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Karneval der Rollenspielblogs: Piraten – Rezension von Starfinder Gundregelwerk und Alien-Archiv

Seit ein paar Monaten gibt es einen neuen Herausforderer im Segment der Space-Fantasy: Starfinder. Basierend auf Pathfinder ist hier eine kleine Perle, die es zu bespielen lohnt.

Grundregelwerk

Ich bin kein Regelfuzzi, aber der Heldengenerierungsteil scheint Grundsoliede zu sein. Eine  Stufenanstiegstabelle habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Zehn Charaktermotive und sieben Alien-Rassen und Klassen stehen zur Auswahl. Meine Lieblingsrassen sind die Ysokis (Rattenmemschen mir einem Pfödchen für Mechanik) und die Vesken (Echsenmenschen. Ja ich weiß, Echsenmenschen scheinen mein Schicksal zu sein). Die Waffenliste ist angenehm groß und bietet eine Breite Auswahl vor allem von Schusswaffen. Keine Space-Fantasy ohne Laserkanone. Ein Kapitel über Computer, Magie und magische Gegenstände, alles ganz gut gelungen. Das wichtigste für mich ist das Kapitel über die Raumfahrzeuge: mit dem Baukastensystem lassen sich viele, individuelle Raumschiffe zu entwerfen. Natürlich gibt es auch ein paar Raumschiff-Archetypen. Allein schon deswegen war der Kauf des 560-Seiten-Regelwerk gelohnt. Die Idee, Raumschiffe aufrüsten zu können ist ja nicht neu. Es werden auch Regeln präsentiert, die den Umbau eines Raumschiffes abhandeln. Wenn man statt einer schweren Waffe eine Leichte in sein Raumschiff verbaut, kann man die freigewordenen Raumschiffpunkte in ein Forschungslabor investieren, das für die nächste Mission dringend gebraucht wird. Bei der nächsten, kampflastigen Aktion fliegt dann das Labor wieder von Bord und weicht der fetten Wumme. Die Möglichkeiten! Piraten-Abenteuer! Schatzsuche (da wird ein Traktorstrahl und ein Forschungslabor benötigt, die Waffe muss ausgebaut werden…) Entdecker-Abenteuer…

Alien-Archiv

Der Wert dieses Büchleins liegt in der Vielfalt der Außerirdischen, die hier dargeboten werden. Über das Problem, Aliens gut darstellen zu können, habe ich mich vor über einem Jahr ausgelassen. Richtig toll finde ich die Untoten, die hier vorgestellt werden: Der Ausgesetzte und der Nihili. Cool ist auch, dass hier ein Monstergenerator dabei ist. Eigenen Alien-Monsoritäten erschaffen… gerade im Mad-Sience Szenarien unverzichtbar.

Ich kann beide Bücher allen empfehlen, die gern mal Fantasy-Piratensettings im Weltall spielen wollen. Mit diesen zwei Büchern hat man alles, was man dafür braucht.

Von Menschen, Echsenwesen und Aliens – Gedanken zur neuen These 3

Was braucht ein gutes Fantasy-Abenteuer mit Aliens?

