Von schuppiger Haut und züngelnden Zungen – Die DSA Echsenmenschen-Retrospektive

Grade habe ich mir Schuppenkleid und lange Zungen runtergeladen, die Generierungsspielhilfe zu den Echsenmenschen nach DSA5. Wie schon bei den Orks möchte ich diese Gelegenheit nutzen und mal in die Geschichte der Echsenmenschen in DSA zu schauen, da ich da einige überraschende Parallelen zu den bepelzten Gesellen festgestellt habe und es, imho, auch ein paar interessante Unterschiede gibt. Bevor wir aber starten, lasst uns doch mal nachforschen, woher die Idee für eine humanoide Echse eigentlich kommt.

Captain Kirk und chinesische Vorfahren

Echsenwesenheiten gab es in vielen Mythologien quer durch alle Zeiten und Kulturen. Sobek im alten Ägypten, die Naga des Buddhismus, ja sogar die Chinesen geben an, von Schlangengöttern abzustammen. Echsen, besser gesagt Reptilienwesen gehören zu den kulturellen Grundfesten der Menschheit.

Die Echsenwesen, die fürs Rollenspiel interessant sind, dürften aber deutlich jüngeren Datums sein. Laut Michael Bakrun, einem amerikanischen Politologen, dürfte unser Freund und Conan-Erfinder R. E. Howard und dessen Geschichte The Shadow Kingdom gewesen sein. Und von da geht ein Pfad zu David Icke, Verschwörungsmythen usw.

Wichtig für die Nerdkultur dürfte jedoch Gorn gewesen sein, jenes Echsenwesen, das mit Captain Kirk ringt. Honorable Mention geht raus an Warhammer, die haben seit der 5. Edition eine Echsenmenschen-Armee (Das Armeebuch kam 1997 raus, also zu spät, um auf DSA Einfluss nehmen zu können).

Echsen aus der Vorzeit – DSA1

Echsenwesen kamen überraschend früh in Aventurien vor. Die Basis-Box kam 1984 raus und noch im gleichen Jahr folgte mit B1 Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler das erste Abenteuer, in dem Echsenmenschen eine Rolle spielten. In dem Dungeon unter dem namensgebenden Wirtshaus gab es nämlich ein paar dieser Wesen, die dort zusammen mit Orks Wache hielten. Auf S. 49 findet sich dann auch die Beschreibung dieser damals neuen Gegner:

Schwimmhäute, einen menschenähnlichen Kopf, der aber im Gesicht spitz zuläuft. Echsenmenschen gehen aufrecht und werden etwa so groß wie Menschen (1,6-1,8 m). Echsenmenschen leben vorzugsweise in sumpfigen oder feuchten Gebieten. Manche höher entwickelten Stämme leben in Hütten oder Höhlen, die nicht unbedingt unter Wasser liegen müssen. Echsenmenschen sind Lungenatmer, können es aber lange Zeit unter Wasser aushalten. Sie sind meistens mit Keulen oder Speeren bewaffnet, aber nicht unbedingt wilde Kämpfer. Bei den Exemplaren im vorliegenden Abenteuer handelt es sich um Mitglieder eines hochentwickelten Stammes, die von Graf Baldurs Söldnern zu Hilfsdiensten herangezogen wurden.

Quelle: Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler, S.49

Hier ist auch schon die erste Gemeinsamkeit mit den Orks zu finden, über die ich auch schon mal eine Retrospektive gemacht habe. Da haben (fast) gleichen Werte. 15 Punkte Lebensenergie, je einen Punkt Attacke und Parade weniger als ein Ork, also 8 / 7. Dafür haben die einen Punkt mehr Rüstungsschutz als ein Ork (also 3 Punkte) und eine Monsterklasse von 7 (also 7 Abenteuerpunkte, wenn ein Echsenmensch besiegt wurde). Der große Unterschied: ein Echsenmensch hatte nur 1W+2 Trefferpunkte (Keulen und Speere, siehe Beschreibung oben).

