Archiv der Kategorie: Serien

Vikings Staffel 2: Intrigen, Verrat und ein Blutaar

Ich hatte gerade etwas Zeit und habe mir die zweite Staffel von Vikings reingezogen. Mri hat die Staffel 1 schon gut gefallen, Staffel zwei toppt aber die Sache noch. Das ganze Intrigenspiel, der Verrat, die Kriege unter den Vikingern… ich fands toll.

Worum gehts? Im Grunde darum, wer denn die Oberhand unter den Wikingern hat. Jarl Ragnar Lodbrok,der Jarl Borg oder König Horik. Alle anderen Figuren der Geschichte, etwa Lagertha,, Rollo, KönigEgbert uvm. betrügen oder werden von einem der drei Herrscher betrogen. Höhepunkte der Staffel sind der Blutaar an Jarl Borg und der Kampf Ragnar vs Horik. Auch die Glaubenskrise des Mönchs Athelstan, der zwischen Christentum und Odinsverehrung hin und herschwankt, gehören für mich zu den Höhepunkten.

Die Staffel  hat mich inspiriert, mein Versprechen beim Riesländer einzulösen und eine Geschichte für die sieben Kreuzer, dem Pulb-Magazin für Dere, zu schreiben.

 

Das Gathiadda-Syndrom

Haldingrad. Der zivilisierte Teil. Naja, eher der greade noch zivilisiete Teil. Dabei hatte Mortischa noch Glück. Eigendlich war sie ja seber Schuld daran. Was musste sie diesen Senator auch öffentlich, an ihrem Mentor und dem gesamten Haus vorbei, im Senat bezichtigen, ein diener der Dyrakal zusein. Alles nur auf Basis von ein paar lückenhaften Stammbäumen, ein paar Dokumenten aus zweifelhafter Quelle und einen beschworenen Totengeist, der dann vor dem Senat die gegneteilige Aussage machte. Sie hatte Glück, dass man sie hierher verbannte, auf eine einsame „Forschungsdomäne“ der Onachos (in Wirklichkeit war dies eher ein Gefängniss) am Rande der bekannten Welt. Die letzte Nachricht, die sie von ihrem Mentor erhielt, war beunruhigend gewesen. Kurz nach ihrer Abreise schrieb er einen Brief, der von Enttäuschung nur so triefte und zusätzlich die Nachricht erhielt, dass ein Anschlag auf ihr altes Zimmer stattgefunden hatte. Ein Feuerdämun verüstete das Zimmer, die neue Bewohnerin, die erst an jenem Abend eingezogen war, verbrannte bis zur unkenntlichkeit.

Nun saß sie auf Ahnenehr. einer Domäne nahe Lærvik. Die Domäne war ein kleines Fischerdorf, etwa 20 Familien lebten hier, fast alles Hialdinger. Nur ihr Diener war der einzige Nichtmensch. Ein räudiger alter Katzenmensch, zänkisch, verbiestert, eher Gefängnisswärter als Diener. Der Ort lag, sofern man das von diesen rauen Küsten sagen konnte, recht malerisch an einer steilen Klippe. Die Häuser waren auf schmalen Vorstprüngen an der Klippe gebaut, eine Steinerne Treppe führte vom Hafen, in dem ein altes Drachenboot lag, über die Terassen , auf denen die Häuser gebaut waren, hinauf zu ihrem Gefängnis, dem Dom von Ahnenehr. Hier sollte sie, eingesperrt in den stickigen Fluren und meist fensterlosen Zimmern, ihre Strafe ableisten und Ordnung in die hiesige Bibliothek bringen. Wobei der Begriff Bibliothek blanker Hohn war. Hier lagerten uralte Schullektüren des Hauses, zerschlissene Programmhefte der Theater in Trivina, alte Manuskripte nie veroffentlichter Bücher, Schundromane, Liebesbriefe und vieles mehr, was irgendwann mal auf Papier gebannt wurde, weil sein Autor es für aufschreibenswert hielt, aber von seinen Zeitgenossen als verschwendung von Zeit und Papier angesehen wurde. Wir Onachos werfen ja nichts weg, dachte Mortischa, als sie einen Packen über 200 Jahre alter Eienkaufslisten sortierte.

