteuer sind drin.

Ich fühle mich… befreit. Die zwei Abenteuer lagen bei mir schon lange auf Halde oder auf dem Fertig-aber-nicht-Gelayoutet-Haufen.

Die Geschichte zum Turm des Mordai begann damals im November 2015. Die Idee selber habe ich von einem alten, japanischen Märchen, der Hexe im Turm. Ich dachte damals, dass sich das super für das asiatische Setting Tharuns eignen würde. Ich hab auch schon relativ bald die ersten Zeilen getippt, hab aber dann die Zeilen genommen und im September des darauffolgenden Jahrs in meinen Papierkorb gelegt. Nachdem ich dann für die MM 50 den Zorn der Nanja fertiggeschrieben habe (das jüngere Abenteuer, das seit Januar 2016 in meinem Kopf rumspukte), was übrigens überraschend schnell ging, hab ich mich dann daran gemacht, den Turm zu beenden. Die Pläne zum Turm stammen von Jochen Willman, der den Turm aus den Infos im Text erstellt hat. Danke an der Stelle dafür.

Die Axt des Kuros gärt auch schon seit 2016. Damals habe ich noch im Rakshazar-Forum ein Brainstorming gemacht. Der Text stammte dann aber aus meiner Feder. Ich mag die Idee mit der Sidequeste um die Überreste von Eisenpelz. Die Idee mit den jungen Yetis und Nedermannen, die im Darm die Helden per Schneebälle traktieren, die stammte von einem Reddit-Beitrag. In die MM hat es dann die Axt auf, zugegeben, dreiste weise geschafft. Da ich den Fuß ja schon in der Tür hatte, hab ich einfach mal das Abenteuer angeboten. Schließlich bezeichnet sich MM selbst als das Fanmagazin für Dere außerhalb Aventuriens. Richtig glücklich bin ich über die Illustrationen. Zum einen finde ich den Yeti von maren-B, den ich so richtig schön fies finde. Der Grund, warum ich die Axt aber ins MM bringen wollte, war die Seitenansicht des Giganten. Tatsächlich fand sich dann eine Illustratorin, unser Neuzugang bei MM, Helena Stieber.


Lasst mich aber schnell auch noch den Rest des Magazins besprechen.

Der mayenische Schmuggler von Kai Frederic Engelmann stellt einen zwielichtigen Archetypen vor. Ich liebe ja solche Chars. Eine, mit Ecken und Kanten, eine, die mit es dem Gesetz nicht so genau nimmt aber auch nicht abgrundtief Böse ist. Also genau das Richtige für mich.

Verrat im Grenzland ist eine gute, kleine Kurzgeschichte. Passend zum aktuellen Rollenspielkarneval geht es auch hier um Luftschiffe und deren mutige Piloten. Autor ist Dennis Maciuszek.

Als nächstes haben wir mit RanHyAr von Claas Rhodgeß eine neue NPC. Eine Nyamaunir, eine Piratin. Und, divers, divers, eine mit einer Beeinträchtigung, die gute ist auf dem linken Auge bilnd.

Mirgel, das Spiegelversteck aus der Feder von Yodin ist Mythos, Artefakt, McGuffin und Schauplatz zugleich. Wer seine Heldinnen schon mal in eine etwas andere Dimension schicken wollte, für dem dürfte Mirgel ein Blick wert sein.

Mit Nia’E’Shalia – Tanz der Herrin von Daniel Bluhm gibt es ein weiteres Artefakt mit entsprechend mystischer Geschichte.

Daniel Bluhm ist auch der Autor der Kurzgeschichte Vesayama – Heimweh – III. Und dann kommen da ach schon meine beiden Abenteuer.


Apropos Abenteuer… Bei MM läuft gerade eine Mitmach-Aktion. Sendet eure Ideen zum Thema Myranor an die Redaktion, wir setzen sie dann um. Eine Idee hab ich mir ja schon vom d6idears geklaut: Dort kam man auf die Idee, das ein Luftmagier einen alten Flugplatz reaktivieren will. Das passt super ins High-Fantasy-Myranor. Da gibt es auch einen Idealen Ort dafür, oben im Norden. Ich sag nur soviel: Wikinger trifft auf Ortinopter. Also meldet euch!