  1. Eine Idee. Ich hab ja hier schon mal ein paar Filme gesammelt, in denen Aliens auf der Erde landen. Es gibt bestimmt noch zig mehr Filme, aber diese hier sollten für einen ersten Überblick reichen. Es fällt auf, das es grob drei Hauptrichtungen gibt, hinter denen sich zukünftige Abenteuerideen verbergen. Da hätten wir die Filme, in denen Die Aliens landen und den Planet erobern wollen (bedenkt man das Sprichwortes „Never bring a knive to a gunfight“ würden solche Abenteuer wahrscheinlich schlecht für unsere zweihänderwedelnden Krieger ausgehen), Filme, in denen ein Erstkontakt hergestellt wird (schön und gut, aber was dann? Bekommen die Helden dann das Laserschwert oder den Photonenblaster inkl. Unterweisung, wie das Ding funktioniert? Wollen die Helden gar mitfliegen? Wenn ja, wie geht es dann weiter? Für meinen Geschmack sind das zu viele Fragen, für Fans von Sandboxen und Feenwelten (der Alien-Heimatplanet ist halt eine hochtechnisierte Feenwelt) aber sicher eine tolle Spielwiese) und zu guter Letzt Filme über Außerirdische, die bei uns eine astreine Bruchlandung hingelegt haben. Letztere Filme/Idee bietet sich an. Man hat einen Dungeon (ich liebe Dungeons, hier in Form eines Raumschiffes), ein Ziel (erkunde den Dungeon, finde/zerstöre/bringe zurück McGuffin, Loot (Waffen, die nach dem Crash nicht zwingend funktionieren müssen und wenn, dann nur mit begrenzter Munition) und Gegner (entweder aggressive oder völlig vergängliche Außerirdische, die sich gegen aggressive irdische Lebensformen verteidigen…).
  2. Einen Plan des Raumschiffs.
  3. Eine Beschreibung des Raumschiffs aus Sicht der Helden und Vorschläge, wie man mit der Fremdartigkeit des Dungeons und des zu findenden Loots spielt. Darüber habe ich hier schon was geschrieben, ich würde mich da auch nah an der „Flame of Creation“ halten.
  4. Aliens. Und hier wird es wieder kompliziert. Die Aliens in Borbarads Fluch wirken leicht… altbacken? fantasielos? gewöhnlich? Die Aliens aus der Iron Gods Kompagnie wirken auch nicht so viel besser. Und wenn ich mir Außerirdische aus Filmen anschaue, muss ich gestehen, dass außer den Xenomorphs in Alien, den Predatoren in Predator und den Außerirdischen in Distrikt 9 keine wirklich kreativen Außerirdischen gibt. Gut, unser aller lieblings-Horror-SciFi-Autor H.P. Lovecraft hatte auch Außerirdisches Leben in seinen Geschichten, er hatte aber den Vorteil, diese nicht genau beschreiben zu müssen. Ich kann schon als Autor beschreiben, welche Gefühle der Anblick eines Außerirdischen bei einem menschlichen Helden auslöst, aber spätestens wenns darum geht, das lange, spitze Stück Eisen in dessen Hand irgendwo in das fremde Ding zu stecken, brauche ich Trefferzonen, Kampfwerte oder zumindest eine grobe Beschreibung des Aussehens. Habe ich dann diese Hürde genommen, stellt mir das Genre ein Bein. Beispiel DAS-Universum: Wenn ich meine Aliens zu Reptiloienen mache, wie unterscheiden sie sich dann zum Echsenmenschen aus Selem? Ein löwengestaltiger Außerirdischer wie in Wing Commander? Wo ist da der Unterschied zum Leonier? Space-Frogs? Sind das dann nicht Krakonier? Was unterscheidet eigendlich einen Golem von einem Roboter oder eine magisch erschaffene Chimäre von einem Xenomorph? Ich fürchte, hier muss ich mir noch ein paar Gedanken mehr machen…
  5. Das Abenteuer selber. Ein passender Einstieg, einen Hauptteil (in unserem Fall das erkunden des Dungeons. Toll fand ich bei „Flames of Creation“ dass es die Möglichkeit gab, den Dungeon in mehreren Anläufen zu erkunden und sich im Dorf neu auszurüsten) und ein Finale, bei dem nicht nur der fiese Obermotz (muss nicht zwingend ein Alien sein) besiegt wird sondern den Helden (Achtung! Die Helden, nicht die Spieler. Die wissen wahrscheinlich schon längst, wie der Hase läuft“) eröffnet wird, dass sie sich in einem außerirdischen Fahrzeug befinden.
  6. Anhänge voll mit Monstern, Aliens und Laserkanonen.