Gerade las sie eine Einkaufsliste, die ein Feinschmecker ihreres Hauses vor fast 500 Jahren in Balan Cantara geschrieben hatte. Amaunir auf Tharpurische Art. Einen  mittelschweren Amaunir,Maronen, Olivenöl, Tropenfrüchte, Mayenos-Feuerpulver ,Tharpurische Feuerschoten… sie fagte sich, wie ihr Diener bzw. Wächter schmecken würde. Bestimmt zäh und ungenießbar. Da fiehl ihr auf, dass es hell geworden war in dem kleinen Arbeitszimmer. Licht fiehl durch eines der wenigen Fester im Dom. Das Licht wäre nicht ungewöhnich, immerhin liegt das Fenster im Osten, wenn nicht gerade die magische, sich selbst umderhende und dabei laut mit einer geisterhaften Grabesstimme rufende, Sanduhr gerade Mitternacht angezeigt hätte. Schnell schob Mortischa einen Stul zum schmalen Fenster und kletterte hinauf, um besser ins Dorf sehen zu können. Was sie sah, ließ ihren Atem stocken.

Haldinger-Piraten….

To be Continued

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Rival-a-Day 2017: Von Enten und Barbaren

Meine Comic-Sozialisierung? Die Ducks natürlich! Rechtzeitig zum Reboot von DuckTales, hier die kurotanischen Ducks.

 

Ursprünglich stammte Dӕgoberth Ankkas aus dem Herzen der Vaestfogg. Schon in jungen Jahren zog er, getrieben von Goldgier und Abenteuerlust, nach Norden, fand irgendwo in den Firnwäldern eine Goldader und tauchte mit Nuggets, so groß wie Trollköpfe, in Rimtheym auf. Nachdem er dort ein paar zwielichtige Geschäfte getätigt und mindestens einen für ihn gewinnbringenden Aufstand angezettelt hatte, setzte er sich nach Kurotan ab, kaufte sich bei einem alten, aber bedeutungslosne Handelshaus ein, wandelte es innerhalb von zwei Jahrzehnten den führenden Pelzhändler der Stadt um und wurde so steinreich. Heute, mit knapp 80 Sommern, residiert der Alte in einem Trutzturm, der laut örtlicher Legende, mit seinem Gold gefüllt und mit Fallen gespickt sein soll.

Donad Ankka und Guav Hanhi sind zwei Neffen Dӕgoberths. Beide hoffen datrauf, dass der Alte im Turm endlich den Löffel abgibt und sie seinen Schatz erben. Donad ist ein mieser Charakter: Rachsüchtig, hinterhältig, vergnügungssüchtig und vor allem faul verprasst er jede noch so kleine Münze, die durch seine gelegentlichen Söldnerdienst den Weg in seine Taschen findet. Dabei scheint das Pech an seinen Fingern zu kleben: Man sagt, dass die meisten Unternehmungen, denen er seine Dienste andiente, kläglich scheiterten. Man munkelt gar, Donad würde seine Auftraggeber regelmäßig an deren Feinde verraten… ein Gerücht, welches man nicht in seiner Nähe aussprechen sollte.

Guav dagegen ist ein Rhapsode, der Hauptsächlich ein Lied trällert –  das Loblied seiner selbst. Er gilt als eitel, hochnäsig, überheblich und fauler als sein Vetter, doch das Glück scheint ihn zu verfolgen. Für seinen Vetter hat er kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig. Momentan sucht er nach einer Möglichkeit, seinen Onkel und Vetter Donad dezent aus dem Weg zu räumen. „Liebesgrüße aus Ribukan“ würden sich anbieten, doch dieses Gift kommt mit hohen Kosten…

 

Gndl ist eine alte Nedermannen-Schwarzkünstlerin, die Im Trümmerfeld haust und weiß, woher Dӕgoberth sagenhafter Reichtum stammte: von einer münzgroßen Plakette, auf der ein unbekannter Götze abgebildet ist. Wenn sie diese Plakette nur in die Finger bekommen würde…

GoT: Eine Frage zu Sansa Stark

Hallo Gemeinde. Gestern Abend habe ich mit meiner Herzallerliebsten die Folge 5 der aktuellen Staffel gesehen. Eine der Besten Szenen war gleich am Anfang, als Jaimie Lannister erkennen musste, was für eine Power und schreckliche Waffe drei Drachen sein müssten und am Schluss, als sich die Gloreichen Sieben bilden, die nach Norden maschieren sollen, um dort einen Untoten zu fangen. Hier wird darauf hingewiesen, dass das ganze Western-Anleihen hat, womit wir beim Tema des diesmonatigen Rollenspielkarnevals sind (mein Beitrag dazu kommt später, ich brauch noch Zeit, den Gedanken auszuformulieren).