 

Rakshazar erobert Myranor

Tausende Riesen, Trolle Orks und Gunnarmannen marodieren durchs Imperium. Der Thearch ließ schon seinen Kopf auf dem Richtblock Gortschak-Suls, dem Axtschlächter! Überall erklingt der Ruf des neuen Kriegsgottes Kuros. Wir sind verloren…

naja, vieleicht nicht ganz. Aber ab sofort arbeiten wir Riesländer mit den Güldenländern zusammen.

News: Ein Blick ins Tal der Klagen

Mein Freund und Kupferstecher , der hexxende Riesländer, hat hier ja schon die Informatinen rausposaunt:

Das Tal der Klagen wird kurz vor der Ratcon im August fertig sein, so Kuros es will!

und hier ein paar Teaser aus der Focus-Spielhilfe:

https://rakshazarer.files.wordpress.com/2018/03/hdsteaser1.png

Nicht eine Region, sondern deine!

Erdbeben und keine Vögel, die beiden Besonderheheiten des Tals der Klagen. In der Mitte des Bildes ist das Weinende Wasser zu sehen, darunter die Schwefelklippen und Gunnarport im Westen.

Neues vom Blog: Ein neuer Hintergrund

Nach so vier Jahren wirds mal Zeit, ein bischen am Design des Blogs zu arbeiten. Der Yeti im Hintergrund

stammte aus der Feder von Nadine Biewer. Die hat ihn mir damals gleich nach dem Interview durch ihren Freund Dan geschickt. Die Geschichte von Kuros Axt hat sie, glaube ich, angefixt…

Die Axt des Kuros Vorversion

Nadine ist 35 jahre jung, zeichnet, strIckt, bastelt seit Ewigkeiten. Auf Facebook kann man ihre Werke bewundern. Am liebsten zeichnet sie mit Bleistift auf Papier und Acryl auf Leinwand. Auftragsarbeiten würde Nadine auch machen, hat aber bisher hauptsächlich für ihren Bekanntenkreis gemalt.

Ich bin ja persönlich von den Leuten begeistert, die ihre Kunst Gestallt verleihen können. Zeichentechnisch bin ich ja eher eine Nulpe. Bitte liked die Seite und grüßt Nadine von mir, eurem Troll.

 

 

Pferde uff die Tanzfläche!

Rolenspielerfrühstück: Pfefferminztee

Harfenklänge: Scorpions – Dynamite

 

Dinge gibts, die glaubt man nicht… obwohl… Im König der Huren habe ich genau wegen so etwas auch ein Pferd ins Inventar der Morgenlatte geschrieben.

Wer noch Stoff für Abenteuer passend zum erfolgreichen Crowdfunding von Wege der Vereinigung braucht… hier noch einmal der Link zum Abenteuer Der König der Huren. KdH 22.12.2017

In eigener Sache: Ein paar News vom Troll

Erst einmal: Rollenspielerfrühstück!

Frühstück: Pfefferminztee, ungesüßt (wir haben ja Fastenzeit)

Harfenklänge: Turbonegro – City of Satan

 

News aus Tharun:

Nachdem ich das tolle „Schwerter und Giganten“ gekauft hatte, hatte ich richtig, richtig Bock, ein Tharunabenteuer zu schreiben. Nun, der Zorn der Nanja ist, was den Kern angeht, soweit fertig. Ich brauche einen Lektor, muss noch Werte einbasteln und… Layout und Grafiken wären auch nicht schlecht. Ich hab mich entschieden, das Abenteuer für DSA4.1 und für DSA5 Kompaktibel zu halten.

Update 12.03.2018: Das Team von Memoria Myrana hat sich meiner angenommen und hilft mir, das Abenteuer fertigzustellen. Danke an dieser Stelle!

News aus Rakshazar

Gefangen in den Nebelauen ist fast fertig. wir arbeiten gerade noch an den Feinheiten und basteln die Grolmenmagie rein. Die Idee mit der magischen Atombombe wird wohl rausfliegen, da im Tal der Klagen die kritische Essenz einfach zu niedrig ist, um mit dem Auslösen eines Artefakts eine Katastrophe auszulösen.

