Sternenfall III

Teil Zwei der Geschichte:
Der Überfall kurz vor Sonnenuntergang kam unerwartet und er war schnell und brutal. Die Wachen hatten nicht einmal Zeit, ihre Schädelbrecher zu ziehen, bevor die Quitax, riesige fleischfressende Laufvögel, ihnen den Kopf abrissen. Die Sänftenträger flohen in den Dschungel oder fielen unter den Schwertkeulen. Ihre Schwestern starben den schrecklichsten Tod. Sie wurden in den letzten Strahlen der Sonne aus ihren Sänften gezerrt und gingen sofort in Flammen auf. Wären nicht der Mensch und der Nagahzauberer aus dem Wald über dem Gebirgspfad hervorgebrochen und  hätten mit Magie und Metall vier Reiter in die Hölle geschickt, dann währe sie die nächste lebende Fackel gewesen. Nur einer entkam. Nach Sonnenuntergang schickte sie den Nagah und den Menschen zu ihren Göttern. Der Zauberer war so überrascht, er konnte nicht einmal schreien. Dem Menschen riss sie die Beine aus und schlitzte ihn mit seinem eigenen Schert den Bauch auf.

Oh großer Kriegsgott, der Du ohne Gesicht bist, denn niemand ist würdig, in seiner letzten Stunde dein Gesicht zu sehen und der Du ohne Namen bist, denn du hast viele Namen, und dein Name ist Herrschaft und Krieg, gib mir Kraft! Lass mich hier nicht verrecken! Nicht im Ipexco-Dschungel, nicht weil wir einer bedrängten Frau in Not geholfen haben, nicht wegen eines verdammten Steins, der vom Himmel fiel! Langsam kroch Hamed weiter, bei jeder Bewegung spritzte das Blut aus den Stümpfen seiner Beine, quoll seine Gedärme hervor. Dann jedoch erhörte ihn sein Gott und der Wunsch nach Rache und der Hass ließen ihn weiterleben, auch als sein Herz zu schlagen aufhörte.

Thin’Chha Angankor Zaatzt Chr hatte alles von einen Baum aus beobachtet. Den Angriff auf die Ipexco, die Vampirin, die den Strategonen und seine Meisterin tötete, die Verwandlung des Strategonen in ein tötliches, gefährliches Wesen. Nun lag es an ihm, den Meteor zu finden…
Ene meine mäste, was raschelt im Geäste? Ein Dämonenefrosch queck, queck, queck, und du bist weg! Der Abzählreim war das letzte, was dem Sirdak durch den Kopf schoß, bevor ihn die Dämonenkröte verschluckte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s