Nach der Folge stellte mir meine Frau eine Frage, die ich beim besten Wissen nicht beantworten konnte: Warum wird Sansa noch mit Lady Stark angesprochen? Die müsste eigentlich korrekt mit Lady Lennister (sie wurde ja nie von Tyreon geschieden, oder?) oder Lady Bolton (mit Ramsay Bolton verheiratet, nie geschieden sondern sie hat sich… von ihm verwittwet)? Hat das mit dem Respekt der Nordleute vor ihrer Ladieschaft zu tun? und wenn ja, wie ists dann außerhalb des Nordens? Für erhellung wäre ich sehr Dankbar. Bitte in die Kommentare posten!

Der Troll sieht fern…

bzw. nutzt seine Amazon-Prime-Mitgliedschaft aus (gibt es dafür eigentlich schon ein Verb???).

American Gods

Ich glaub, ich brauch nicht mehr zu erwähnen, das ich ein Fan der Serie bin und sie für das beste aus USA seit South Park halte. Und ja, ich werde auch das Buch lesen. Versprochen.

Die beste Folge war bisher „A Murder of Gods“. Vulcans Stadt Vulcan, in der Patronen der Marke Vulcan gefertigt werden… genial!

 

Taboo

Von der Serie bin ich ein bischen enttäuscht. Ich hab die erste Staffel durch undsie will immer noch nicht zünden. Dabei wären hier eigentlich alle Zutaten für eine gute Serie vorhanden: Mystery, Style (Delaneys Klamotten. Ich find die totschick. In meiner Gothik-Zeit hätte ich die auch gern gehabt), Rache, Sex… Irgendwie ist aber die Mischung eher langweilig geworden.

 

Mia and Me Staffel 3

Die Qualität der Geschichten erreicht leider nicht mehr die der Staffeln eins und zwei. Obs daran liegt, dass die ikonische Mia Rosabell Laurenti Sellers altersbedingt durch die etwas weniger charismatische Margot Nuccetelli ersetzt wurde? Nein, sicher nicht, ist doch der Kern der Serie die animierte Welt Centopia. Die ist nachwievor genial, erinnert an Klimt und päsentiert sich kindgerecht geheimnissvoll. Aber der Ablauf der Geschichten hat sich seit der ersten Staffel nicht verändert!

Die Bösen bedrohen die Einhörner und Centopia => Mia kommt mit einem Orakel (das Leitthema der Episode) => McGuffin für den finalen Kampf gegen das Böse wird gesucht. 78 Folgen lang.

Auch der Bösewicht ist hier eher… nicht ganz so gut. Panthea (Staffel 1) war eine alternde Diva, die um jeden Preis wieder jung sein will, Rixel ein fetter, übertrehter… exotischer Elf, der so gerne Dunkelelf werden möchte. Dax, der Insektenmann hingegen ist ein überheblicher, aufgeblasener Fatzke ohne rechte Sympathien.

 

Achja… zu Mia and Me hätte ich gern ein Rollenspiel! Die Welt bietet so viele Möglichkeiten für interessante Abenteuer…

 

Trun: Washingtons Spies

Meine alternative zu Taboo. Ich hab erst angefangen, kann also noch nicht sagen, wie gut es wird.

Von Koggen und Millennium Falcon – Erste Gedanken zur These 3

Für meine neue These 3 hab ich mal eine Liste mit Filmen gemacht, in denen Außerirdische auf unserer Erde landen. Grob kann man die Filme in drei Gruppen aufteilen: Filme mit Aliens, die auf der Erde eine Bruchlandung hinlegen, Filme, in denen Aliens den friedlichen Erstkontakt herstellen und Filme, bei denen sich die Aliens so aufführen wie die europäischen Entdecker des 16. und 17. Jahrhunderts, z.B. auf den Kanaren.