News vom Monsterhandbuch

Ich hab jetzt eine eigene Seite für mein Monsterhandbuch gemacht. Und ja, ein Eintrag ist nch nicht verlinkt. Da wirds um Trolle, Orks, Yetis und den Wilden Mann gehen, dauert aber noch, weil das ein riesiges, riesiges Feld ist.

Weil wir grade beim Monsterhandbuch sind: Das SZ-Magazin ruft zur fröhlichen Einhornjagd auf. In diesem Sinne… Hallali!

 

Cu, euer Troll

Rakshazar in den News!

Wir (Der Riesländer und meine Wenigkeit) waren die letzten Wochen fleißig und haben ein paar Interviews gegeben.

Der Riesländer alias Thorus alias Raphael Brack hat sich den fünf Fragen der DSAnews gestellt.

Ich durfte dem Dan Rede und Antwort stehen.


Der Dan war dann auch so nett und hat unsere bisher erschienen Bücher besprochen:



Seid so gut und abonniert den Kanal, lasst ein paar Likes da und… unterstützt uns bei Orkenspalter!

Holt die Äxte raus, wir spielen Nedermannen und Brokthar…

Hallo, passend zum Schneefall gestern und heute lade ich heute die Vorabversion von „Der Axt des Kuros“ hoch. Der Riesländer will eigentlich das Ganze überarbeiten, das kann aber locker noch ein paar Monate dauern, der steckt momentan bis zum Hals in Hexxen.

 

Die Axt des Kuros

Zweitausend Jahre hat er geschlafen. Zweitausend Jahre voller Kopfschmerzen. Zweitausend Jahre voller Hass und Zorn auf den, der ihm einst den Schädel spaltete und besiegte. Zweitausend Jahre… doch nun ist der Eisgigant erwacht und auf dem Weg, die Stadt zu vernichten, die den Namen dessen trägt, der ihn einst niedergang: Kurotan! Nur die mutigen Helden und Heldinnen stehen zwischen der Stadt und der wütenden Naturgewalt aus Eis und Schnee.

Ein Rakshazar-Gruppenabenteuer für 3-5 redliche Helden
Genre: Dungeoncrawler, Reiseabenteuer
Voraussetzungen: Abenteuerlust, Mut und ein Wille zum Sieg
Ort: Kurotan und der Eisgigant
Zeit: Jetzt
Komplexität (Spieler/Meister): mittel / mittel
Erfahrung der Helden: erfahren
Wichtige Fertigkeiten:Kampf, Naturtalente, Gesellschaftstalente
Zum Spielen benötigt ihr lediglich das Das Schwarze
Auge Regelwerk sowie den Aventurischen
Almanach und Das Buch der Helden
Alle weiteren Informationen zum Erleben des
Abenteuers wie Wertekästen, sind im Band enthalten.

Die Axt des Kuros Vorversion

Spieler vs Spielleiter: Eine Fallstudie

Ich bin auf einer Pen&Paper-Seite in Facebook auf diesen Post gestoßen. Darin geht es, grob gesagt, um eine Rollenspielrunde, die holprig startete, toll lief und dann in einem spektakulärem Knall endete.

Ein DM entwickelte zusammen mit seinen Spielern_innen eine Kampagnienwelt. Fantasy, Mittelalter, Monarchie… soweit sogut. Der DM wollte die traditionelle Schiene; Ein Lich, der die Fanatsywelt bedroht und versucht, ein Heer von Untoten zu erheben, die Gruppe, die sich ihm in den Weg stellt… ihr kennt das. Dann kam es zu entscheidenden Fragen auf der Seite der Spieler: Wie steht es in der Welt um die Rechte von Homosexuellen? Nach einem beherzten „naja“ von Seiten des DM verwandelten die Spieler_innen die Kampagne in eine Rebellionskapagne, um die Monarchie zu stürzen, Demokratie einzuführen und die Ehe für Alle durchzubringen. Soweit, so gut, die Kampagne soll fordernd und für die Spieler_innen auch zufriedenstellend gelaufen sein. Als die Helden_innen endlich ihr Ziel erreicht hatten, drückte aber der DM seine ursprüngliche Kampagne durch. Der Lich und seine vollständige Untotenarmee griffen an.