 

Soweit ich das so sehe, dürften die Punkte 1, 3, 5 und 6 kein Problem sein. Punkt zwei läuft auf einen mehrere Stockwerke umfassenden, großen Dungeon hinaus, also eher ein kleines Problem. Punkt 3 4 aber… habt ihr da Ideen?

Update 28.02.2017

Ein großer, blauer Superheld. Meine neue Lieblingsserie.

Ich habe mir grade die komplette erste Staffel „The Tick“ angesehen. Ich kenne Tick noch als Comic und war damals… naja, pubertierend. Ich hab den Humor durchaus genossen.

Die neue Verfilmung ist, schlicht gesagt, genial. Eine tolle Parodie aller Superheldenfilme. Der Tick ist ein stehts fröhlicher, rechtschaffens guter Psychopath. Arthur Everest… ein Normalo am Rande des Wahnsinns. Overkill… der Punisher auf Speed mit einer KI als nörgelnder Sidekick, Miss Lint.. die verlassene, frustrierte Mitvierzigerin. The Terror… ein geniales Arschloch.

Ich kann The Tick jeden empfehlen, der was für Superhelden und Humor übrig hat. Meine Lieblingsfolge: Fear of Flying und Party Crashers.

 

Alexa… spiel unheilvolle Musik!“

RPG-Blog-O-Quest #18 – Magie und Technik

Greifenklaue hat mal wieder eine Blog-O-Queste, an der ich mich aus gegebenem Anlass gern beteilige.

1.) Magie und Technik im selben Setting

finde ich, je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, immer besser. Hätte man mich in den 90gern dazu gefragt, hätte ich demjenigen wohl den Vogel gezeigt. Je älter (und anscheinend toleranter) ich werde, desto besser gefällt mir die Idee. Anfangs konnte ich mit Myranor genau aus diesem Punkt wenig anfangen, mittlerweile liebe ich den Kontinent genauso sehr wie mein Aventurien. Die Iron Gods Kampagne von Pathfinder finde ich super, bei Borbarads Fluch zumindest die Idee.

 

2.) Ein abgestürztes UFO als Dungeon…

ist mal was erfrischend anderes als tausende Jahre alte Paläste, Grabanlagen, orkverseuchte Minen usw.

 

3.) Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?

Nope, noch nicht.
4.) Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?

Siehe 3. Clarkesches Gesetz. Der Ansatz ist spannend und führt, wenn man ihn zuendedenkt, zu einer Herrschaft der Magier, wie er in vielen Fantasywerken angedacht ist (im Gerald-Zyklus, in Myranor, …).

5.) Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings?

Wenn sie gut begründet und in der Welt stimmig ist, kein Problem. Vorausgesetzt, die Regeln passen und führen nicht zu einer verschiebung der Machtbalace zu gunsten des Zauberwirkers.

Außerdem gibt es eine Bonusfrage – diesmal wieder passend zum Karneval Rollenspiel und Bücher:

Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt?

Die drei Musketiere. Warum? Weil die eine tolle Heldentruppe waren. Der frisch gebackene Jungheld D’Artagnan, der Priester im Herzen Aramis, den Krieger Porthos und Arthos, der Paladin mit Vergangenheit. Und die Szenen, in denen sie ihre Reisekasse zusammenzählen und überlegen, ob das Geld für die Ausrüstung und die Abenteuerfahrt reicht. Als Jugendlicher hab ich das Buch zwei mal gelesen. Ich fand es genauso gut wie den Film. Beides war für mich echte Unterhaltung (den Film hab ich, glaube ich, zweimal gesehen. Spitzenreiter im Film-oft-gesehen-Segment ist mit min. 8 mal „Fluch der Karibik“ Teil I, den ich für den besten Hollywoodfilm aller Zeiten halte.)

