Archiv der Kategorie: Tharun

Was ist Zeit…

Ich bin grad etwas eingespannt und kappe daher ein paar Nebenprojekte, wie eben den Turm des Morguai. Wie bei allem, was bei mir im Papierkorb landet gilt auch hier: Ihr dürft machen was ihr damit wollt, setzt nur meinen Namen drunter und wenn ihr damit Geld verdient, lasst mir auch ein paar Kröten zukommen 🙂 Weiterlesen

Rollenspielkarneval: Geld, Gold und Schätze – Überschüttet ihn mit Gold!

Heute habe ich zwei Gedanken zum Thema „stimmungsvolle Belohnung der Helden“. Jeder Meister und Spieler kennt die Situation: Die Helden haben die Fürstentochter aus den Klauen des pösen pösen Drachen ™ befreit und wollen jetzt die Belohnung kassieren.

Held Alrik: „Hier ist euer Töchterlein, rein und unversehrt. Und nun zum wichtigen Teil, unserer Belohnung!“

Fürst Maximilian Emanuel Friedrich Theodor Karl (ihr kennt das Spiel): „Vielen Dank! Ihr seid wahre Helden! Mein Augenstern (und baldige Gemahlin des Sohnes des Schwibschwages des zukünftigen Königs) ist wieder da (und noch Jungfrau, sonst Gnade euch Gott)! Hier, Euer Lohn, 100 Florin.“

Standard halt. Nix tolles, nix zum Ausspielen, Hundert mal erlebt.

In meinem Abenteuer „Die Augen der Lath“ hab ich eine andere Art der Belohnung vorgeschlagen. Der schwerste Held wird mit Silber aufgewogen. Natürlich haben die Helden auch die Möglichkeit, ihren schwersten Kammeraden zu Mästen und ja, ich hatte die Szene aus „Asterix erobert Rom“ im Kopf, in der Obelix den Koch Mannekenpix lehrfrisst.

 

Nun zu zweiten Gedanken, und hier brauche ich mal die Hilfe von euch Mathematikern da draußen. Ja, auch hier steht ein Asterixfilm Pate. Am Ende von „Asterix und Kleopatra“ wird der Baumeister Numerobis mit Gold überschüttet. Dazu habe ich zwei Fragen:  Wieviel Silber wäre das und kann man von dem Gewicht erdrückt werden (also, hat Numerobis nie mehr gebaut). Der einfachheit halber nehme ich jetzt mal den Maria-Theresien-Taler an. Die technischen Daten der Münze: Durchmesser39,5 mm, Dicke2,5 mm, Gewicht 28,0668 g. Der Held macht einen Kotau vor dem Fürsten. Ich freu mich schon auf eure Berechnungen, bitte mit Lösungsweg in die Kommentare posten.

Loot-a-Day 20: Essbare Schätze

Essen kann auf drei Arten zu einem Schatz werden

1 Erlesene Zutaten

In diese Kategorie fällt alles hinein, was als Zutat zum zubereiten des Schatzes gebraucht wird. Das geht von Gewürzen (Pfeffer, Zimt, Pigment, Vanille, Salz, Safran) über das Fleisch (Wildbret war lange nur dem Adel vorbehalten… und so manchem Wildschütz, Fasan, Schwan, Dachs (lecker!) Kobe-Rind, Nachtigallenzungen) und Meeresfrüchte (Kaviar, Hummer, Austern usw.) bis hin zu besonderen Beilagen (Schwalbennester, Wildbienenhonig, usw.). In modernen Rollenspielsettings dürften die Zutaten (wie in der Realität auch) an Wert verlieren (ok, ausgenommen Bio-Ware und veganes Soja-Enzymschnitzel. Warum will jemand, der auf Teufel komm raus tierische Produkte vermeiden will ein Schnitzel, das schmeckt wie Fleisch, sich annähernd kauen lässt wie Fleisch und so aussieht wie Fleisch? Liebe Veganer, um es mit den Worten meines Vaters zu sagen: Entweder oder, Katz oder Koder).