Die Reaktionen auf den ursprünglich auf 4chan zu findenden Post fielen sehr gemischt aus. Von „Recht hat er, der DM bestimmt, was gespielt wird“ über „Was müssen die Spieler_innen ihre 21. Jahrhundert Moralvorstellungen in eine Mittelalterliche Fantasywelt packen“  und „Scheiß SJW“ zu „Doofer DM. Es geht um den Spaß der Spieler, nicht darum, was der DM will“ und „Arschloch“. Die Moderateren monierten, dass dies mit einem Gruppenvertrag nicht passiert wäre.

Ich für meinen Teil weiß ehrlich nicht, wie ich mich selbst dazu positionieren soll. Im Grunde ist es auch Scheißegal, Geschehenes ist geschehen. Mich würde viel mehr interessieren, wie die Gruppe (DM und Spieler_innen) dieses Problem gelöst hat. Die Situation hätte nämlich Potential. Potential, dass der DM gewürfelt (das Rollenspieler-Pendant zum steinigen) und aus dem Dorf gejagt wird, Potential aber, eine EPISCHE, zur Selbsterkenntnis verhelfenden, Kampagne zu werden. Quasi das 7G dieser Gruppe. Und alles dreht sich um dieses berühmte Batmanzitat:

Man stirbt als Held oder lebt solange, bis man selbst der Böse wird.

Man könnte auch sagen, dass dies die Vom-Helden-zum-Diktator-Kampagne der Gruppe werden könnte. Ähnlich wie das Leben des Despoten, kann auch diese Kampagne in drei Teile zerlegt werden.

  1. Die Rebellen für eine gerechte Sache: Diesen Teil der Kampagne haben die Spieler_innen schon hinter sich. Der Sturz der Monarchie, die Errichtung der Demokratie, der Schutz und die Förderung der Minderheiten… laut Ausgangspost soll es den Spielern_innen auch riesig Spaß gemacht haben, diesen Teil zu spielen.
  2. Die Staatenlenker_innen: Das wäre jetzt imho der Teil, den der DM spielen wollte. Der mit dem Lich. Der Klassiker. Der mit dem Potential! Die Helden_innen haben es geschafft, sie sind die demokratisch gewählten Anführer der Nation, die Homosexuellen genießen rechtliche Gleichstellung, Friede, Freude, Eierkuchen bis… von Außen die Gefahr des Lich auf sie zukommt. Wie werden sich die Untertanen verhalten? Besonders diejenigen, die unter der Monarchie reich und mächtig waren, werden die Gefahr von Außen nutzen, um eine Volksmenge gegen die Helden_innen aufzuhetzen. Demokratie hat auch ihre Schattenseiten… besonders wenn es gegen die Herrschenden geht. Vielleicht gibt auch eine religiöse Gruppe den Homosexuellen die Schuld am Lich… in der Realität haben  Prediger / Politiker in den USA keine Probleme damit, Erdbeben den Schwulen in die Schuhe zu schieben… Die Helden_innen müssen also etwas finden, wie man den Lich aufhält (nur so in den Raum geworfen: das Kristallherz des Lich zerstören) und Innere Unruhen bekämpfen.
  3. Von Helden zu Schurken: Hier geht es darum, ob die Helden_innen bereit sind, nach all den Kämpfen für ihre Vision, Macht abzugeben. Wenn nicht, dann korrumpiert diese Macht irgendwann. Als Grande Finale und Plottwist gibt der DM den Spielern neue Helden_innen, jugendliche Freiheitskämpfer, die durch die Taten der alten Helden geschädigt wurden an Leib, Gut und Familie. Und diese jungen Helden_innen wollen dann die Alten final von der Verantwortung befreien..

Würde die Kampagne so gespielt werden, glaube ich, hätte  alle Seiten sehr viel davon. Und ja, ein (mündlicher) Gruppenvertrag oder zumindest eine kurze Absprache, ob die Spieler weiterspielen wollen, hätte geholfen!

 

Update: Der Pen & Podcast hat dazu eine Sendung gemacht.