Die Regeln:

  • An jedem Monatsersten stellen Würfelheld oder Greifenklaue in abwechselnder Reihenfolgen fünf Fragen/Lückentexte, welche wir Euch bitten auf Euren Blogs, in Euren Podcast, in Euren Vlogs oder in Foren zu beantworten (bzw. auszufüllen).
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung Eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

 

Von Helden und Außenteams

So, das wird jetzt der letzte Eintrag zum Thema Aliens in Fantasy-Settings. Zu den Thesen 1 und 2 der Rezension von Borbarads Fluch vs Iron Gods geht’s hier und hier, da ist die Vorüberlegung zur These 3 und hier geht es zur These 3.

Mir spukt ja schon seit einem Jahrzehnt ein Abenteuer rund um unsere Gottheit Nokramur aus der Einsteigerspielhilfe im Kopf herum. Nokramur.

SEKTE DER JÜNGER NOKRAMURS

Schon seit Jahrhunderten existiert diese finstere Religionsgemeinschaft im Untergrund Kurotans. Sie dienen dem dunklen Gott Nokramur, dem Seelensammler und Herrn der Bestien. Dargestellt wird der Götze als behaartes, Klauen, Tentakeln und Hörner tragendes Mischwesen − halb Mensch halb Bestie. Es heißt Nokramur sammle Seelen, indem er skrupellosen Paktierern allerlei Wünsche erfüllt und dafür als Gegenleistung die Opferung unschuldiger Seelen verlangt. Genau wie ihr Gott lieben seine sterblichen Anhänger das skrupellose, zynische und sadistische Spiel mit den Leben Unschuldiger. Sie ergötzen sich sowohl am Leid ihrer Opfer als auch an der Kraft und Wildheit der blutrünstigsten Bestien, die im Dienste Nokramurs stehen. Hohepriester dieser Organisation ist der kurotanische Bestienmeister Gordor, der zusammen mit Al Balthtor die Entführung der Opfer beschlossen hat.

Ich habe auch in anderen Texten Fährten auf diesen alten Gott gelegt, der, aventurisch betrachtet, entweder ein Dämon aus dem Gefolge oder Asfaloth bzw Agrimoth persönlich sein könnten.

Der verbotene Kult des Nokramur

„Als Kuros zu der Stelle kam, an der er seinen Thron errichten wollte, da lebte da ein Gott, dem die Bestien des Landes, des Wassers und der Luft untertan waren und der die Menschen jagte, wie eine Katze eine Maus jagt. Da nahm Kuros seine Axt, ging hin und schlug dem Götzen Nokramur die Hörner ab, riss ihm seine Krallen aus, brach seine Zähne heraus und zerstückelte seinen Körper. So ist der Götze nicht mehr. Wer etwas anderes sagt, den töte so, wie sein Götze unter der Axt Kuros getötet wurde!“ Aus dem Kuros-Mythos

 Schon seit Jahrhunderten existiert dieser finstere, in kleine Zellen zersplitterte Kult im Untergrund Kurotans. Sie dienen dem dunklen Gott, dem Seelensammler und Herrn der Bestien. Die Darstellung des dunklen Gottes variiert von Zelle zu Zelle. Einige Zellen stellen ihn als menschliches Wesen mit einem Horn auf der Stirn und Pferdehufen statt Füßen dar. Gruppen, die hauptsächlich aus Xhul bestehen, stellen ihn oft als ihren Gott Janga-Rhumat, einem trollgroßen, in Ketten liegenden Löwen, dar. Die Bekannteste Darstellung des Götzen ist aber die eines behaarten, Klauen, Tentakel und Hörner tragenden Mischwesen – halb Mensch halb Bestie.

Es heißt Nokramur sammle Seelen, indem er skrupellosen Paktierern allerlei Wünsche erfüllt und dafür als Gegenleistung die Opferung unschuldiger Seelen verlangt. Genau wie ihr Gott lieben seine sterblichen Anhänger das skrupellose, zynische und sadistische Spiel mit den Leben Unschuldiger. Sie ergötzen sich sowohl am Leid ihrer Opfer, als auch an der Kraft und Wildheit der blutrünstigsten Bestien, die im Dienste Nokramurs stehen. Einige der Anhänger sollen gar meisterhafte Chimärologen sein.