Interessant an dieser Stelle: Schon zwei Jahre danach erschien das erste Abenteuer, in dem es eine Orkland-Variante der Echsenmenschen gab, die deutlich friedfertiger und vor allem kälteresistent war. Im Abenteuer B15 Im Spinnenwald heißt es

Spezielle Informationen: Mitten in der Halle erhebt sich ein kleiner Podest, auf dem in einem steinernen Sessel ein mit einem silbernen, kuppelförmigen Helm geschmückter Echsenmensch thront. Er blickt den Helden aufmerksam entgegen. An seiner Seite steht ein weiteres, auffallend zierlich gebautes Echsenwesen, das sich durch einen leuchtend roten Zackenkamm auszeichnet. Bei den übrigen Echsenmenschen ist dieser Kamm ebenso grün wie der gesamte Körper. Die Kreatur auf dem Thron – offenbar ein Häuptling – hebt die Hand mit gespreizten Fingern und straff gespannten Schwimmhäuten und spricht die Helden an: »Willkomm, freundlich Langfinge! Ich Häuptlich Azl Azzl, das in eu Sprak: Kriege, der Flieg in Flug mit Schwanzend triff. Ihr mei Gäs!«

Quelle: Im Spinnenwald, S. 21

Die oben beschriebene Szene ist übrigens auch ein Paradebeispiel für lebendige Geschichte in DSA. Denn Azl Azzl will gleich darauf seine Tochter Tili Tiki an eine Held*in verheiraten möchte. Im offiziellen Aventurien zieht die Häuptlingstochter drei Jahre später aus, um die Menschenlande zu erkunden – nachzulesen im Reich des roten Mondes S. 156.

Die Echsenwesen bekommen Lore – DSA2

Wichtige Publikationen für die Echsenmenschen in DSA2 sind zum einen die Box Die Wüste Khrom und die Echsensümpfe von 1991, Wie der Wind der Wüste, ebenfalls 1991 und das Abenteuer Die Stadt des toten Herrschers ein Jahr später. Beides natürlich mit tollen Covern von Ugurcan Yüce.

Die Box ist für Echsenfreunde eine wahre Fundgrube. Im Meistergeheimnis-Heftchen werden die Stad Selem (S.5 – 9, dekadent, im Verfall begriffen und… mit Echsenmenschen) sowie die Echsenmenschen selbst (ab S.27 ff ) vorgestellt, der Hauptband stellt dann die Echsensümpfe vor (ab S. 81 ff). Hier entsteht die Lore der Echsenmenschen, werden aus ihnen mehr als nur Gegner, die es zu überwinden gilt. Hier blitzt zum ersten Mal auf, dass die heutigen Echsenmenschen die Überlebenden einer Apokalypse sind.

Echsengötter und ein Mordfall spielen in Wie der Wind der Wüste eine wichtige Rolle. Im 3. Teil der Drachenhals- bzw. Phileasson-Saga müssen die Held*innen sich mit der Glaubenswelt der Echsenwesen auseinandersetzten, besonderes mit dem Kr’Thon’Chh-Kult in H’Rezxem.

Ein schönes Zeitreiseabenteuer ist Die Stadt des toten Herrschers. Die Idee des Abenteuers (die Held*innen sind durch einen Grabfrefel, den sie erst noch in der Vergangenheit begehen werden, verantwortlich für eine Invasion untoter Echsenwesen) ist so schön speziell und originell, das würde auch heute noch in einem OSR-Abenteuer funktionieren. Hauptaugenmerk des Abenteuers liegt aber in der Glaubenswelt der Echsenwesen und der Architektur der Stufenpyramide (aztekisch angehaucht, wie es sich gehört) in der verschiedenen Zeitaltern.

Auch in DSA2 gibt es wieder eine Parallele zu den Orks: Die Echsenmenschen halten nun deutlich mehr aus, man ist nun bei 25 LE angelangt.

Die Lore wächst und verfestigt sich – DSA3

DSA3 schreitet den Weg, den DSA2 aufgezeigt hat, konsequent fort. Aventurische Echsenmenschen sind nun die Überbleibsel einer vergangenen Hochkultur und eines untergegangenen Zeitalters, sie verehrten, gemeinsam mit den Elfen, Pydrakor. Ihre Macht schwand, als Pydrakor verging, große Teile ihrer Heimat in den Limbus geworfen wurden (und die Khom zurückblieb) und vor Selem ein Meteor ins Meer stürzte (und die Kultur der Krakonier fast auslöschte). Dabei wird immer stärker herausgearbeitet, dass die Echsenmenschen nur ein Teil der Hochkultur der Geschuppten war, zu der Krokodilartige, Schlangenleibige und Krötengestaltige zählten.

Und hier liegt, imho, der wichtigste Unterschied zu Orks oder Goblins, die im Laufe der Editionen einen ähnlichen Wandel von Gegnern und NPCs zu SCs durchgemacht haben. Die Lore, die Hintergrundgeschichte! Die Beiden anderen Spezies hatten zwar eine ausdifferenzierte Götterwelt und eine mehr oder weniger komplexe Gesellschaftsordnung, waren aber nie eine zeitalterbestimmende Hochkultur. Die Echsenmenschen jedoch schon. Die Vergangenheit war klar genug erzählt, dass man sie verstehen konnte, jedoch mystisch und erschreckend cthulid genug, um Enddeckungen und Gefahren zuzulassen. Dieses mystische wird gleich noch einmal wichtig, wenn wir uns dann DSA4 anschauen, zuvor aber ein Blick in die Werte: Die Spanne bei der Lebensenergie reicht von 17 (unerfahrener Schwächling) bis 57 (Veteran), ein Einsteiger-Echsenmensch schlägt mit 8 zu und pariert mit 6, richtet dabei 1W+3 TP aus und hat einen natürlichen Rüstungsschutz von 2 (+2 durch eine Lederrüstung).