 

2 Zubereitung

Dafür dürfte aber die Art der Zubereitung eine wachsende Rolle spielen. Ich sag nur Molekularküche. Die Rezeptbücher der Sterneköche sind gut gehütete Betriebsgeheimnisse, das Orginalrezept von Coca-Cola ein Mythos.

 

3 Präsentation

Es heißt ja, das Auge isst mit. Zum essbaren Schatz gehört also auch ein entsprechendes Geschirr (feinstes Porzellan), Besteck (natürlich Silber) und Gläser (Murano-Gläser). Nur so schmeckt der Schampus und die Fischeier auf Butterbrot.

Loot 1: Das Originalrezept des Bernauerkuchens

Der Besitzer der Konditorei Tönner aus Straubig wurde in der Backstube erschlagen, als er den Teig für den Bernauerkuchen nach altem Geheimrezept anrühren wollte. Das Rezeptbuch der Konditorei ist verschwunden und die Helden werden als Privatermittler angeheuert, das wertvolle Büchlein zurückzubringen. War es „nur“ der langjährige Konkurrent Raupe, der das Geheimwissen rauben wollte und seit einiger Zeit mit einer billigen Kopie des Kuchens auf den Markt drängt? Was hat die Schändung des Familiengrabes auf dem Petersfriedhof damit zu tun? Stehen in dem Buch Geheimnisse der Bäckerzunft, die auf keinen Fall ans Licht der Öffentlichkeit kommen sollen? Sind die Bäcker gar schlimmer als die Illuminaten und Freimaurer zusammen? Immerhin stellen sie ja Waren her, die wir täglich konsumieren, und ein paar Bröckchen LSD…

Das Buch selber ist spiegelverkehrt, codiert und teilweise mit Geheimtinte geschrieben.

(Die orginal Agnes-Bernauer-Torte kann man sich hier bestellen. Sie besteht aus Baisse, Mandeln und Butter und Baisse und Kaffee und Butter. Hab ich die Butter schon erwähnt? Sehr lecker und sehr gehaltvoll. Ich krieg nie merh als ein Stück runter)

Loot 2: Die Teetasse der Heilung (Tharun)

Die Helden erhalten vom Herrscher für ihre Dienste ein Teeservice geschenkt. In eine besonders schön bemalte Tasse ist ein Erde-Runenstein eingearbeitet. Wenn die Teezeremonie absulut korrekt ausgeführt wurde, dann erhält der, der aus der Tasse trinkt, 40 LE zurück. War aber nur ein klitzekleiner Fehler in der Zeremonie, dann verwandelt sich der Tee in der Tasse zu ätzender Säure (10 SP).

Es ist alles nur geklaut…

das ist alles gar nicht meine. Eho! Muarharhar! Dankesschreiben für den Ohrwurm bitte in die Kommentare.

In diesmaligen Griff in den Papierkorb stimmt der Song allerdings, die Idee ist von meinem Bruder und war ursprünglich für eine Battletech-Kapagnie. Da mein werter Herr Bruder aber an absolutem Perfektionismus krankt und Sachen nicht einfach mal durchzieht, auch wenn sie nicht 100% reif sind, landet seine Idee wohl eh im Müll. Dazu ist sie aber zu Schade, vor allem weil sie mit relativ wenig Änderungen in Tharun, Myranor oder Rakshazar spielen könnte.

 

Ich nenne die Idee jetzt mal…

Al Pink’Ton und seine Männer

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Der Zorn der Nanja

Die Idee zu diesem Szenario kam mir, nach dem ich das Dungeons! 03: Das Natur-Labyrinth gelesen habe. Da mir grad die Zeit zum Ausarbeiten fehlt, das Ding aber aus meinem Kopf muss… you are free to play!