Nach dem Tod des kurotanischen Bestienmeister Gordors und des alten Anführers Al Balthtor fehlt den Zellen eine Führung und Verbindung, so dass hinter den Kulissen ein blutiger Machtkampf um die Zukunft des Kultes ausgebrochen ist.

Meisterinfo aus dem Kurotan-Text

Janga-Rhumat

„…Ist euch schon mal aufgefallen, dass es in der gesamten Lath keine Löwen gibt, geschweige denn eine andere Raubkatze? Und das, obwohl die dort Janga-Rhumat, einen löwengestaltigen Gott verehren? Einen Gott, der ihren Legenden nach von einem fremden Kriegsgott besiegt und gefesselt wurde? Richtig interessant wird die Geschichte erst, wenn man weiß, dass es hier in Kurotan verbotene Kulte gibt, die Nokramur anbeten, einen vom Helden Kuros besiegten und gefesselten Dämon, der ebenso wie Janga-Rhumat Herr über alle Biester sein soll. Verrückt? Ich? Niemals… denn ich habe sie gesehen, die Priester aus Kurotan und die Schamanen der Xhul, die versuchen, die Fesseln ihrer Götter zu sprengen! Wehe uns, wenn es ihnen gelingen sollte!“

Gestammel eines Verrückten in Teruldan, neuzeitlich. Kurz darauf wurde die ausgeweidete Leiche des Mannes in einer alten Zisterne gefunden.

 

Ob und in wie weit die beiden Gottheiten tatsächlich identisch sind, bleibt dem Meister überlassen. Die Ähnlichkeit beider Gottheiten führt aber immer wieder dazu, dass Xhul sich den verdorbenen Kulten Nokramurs bereitwillig anschließen, versprechen sie sich doch von der Befreiung des gefangenen Gottes ein Ende der lebensfeindlichen Lath.

Meisterinfo aus dem Lath Text

Ursprünglich hatte ich ja Conan 2 im Kopf. Helden entdecken die Umtriebe des Kultes, schnetzeln sich durch Gegnerhorden und verhindern, dass der Gott in der dritten Sphäre Gestalt annimmt. Soweit, so Standard. Das einige außergewöhnliche wäre der Ort des Tempels auf einem fliegenden Fels in der Aschewüste gewesen.

Für das was jetzt folgt, werden mich meine Riesländer hassen, besonders Arantan, der seit wochen versucht, alle Ungereimtheiten aus den Text des Tals der Klagen zu bringen. Anscheinend neige ich beim Schreiben dazu, bekanntes und gesetztes schnell zu opfern, wenn sich die Neusetzung cooler anhört. Sorry Arantan, alter Kupferstecher!

Der Kataklysmus wurde nicht von einem fallenden Stern ausgelöst, sondern von einem Raumschiff, das damals auf Rakshazar gestürzt ist. Ein Teil des Schiffes, eine Rettungssektion, bruchlandete in der gerade entstehenden Aschewüste. Die Außerirdischen waren zu diesem Zeitpunkt entweder schon Tod oder im Kälteschlaf, nur ein Wesen, das sich Nokramur nannte, überlebte den Crash wach und bei vollem Bewusstsein. Nokramur war in seiner Welt ein Wissenschaftler und Genetiker, er nutzte die Zeit, die er auf Rettung wartete und schuf eine Reihe von Monstern, die das Schiff vierteiligen und unerwünschte Eindringlinge abwehren sollten. Einer dieser Eindringlinge war der Held Kuros, der es auch schaffte, den Außerirdischen in eine Stasiskammer zu treiben, einzufrieren und die Steuerkonsole zu entfernen. Die Konsole lag bis vor Kurzem im Kurostempel von Kurotan, wurde aber vom sich neu formierenden Kult des vergötterten Außerirdischen gestohlen und in die Aschewüste gebracht. Im Rahmen der diesjährigen Kurosqueste sollen die Helden die Konsole zurückbrngen und verhindern, dass Nokramur aus seinem Schlaf erwacht und die Welt erneut mit seinen abschäulichen Monstern Heimsucht. Ihnen stellen sich die Nokramur-Kultisten entgegen, welche aus Kurotanis, Xhul, Trogglingen und etlichen Mutanten bestehen, die natürlich ihren Gott gerne wecken wollen…

