Rival-a-Day 2017: Von Enten und Barbaren

Meine Comic-Sozialisierung? Die Ducks natürlich! Rechtzeitig zum Reboot von DuckTales, hier die kurotanischen Ducks.

 

Ursprünglich stammte Dӕgoberth Ankkas aus dem Herzen der Vaestfogg. Schon in jungen Jahren zog er, getrieben von Goldgier und Abenteuerlust, nach Norden, fand irgendwo in den Firnwäldern eine Goldader und tauchte mit Nuggets, so groß wie Trollköpfe, in Rimtheym auf. Nachdem er dort ein paar zwielichtige Geschäfte getätigt und mindestens einen für ihn gewinnbringenden Aufstand angezettelt hatte, setzte er sich nach Kurotan ab, kaufte sich bei einem alten, aber bedeutungslosne Handelshaus ein, wandelte es innerhalb von zwei Jahrzehnten den führenden Pelzhändler der Stadt um und wurde so steinreich. Heute, mit knapp 80 Sommern, residiert der Alte in einem Trutzturm, der laut örtlicher Legende, mit seinem Gold gefüllt und mit Fallen gespickt sein soll.

Donad Ankka und Guav Hanhi sind zwei Neffen Dӕgoberths. Beide hoffen datrauf, dass der Alte im Turm endlich den Löffel abgibt und sie seinen Schatz erben. Donad ist ein mieser Charakter: Rachsüchtig, hinterhältig, vergnügungssüchtig und vor allem faul verprasst er jede noch so kleine Münze, die durch seine gelegentlichen Söldnerdienst den Weg in seine Taschen findet. Dabei scheint das Pech an seinen Fingern zu kleben: Man sagt, dass die meisten Unternehmungen, denen er seine Dienste andiente, kläglich scheiterten. Man munkelt gar, Donad würde seine Auftraggeber regelmäßig an deren Feinde verraten… ein Gerücht, welches man nicht in seiner Nähe aussprechen sollte.

Guav dagegen ist ein Rhapsode, der Hauptsächlich ein Lied trällert –  das Loblied seiner selbst. Er gilt als eitel, hochnäsig, überheblich und fauler als sein Vetter, doch das Glück scheint ihn zu verfolgen. Für seinen Vetter hat er kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig. Momentan sucht er nach einer Möglichkeit, seinen Onkel und Vetter Donad dezent aus dem Weg zu räumen. „Liebesgrüße aus Ribukan“ würden sich anbieten, doch dieses Gift kommt mit hohen Kosten…

 

Gndl ist eine alte Nedermannen-Schwarzkünstlerin, die Im Trümmerfeld haust und weiß, woher Dӕgoberth sagenhafter Reichtum stammte: von einer münzgroßen Plakette, auf der ein unbekannter Götze abgebildet ist. Wenn sie diese Plakette nur in die Finger bekommen würde…

Ein Gedanke zu „Rival-a-Day 2017: Von Enten und Barbaren

  1. Pingback: Rival versus Day – ein Zwischenstand – d6ideas

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