Die Nanja einer Insel ist stinkesauer. Statt dass der Inselherr seine älteste Tochter gemäß der Tradition ihr als Dienerin anbietet, soll das junge Mädchen als Mascha an den Hof des Archipelars! Kurzerhand entführt sie das Mädchen in ihren Bambushain im Zentrum der Insel. Nun ist guter Rat teuer, denn das Schiff, das das Mädchen abholen soll, ist schon auf dem Weg und sollte es ohne die neue Mascha heimkehren…

Daher entsendet der Inselherr die Helden, die die junge Mascha aus den Händen der offensichtlich durchgedrehten Nanja befreien sollen.

Was folg ist ein sich ständig veränderndes Labyrinth aus Bambus, Japan(Sory, Tharun)-Ahorn, Judasbäumen… Mit Rakshazars und anderen, zum Dienst gezwungenen Monstren, Belebten Bäumen,  Bauern-Brigantai, die die Helden angreifen, weil sie den Zorn der Nanja über die nehen Felder fürchten usw.

Im Zentrum des Labyrinths sollen die Helden dann auf eine, durch ständige Zauberei total erschöpfte Nanja stoßen, die die Mascha scheinbar ohne gegenwehr hergibt. Hier wäre dann evtl Platz für einen Plottwist. Ideen sind Willkommen.

Projekt: Der Turm des Morguai – Der Ort

Ich hab mir das Reich Lana ausgesucht, genauer gesagt das Archipel Kanda (WdS S. 194). Der Samakai Ma’Pel Siru hat den Ruf eines harmlosen, etwas senilen, jagdbesessenen Herrschers, die Marakai der Inseln Vanda, Noranda, Kenda und Arinda hoffen auf einen Jagdunfall ihres Herren und rechnen sich im mit Sicherheit nachfolgenden Bürgerkrieg gute Chancen auf den Thron des Samakai aus. Auf der unbewohnten Insel Cennemar lebt eine Namja, die als Seherin verehrt wird (und im Rahmen des Abenteuers als mysteriöse Auftraggeberin oder Helferin auftreten kann).

Ich würde Arinda nehmen, weil die so schön zwischen zwei Inseln liegt, deren Marakai auf die Idee kommen könnten, ihren Einflussbereich zulasten der anderen Inselherren zu erweitern.

Auf der Insel werden neben etwas Seide Orchideenduftwässer und Reis und Tee produziert. Der Großteil der Insel ist mit Urwäldern und Gebirgswäldern bedeckt und Heimat zahlreicher Diwen-Rudeln und Walddrachen (ich hab da schon eine Idee zu möglichen Gegnern bzw. wie ich die „Wilden Bestien“ ™ in die Stadt bzw. einen Dungeon bekomme…). Die Architektur scheint auch in meine Vorstellung zu passen (S. 189), so dass einem hohen Torturm als Dungeon nichts mehr im Wege steht. Und Sombai steht man hier auch nicht so ablehnend gegenüber wie in anderen Teilen des Reiches, auch Frauen wird mehr Achtung entgegengebracht… sprich: Ideal auch für Aventurier, bei denen mal ne Kriegerin mitzieht. Alles in Allem: Sie haben ihr Ziel erreicht.

Als Größe der Stadt Stunde würde ich etwa 8.000 Einwohner vorschlagen, dazu kommen nochmal etwa 11.000 Untertanen als Bauen im Umland.Das en tspricht von der Einwohnerzahl in etwa der Erzherrschaft Arivor.

Zur Stadt… Wichtig ist, dass dort die Festung des Inselherren und das eine Tor der Stadt liegen. Ich dachte da an die Mündung eines Flusses, über die eine Brücke führt, die die Stadt mit dem Umland verbindet. Ich hab da mal ein paar grobe Skizzen. Welche gefällt euch am Besten? Bewertung bitte in die Kommentare.

Version 1

Arinda

Alternative Version

Arinda

und zm letzen mal Arinda

und zm letzen mal Arinda