Ehne mehne aex, heut spiel ich eine Echs – DSA4

Bevor wir uns dem Echsenmenschen als Spielendencharakter nähern, blicken wir schnell noch ins ZBA und schauen uns die Werte der Echsenmenschen als NSC an. Le zwischen 24 und 32 und damit deutlich weniger als ein Ork, auch Attacke und Parade schwächer als ein Schwarzpelz (zwischen 11 und 17), Immer noch mit natürlichem Rüstungsschutz von 2 Punkten, jetzt mit Schaden für einen Schwanzschlag und Hruruzat, dem aventurischen Karate. Eine ganze Menge an Nachteilen sind hinzugekommen, unter anderem ein eingeschränktes Gehör und die Unfähigkeit für alles, was irgendwie mit dem Gebrauch von Lippen zu tun hat (Singen, Stimmen imitieren und Musizieren). Im Grunde nur eine Fortschreibung dessen, was bisher schon angelegt wurde.

Interessanter ist aber der Achaz (wie sich die Echsenmenschen seit DSA2 selbst nennen) als Spielendencharakter. Und wie der zu generieren ist, steht im Wege der Helden auf den Seiten 36-39 und 91 – 92. Und nun ein Loblied auf DSA4: So komplex und ausufernd und einsteigerunfreundlich das System auch war, den Spielenden wurde die Möglichkeit gegeben, jede Spezies auf Dere zu spielen. Was nicht für Aventurien beschrieben war, das fand sich in Myranor. Diese unglaubliche Offenheit muss sich DSA5 erst noch erarbeiten, mit den Generierungsregeln für Ork und Echs ist man da auf nen guten Weg.

Oben habe ich es schon vorweg genommen: Ork und Echsenwesen fühlen sich spätestens seit DSA4 und dem Ansatz, alle Spezies spielbar zu machen, unterschiedlich an. Noch deutlicher wird das Ganze, wenn man die Goblins hinzunimmt und die Kommentare auf Facebook zu unserem Orkmonat liest. Um das Ganze zu verdeutlichen, hier die Monsterskala. Ganz rechts ist der Extrempunkt Schwertfutter. Das sind Monster, die man als Spielleitung jederzeit bringen kann, ohne sich groß über Motivation jener Monster oder gewaltlose Alternativen zum Kampf Gedanken machen muss. Ganz links sind die Mitleiderregenden. Das sind Monster, bei denen kein Spielender ans Bekämpfen denkt, sondern nach Verhandlungslösungen und gewaltarmen Alternativen gesucht wird. Alle drei Spezies sind mit DSA1 ganz rechts gestartet und im Laufe der Editionen weiter nach links gewandert. Am krassesten sicherlich der Goblin, der schon seit Edition 3 weit links angekommen ist, Orks sind irgendwo in der Mitte. Ein Teil der Kommentare auf den Orkmonat war ja, dass es gut ist, dass diese Spezies differenzierter dargestellt wird, der andere Teil wollte unbedingt seine mordenden Schwertfutter-Orks behalten.  Echsenmenschen stehen für mich irgendwo mitte-rechts auf der Skala und bewegen sich kaum davon weg. Das finde ich bemerkenswert und dies liegt imho daran, dass sie zwar eine ausgearbeitete Lore haben, aber mystisch und, in Ermangelung eines besseren Begriffes, echsisch genug sind, darin nicht menschliche Charakterzüge hineinzuprojektieren. Dabei sind Echsenmenschen, wenn man sehr böse ist, nichts weiter als Elfen ohne spitze Ohren und ihrem positiven Bild der Welt.

Zu guter Letzt noch ein paar Abenteuer und Quellenempfehlungen, die sich mit Achaz beschäftigen und, imho, bemerkenswert sind. Da wäre die Drachenchronik IV (Drachendämmerung), weil hier mit Zze Thas ein Echsenreich dargestellt wird, das nicht den Untergang Pydrakors relativ gut weggesteckt hat und immer noch Hochkultur (wenn auch im Niedergang) ist. Das Abenteuer Echsenbrut aus Fremde Gefährten, weil man hier noch mal gut in die Kultur der Achaz eintauchen kann (und selbst teil eines Stammes und Pflegeeltern eines Findelkindes wird und Der Fluch des Blutsteins (Teil II der etwas verunglückten Uthuria-Reihe), weil auf S. 36 eine Familie mit einem Mensch-Echsenmensch-Hybrid beschrieben wird (was in Wege der Vereinigung auf S. 56 angedeutet und im Abenteuer Altes Blut geschickt cthulid umgesetzt wurde).

