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Zu Gast bei den Gäubodenstrategen

Gestern habe ich gleich drei Fliegen mit einer Klappe erschlagen können. Zum einen habe ich mich mit einen meiner ältesten Freunde getroffen, Bastian Hlawatsch. Ich kenn den Vogel schon seit gut einem viertel Jahrhundert (ohje, bin ich alt geworden!). Bis letztes Jahr war er der Chef von Weltenschatz, musste aber den Laden im Herbst dichtmachen. Drei Wasserrohrbrüche und vier Umzüge waren dann doch zuviel…

Zum anderen war ich bei den Gäubodenstrategen, einem Verein rund um das Thema Tabletop und Brettspiele. Sie treffen sich Do. ab 18:00 Uhr im Gasthaus Fellermeier in meiner Heimat Hankofen. Für eine geringe Tischgebür von 2,00 € können auch Nichtmitglieder mitspielen. Wenn ihr also zufällig in der Gegend seit, geht hin, grüßt mir Bastian recht schön und mit Glück könnt ihr dort auch einen Troll sehen, der grade „Star Wars: Imperial Assault“ spielt, genauer: die „Rückkehr zur Echo-Basis“. Um es kurz zu machen… wir haben gefailt… hard.

War ein schöner Abend, ich werds bald wiederholen.

 

Nachtrag Loot-a-Day 2: Tempelschätze

Manchmal ist es gut, eine Nacht über gewisse Dinge zu schlafen. Meist hat man danach bessere Ideen. Darum bin ich für den Loot-a-Day 2 später dran. Eigentlich wollte ich hier über die Elixiere des Teufels posten, eine cthuloide Umarbeitung eines McGuffins E.T.A. Hoffmanns. Dann kam mir aber über Nacht eine andere Idee: Was passiert denn mit einem Tempel, nachdem die Helden den letzten Kultisten zu seinen Götzen geschickt haben? Warum nehmen denn die Helden nicht selbst den Tempel in besitzt? Immerhin gibt es in den meisten Fantasy-Welten verschiedene „gute“ Götter, die auch von den Helden verehrt werden. Warum also nicht selber mal auf Kirchenfürst machen?

OK, ein „Tempel des ultimativen Bösen“ ™ irgendwo in einer menschenverlassenen Einöde lädt nicht zum verweilen ein. Alternativ gibt es, zumindest bei uns in Rakshazar, die Möglichkeit eines Tempelwagens (Ratha).  Auch im christlichen Kulturkreis gibt es mobile Kirchen, angefangen von Kirchenbooten bis hin zu umgebauten Bauwagen.

Wenn die Helden so einen mobilen Tempel mit Leben füllen wollen, dann müssen…

  • … sie den Tempel von Einflüssen der „bösen“ alten Gottheit reinigen. Statuetten müssen zerstört, Tempelgeräte eingeschmolzen und heilige Bücher verbrannt werden. Selbst dann ist man nie sicher, ob nicht irgendwo im Tempel ein Geheimfach existiert, in der eine mächtige, unheilige Reliquie lagert, die den ganzen Tempel zu verderben droht…
  • … Priester angeworben werden, die auf dem mobilen Tempel die entsprechenden Gottheiten anbeten. Was aber, wenn ein ehemaliger Kultist versucht, den Tempel zurückgewinnen? Kennen sich die Helden genug mit ihrem Kult aus, um Ketzereien frühzeitig zu entdecken und dagegen vorzugehen?
  • … die Helden missionieren. Was aber, wenn die alteingesessenen Kulte in der Region nicht über die Konkurrenz erfreut sind und den Tempel sabotieren wollen?

Der Tempel selbst kann dann auch zum Kleingeldlieferanten werden, womit dieses Motiv in den nächsten Abenteuern flach fallen dürfte, aber gleichzeitig eine tolle Bühne für spirituelle, mystische Abenteuer öffnet…

Kriegsaltars des Sigmar

Kriegsaltars des Sigmar