Ich denke, das Bruchlandungszenario (das sowohl Borbarads Fluch als auch die Iron Gods bedienen) ist für meine Idee von einen Abenteuer am besten geeignet…

Aliens bruchlanden ihr Raumschiff / werden zurückgelassen Aliens nehmen Kontakt auf Aliens wollen die Erde ausnehmen / erobern
·         Xaver und sein außerirdischer Freund

·         District 9

·         E.T

·         Alf

·         Das Ding aus einer anderen Welt

·         Paul

·         Das Wunder in der 8. Straße

 

·         Mission Erde

·         Contakt

·         Arrival

·         Der Tag, an dem die Erde stillstand

·         Unheimliche Begegnung der dritten Art

·         Independence Day

·         Kampf der Welten

·         Cowboys & Aliens

·         Battlefield Earth

·         Home

 

Nunja, ich mach mir mal einen schönen Filmeabend.

Vor dem Fernseher

Ich sitz grad mit meinen Kindern vom Fernseher und schau mir grad die zweite Stallfe von Mia and me an. Komisches Gefühl, wenn einem die Hauptdarstellerin aus Game of Thrones bekannt vorkommt.

Die zweite Staffel ist ganz OK, kommt IMHO nicht an die erste Staffel an. Wenigstens wird erklärt, wie man andere Menschen in die Andere Welt mitnehmen kann.

Durch unbekannte Pforten: Wege in andere Welten – Von Prinzen und Elfen

Mein erster Beitrag für den dies monatigen Karneval ist eine Rezension zweier Kinderserien, die zurzeit auf Kika laufen und meine Töchter mit Genuss sehen.

Spötter mögen an dieser Stelle einwerfen, was denn Kinderserien im Fernsehen denn bitte schön mit Fantasy-Rollenspiel zu tun haben. Verdammt viel. Ich teile mit dem verstorbenen Terry Pratchett die Auffassung, dass wir Menschen uns nicht selbst als Homo Sapiens Sapiens, sondern lieber als geschichtenerzählenden Schimpansen bezeichnen sollten. Rollenspiele, Filme, Bücher… egal welches Medium man auch nimmt, es ist primär dazu da, eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte über Moral, das Erwachsenwerden, Leben und Tod, die Liebe usw.

In diesem Sinne sehe ich auch die Rezension der beiden Kinderserien (die man nebenbei auch in ein Rollenspiel verwursteln könnte. Gewiss gibt’s da irgend ein generisches Regelsystem, das das gut abbilden kann…).

Zuerst: Der kleine Prinz ganz frei nach Antoine de Saint-Exupéry

Die Handlung spielt nach dem bekannten Kinderbuch. Eine Schlange (die Inkarnation alles Bösen) versucht durch List, Neid, und Missgunst die Planeten des Universums zu zerstören. Nach einem erfolglosen Versuch, die Rose und den Prinzen zu entzweien (und so dessen Planeten zu vernichten), schwört der kleine Prinz, die Schlange zu besiegen und fliegt mit seinem Freund, dem Fuchs, auf dem Flugzeug des Piloten durch die Galaxie, immer der Schlange hinterher. Planeten, die von der Schlange bedroht werden, erkennt er daran, dass sie sich verdunkeln. Wenn er auf einem Planeten landet, muss er erst das Planetentor finden (womit wir beim Thema des Karnevals wären), dass ihm viel über den Planeten verrät.

Ich find die Serie super. Die Animationen sind sauber, die Storys lehrreich, abenteuerreich und gut konzipiert (eine Story erstreckt sich über zwei Folgen, in der ersten wird der Planet und das Problem vorgestellt, in der zweiten Folge, das Problem zugespitzt und gelöst), das High Light sind aber die verschiedenen Planeten (von einem Planeten, der nur aus Gleisen und Zügen besteht über eine quadratische Welt, auf der man, wenn man nicht ständig bergauf zieht, irgendwann runterfällt, zu einer Welt aus Musik usw). Besonders toll finde ich das Finale, die auf dem Planeten der Schlange spielt.

Hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=9yRh1Tnak64

Die Zweite Serie ist Mia and Me, eine – ich nenns mal typische – kleine Mädchen Fantasie mit Feen und Einhörnern. Die Story: Mädchen hat ein Magisches Armband und ein Zauberbuch mit Elfenrunen, dass sie aus ihrem Misfit-Teenager-Dasein rausreist und nach Centopia entführt, wo sie dann mit den Elfen und Einhörnern gegen das Böse… ihr seht schon… Standard… irgendwie.

Wirklich toll finde ich den Look der Serie: Die Elfen sehen aus, als wären sie aus einem Bild von Klimt entsprungen. Da das einer meiner Lieblingsmaler ist… genial! Der Rest ist… wie gesagt… Standard.