Entwicklung von Goblin, Ork und Echsenwesen in DSA, natürlich total subjektiv. RLihN ist Raues Land im hohen Norden.

Die Rückkehr der Echsenmenschen – DSA5

Und da sind wir nun mit dem PDF zur Generierung der Echsenmenschen nach DSA5. Die Generierung kostet 25 Punkte (für Orkland-Achaz 15 mehr, weil der Nachteil Kältestarre wegfällt). Von den Werten ähneln sie denen eines Menschen, nur ein Punkt mehr Seelenkraft schlägt zu Buche. Danach kommen automatische Vorteile (Zusätzliche Gliedmaße (Schwanz) mit 5 AP und Dunkelsicht I mit 10 AP) und Nachteile (eben jene Kältestarre) sowie eine riesige Liste mit ganz dringend empfohlenen Vor- und Nachteilen (beispielsweise die aus DSA4 schon bekannten Einschränkungen bei Musik, Gesang und Gehör und herausragende Sinne bei Geschmack und Geruch). Danach folgen die Kulturen: Die archaischen Echsenkulturen (heißen jetzt Achaz-Ra), die Stammes-Achaz und die neue Kultur der Ctki’Ssr, einer durch eine intelligente und sprachfähige Flugechse geleitete kriegerische, auf Wiederherstellung alter echsischer Macht bedachte Gruppe.

An Professionen gibt es Sie Echsenreiter (von Hornechse über Flugechse zu Schlinger ist alles dabei), den Kristallomaten (echsischen Magier) und vier Geweihtenprofesionen (Achtung, Fehler auf S. 28: Dat muss Zsahh-Priester heißen). Ein paar neue Vorteile (Greifschwanz und Hauttasche), ein paar neue Nachteile (Kältestarre) und Sonderfähikeiten, fertig. Gut finde ich mittlerweile die Geschichte mit den Wesenszügen. Das ist eine einfache, regelarme Variante, Unterschiede zwischen den verschiedenen – ich nenne es mal Unterkulturen- reinzubringen, ohne viel mit 1+ oder -1 auf Talenten rumrechnen zu müssen. Natürlich erhalten Geweihte und Kristallomaten Zauber, Wunder und Zerimonialgegenstände, was 21 Seiten dieses insgesamt 68 Seiten großen PDFs ausmacht. Waffen und Rüstungen kennt man schon aus Retos Waffenkammer, neu ist hier die Schwanzkeule. Dann folgen noch Werte für verschiedene Viecher, die einem so im Sumpf begegnen.

In meinen Augen also ein durchaus gelungenes PDF, dass sich deutlich runder anfühlt als die Geschichte zu den Orks, bei den aber für meinen Geschmack die anderen Echsenspezies fehlen (was nicht schlimm ist, gabs bei DSA4 auch nicht. Ich hätte halt nur gerne die Möglichkeit, einen Maru zu generieren).

Noch kurz zu den Echsenmenschen als NSCs: LE ist bei 33 Punkten (3 weniger als ein Ork), Mit dem Speer wird mit 9 angegriffen und 5 pariert und der natürliche Rüstungsschutz sinkt auf 1. Sie stehen also dem Ork nur marginal nach.

Let’s do the timewarp again – Fazit

Wenn man gerne mal Exoten spielen möchte und weg von der Fantasy-Trinität Mensch-Elf-Zwerg will, dann sind seit DSA4 Echsenmenschen eine interessante Alternative. Mit dem neuen Generierungs-PDF sind sie nun auch in DSA5 angekommen, was ich sehr begrüße und für die Echsenvölker Rakshazars ausnutzen werde. In der Rückschau tauchen immer wieder Entwicklungen auf die Parallel zum Ork stattfanden, aber nie so weit gingen, die Echsenmenschen als Gegnertyp zu verbrennen.

3 Gedanken zu „Von schuppiger Haut und züngelnden Zungen – Die DSA Echsenmenschen-Retrospektive

  1. Pingback: Nachtrag zu Belchions Monsterhandbuch: Echsenmenschen – Was züngelt da in Rakshazar? | dnalorsblog

  2. Pingback: Wenn Echsen hexen … zwei Blicke auf die DSA-Achaz – Nuntiovolo.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..