 

Welche Gestalt gebe ich jetzt Nokramur? Ich habe vor kurzem Prometheus gesehen und fand das Design des Raumanzuges des Konstrukteurs toll. Genauso sollte men Alien aussehen. Immer in einem Raumanzug. Grob humanoid. Mit blauen, fluoreszierendem Blut, das bei Kontakt hoch mutagen ist. Bin ich übrigens der einzige, der bei dem Raumanzug an Conan denken musste?

So, genug überlegt. Das Ausarbeiten überlasse ich euch, ich hab dafür leider keine Zeit. Gebt Bescheid, wenn ihr etwas habt, würde mich freuen, euer Werk hier rezensieren zu dürfen.

 

Horizon – Zero Dawn

Als Familienvater, Ehemann und Lehrer hat man alles, nur keine Zeit zum Selberzocken. Also sehe ich mir abends mal ein LetsPlay an. Zurzeit feiere ich grade Gronkh ab, der Horizon – Zero Dawn zockt. Vom Gameplay erinnert das Spiel stark an Far Cry Primal, das ich schon damals toll fand. Bei Horizon finde ich zudem das postapokalyptische Setting toll. Ich freue mich schon auf viel mehr alte Ruinen, die es zu erkunden gilt…

Mal sehen, wie sich die Geschichte entwickelt und was man für Rakshazar übernehmen kann. Ich denke, das sich das für mein Riesland gleich in zweierlei Hinsicht lohnen könnte: zu einem haben wir mit den Zissmen ebenfalls Dungeons einer untergegangenen Hochkultur, zum anderen sitze isch ja grade an der Fantasy vs Aliens Geschichte, da bietet sich so alte, moderne Dungeons an. Das mit der Augmented-Reality-Device in Horizon finde ich eine sehr gute Idee, beliebte Features wie Gegner markieren, Zusatzinfos beziehen usw. sinnvoll ins Spiel einzubauen. So ein Device wäre auch für eine Außerirdischen-Kampagne interessant…

Von Koggen und Millennium Falcon – Erste Gedanken zur These 3

Für meine neue These 3 hab ich mal eine Liste mit Filmen gemacht, in denen Außerirdische auf unserer Erde landen. Grob kann man die Filme in drei Gruppen aufteilen: Filme mit Aliens, die auf der Erde eine Bruchlandung hinlegen, Filme, in denen Aliens den friedlichen Erstkontakt herstellen und Filme, bei denen sich die Aliens so aufführen wie die europäischen Entdecker des 16. und 17. Jahrhunderts, z.B. auf den Kanaren.

Ich denke, das Bruchlandungszenario (das sowohl Borbarads Fluch als auch die Iron Gods bedienen) ist für meine Idee von einen Abenteuer am besten geeignet…

Aliens bruchlanden ihr Raumschiff / werden zurückgelassen Aliens nehmen Kontakt auf Aliens wollen die Erde ausnehmen / erobern
·         Xaver und sein außerirdischer Freund

·         District 9

·         E.T

·         Alf

·         Das Ding aus einer anderen Welt

·         Paul

·         Das Wunder in der 8. Straße

 

·         Mission Erde

·         Contakt

·         Arrival

·         Der Tag, an dem die Erde stillstand

·         Unheimliche Begegnung der dritten Art

·         Independence Day

·         Kampf der Welten

·         Cowboys & Aliens

·         Battlefield Earth

·         Home

 

Nunja, ich mach mir mal einen schönen Filmeabend.